Movember-Bewegung

In 21 Ländern wird von mittlerweile 1,9 Millionen Aktivisten im Monat November auf das Thema Männergesundheit, und im Speziellen auf die Prostatakrebs-Vorsorge aufmerksam gemacht. Die Aktivisten tragen zum äußeren Zeichen einen akkurat gepflegten Oberlippenbart (engl. moustache, daher Movember). In Veranstaltungen, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und am Stammtisch machen diese Mo Bros auf das Thema aufmerksam und geben ihm so ein Gesicht. Natürlich werden auch Spenden gesammelt, die dem gemeinnützigen Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) zufließen, der 240 Selbsthilfegruppen bundesweit umfasst.

Der BPS informiert Öffentlichkeit und Betroffene über Prostatakrebs, publiziert Broschüren und ein Magazin, pflegt ein interaktives Forum auf der Website, fördert Forschungsprojekte und Studien zum Thema Prostatakrebs und Prostata-Vorsorge und kooperiert mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und anderen nationalen und internationalen Organisationen. 

Vorbeugung gegen Prostatakrebs

An der University of California in San Francisco werden fiele ältere Forschungsergebnisse gentechnisch verifiziert, die besagen, dass drei Stunden anstrengende sportliche Betätigung oder scharfes Gehen bei Patienten mit beginnender Prostatakrebs-Erkrankung das Fortschreiten des Krebses verzögert und die Sterblichkeitsrate senkt. Bei der Gruppe der Trainierenden wurden einige ähnliche Gene wie bei völlig Gesunden nachgewiesen.

Dies bestätigt, dass Bewegung und des weiteren ein gesunder Lebensstil, wie ausgewogene und natürliche Ernährung, Verzicht auf Suchtmittel und ein regelmäßige sexuelle Betätigung eine ausgezeichnete Vorsorge vor einer Prostataerkrankung sind. Die Volksmedizin empfiehlt auch den Verzehr von Kürbiskernen, die Substanzen enthalten, die die Prostata schützen. Und nicht zu vergessen Beckenbodentraining, das ebenfalls zur Vorsorge beiträgt.

 

Beckenbodentraining im Alltag

Beckenbodentraining kann ganz leicht in den Alltag eingebaut werden, wenn man es einmal beherrscht. Wichtig ist auch für Männer, den richtigen Muskel anzusprechen. Wenn dies einmal erlernt ist, können die Beckenbodenübungen überall, zu jeder Tages- und Nachtzeit und völlig unbemerkt von anderen Menschen praktiziert werden. Schon nach wenigen Tagen werden Sie bemerken, wie sich Ihr Wohlbefinden steigert. Bei Männern wirkt es nicht nur vorbeugend, sondern beeinflusst auch äußerst positiv die Potenz. Damit könnte auch so mancher Griff zur gesundheitlich nicht unbedenklichen blauen Pille vermieden werden, was für das männliche Selbstbewusstsein nicht unwesentlich ist. Näheres lesen Sie in meinen Praxisratgebern zum Beckenbodentraining auf www.das-beckenbodentraining.com.

 

Autor seit 4 Jahren
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