Ein strammer Max mit knackigen Formen - Was für die Frau der Bush Up BH ist für den Mann das formende T-Shirt

Wann es genau das erste Korsett gab, ist trotz aller Bemühungen noch nicht erforscht. Bekannt ist, dass es bereits im späteren 16. Jahrhundert Schnürbrüste gab. Diese Körper formenden Dessous waren jedoch den Damen der deutschen Gesellschaft vorbehalten. Männer mit einer Figur wie ein Suppenhuhn hatten damals wenig Chancen, ihre etwas aus den Fugen geratenen Körperkonturen mit formender Unterwäsche zu kaschieren. Wenn sie zum Mieder griffen, dann taten sie es im Verborgenen, nutzten die straffenden Textilien womöglich als Fetisch. Heute ist es weder frevelhaft noch anstößig, wenn Männer sich ihren Körper mit Unterwäsche schön stylen. Diese Männer-Mieder werden Shapeware genannt und verdecken nicht nur Problemzonen, sondern fördern auch eine bessere Körperhaltung. Beispielsweise wird unter dem Label "Strammer Max" Premium Shapewear für Männer offeriert, die aussieht wie ein ganz normales T-Shirt. Wie der Hersteller verspricht, sollen die nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten verarbeiteten Textilzonen den Kreislauf anregen und die Fettverbrennung fördern. So soll mit Unterstützung von Bodyshaping aus einem schlaffen Mäxchen ein strammer Max werden und das kontinuierlich und dauerhaft. Ein wenig Sport zu treiben, den erschlafften Bizeps auf Vordermann zu bringen und den Bauchansatz in seine Schranken zu weisen, schadet auch nichts. 

Der ultimative Tipp für Männer mit Problemzonen - Zur Gymnastik noch formende Unterwäsche tragen

Two Men at the Gym (Bild: Scherl / AllPosters)

Bequeme Shapewear mit Wohlfühleffekt - Nur kein Leidensdruck!

Wer schön sein will, muss nicht unbedingt leiden. So wie die Damen im späten 19. Jahrhundert reihenweise in Ohnmacht sanken, weil ihnen das Mieder die Blutzirkulation unterband, ist die heutige Körper formende Unterwäsche bequem und nicht einengend. Das ist gerade für Männer wichtig. Wie die Resultate verschiedener Studien zeigen, ist es mit der Leidensfähigkeit des starken Geschlechts nicht ganz so weit her. Nur Indianer kennen keinen Schmerz. Aber die brauchen auch keine Body Shapewear.

Der moderne Mann greift selbstbewusst zum formenden T-Shirt, das durch besondere Fasern und Schnitt atmungsaktiv und stützend wirkt, die positiven Seiten der männlichen Figur in den Vordergrund stellt und die weniger attraktiven verbirgt. Es darf nicht zwicken und auch nicht die Luft abschnüren.

Wer von Natur aus nicht mit einem Adonis konkurrieren kann, der hilft mit Shapewear für den Mann ein wenig nach. "Oh, ein strammer Max!" Diese Aussage - mit Entzücken vorgebracht - bezieht sich dann nicht auf ein Schinkenbrot mit Spiegelei (über die primären und den sekundären Geschlechtsmerkmale rede und schreibe ich nicht!), sondern auf einen Herrn der Schöpfung, der sich mit Shapewear aufgebrezelt hat, ohne dass er lächerlich wirkt. Er sieht einfach nur gut aus! Oder?

Krimifreundin, am 09.07.2013
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