Erstmal müssen Äpfel gepflückt oder geschüttelt werden.

Äpfel, die ich einlagern möchte, werden mit so einem Pflücker geerntet. Die dürfen keine Druckstellen abbekommen, sonst fault das Obst auch bei guter Lagerung. Natürlich sind Bäume hoch. Deshalb habe ich mir einen Haken an eine lange Holzlatte geschraubt. Damit rüttel ich die Äste. Vorher wurde unter dem Baum gemäht, und fauliges Fallobst entfernt. In den Hänger kommen nur frisch geschüttelte Äpfel ohne braune Stellen. Bei großen Hochstämmen bedarf es schon mal einer Leiter. Mit sicherem Stand kann ich dann auch Äpfel im Gipfel abwerfen.

Nur frische geschütteltes Obst kommt zur Presse.

Eine Plane macht Sinn, erleichtert die Arbeit

Tüchtige Hilfe ist natürlich immer erwünscht.

Wie in guten alten Zeiten muss zur Ernte die ganze Familie mit ran. Da der Boden nass war, konnten wir nicht auf die Wiese fahren. So wird dann Eimer für Eimer eingesammelt, wobei beschädigte Äpfel für die Tiere bleiben. Wir wollen ja später auch Qualitäts-Saft dafür bekommen, also muss auch guter Grundstoff angeliefert werden. Unsere Sorten sind alte Arten. Da bei uns das Klima kühler ist, als am Rhein, blühen unsere Bäume erst Mitte Mai. Und die Ernte ist auch drei Wochen später als z. B. in Meckenheim. Wir haben eine gute Fruchtsäure, und unsere pommes d`abres kann man sehr gut auch einlagern. Richtig gut schmecken die eh erst Weihnachten. Natürlich sind die ideal zum Backen oder Einmachen. Auch als Mus oder Kompott sind die nicht verkehrt

Alle helfen sich gegenseitig

Ab in die Waage damit

Viele Anlieferer warten bereits auf die Abgabe ihrer Ausbeute.

Einmal im Hänger, wird die Ausbeute am nächsten Tag zur Apfel-Patsche gebracht. Natürlich sind wir nicht die Einzigen. Hänger für Hänger, Korb für Korb und Sack für Sack landet in der großen Waage. Beim Ausladen hilft jeder jedem, damit es auch schneller geht. Alle bekommen einen Ausdruck, mit dem abgeliefertem Gewicht. Ist die Waage voll, befördert ein Band das Obst in große Holzbottiche. Dort wird es schon mal vorgewaschen. Gereinigt und zerkleinert wird dann Saft gepresst. Die trockenen Überreste kommen als Viehfutter auf einen Hänger. Nichts wird weggeworfen. So viel Saft wie möglich wird direkt abgefüllt. Der Rest kommt in gewaltige Tanks. Im Winter oder Frühjahr wollen die Leute ja auch noch was trinken

Weber-Säfte kann ich empfehlen, naturrein und lecker.

Angebots-Vielfalt

Die Abfüllung ist natürlich sauber und modern

Der Vorteil dabei ist, ich kann meinen Saft lange Zeit lagern. Habe weniger Arbeit beim Entsaften. Brauche keine unnötige Energie und muss die Abfälle nicht entsorgen. Selber Apfelsaft machen ist zwar auch gut, aber mir sind schon Flaschen verschimmelt. Das kommt bei Weber nie vor. Der hält mindestens 1 Jahr. Und die Qualität ist genau so gut. Deshalb bringe ich meine Ernte dort hin. Bauern verkaufen ihr Obst direkt an den Betrieb. Weber-Produkte sind wirklich zu empfehlen, deshalb verlinke ich hier zum "Saftladen". Die machen Weihnachten auch einen schönen kleinen Weihnachtsmarkt. Verkaufen nebenbei auch noch Honig, und andere natürliche Produkte.

Autor seit 5 Jahren
281 Seiten
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