Schon seit Jahrtausenden ist der Hanf als Heilpflanze bekannt, und auch wurden Pflanzenteile, hauptsächlich die Blüten und Blätter, dafür missbraucht, um Rauschzustände hervorzurufen. Auch heute noch wird Hanf als Rauschmittel verwendet – in Form von Haschisch oder Gras. Wer heutzutage von Weed oder Marihuana hört, denkt folglich sofort an Drogen, die dazu noch illegal sind. Zwar gehört der Hanf, vor allem die indische Sorte – Cannabis indica –, zu den illegalen Betäubungsmitteln, dennoch ist der Konsum weit verbreitet. Weshalb also nicht Cannabis legalisieren?!

Warum man Cannabis legalisieren sollte

Fakt ist, dass keine Droge unterschätzt werden sollte, denn auch Marihuana schädigt die Gesundheit. Trotzdem kann grundlegend gesagt werden, dass der Hanf als Rauschmittel weniger gefährlich ist als die bekannten Volksdrogen Alkohol und Tabak. Beide letztgenannten legalen Drogen richten vorwiegend körperliche Schäden an, die jährlich mehr als hunderttausend Todesopfer fordert. Warum fällt es der Politik so schwer, Cannabis zu legalisieren?

 

Wenn es nämlich darum geht, Suchterkrankungen generell auszumerzen, ist ein Verbot von Marihuana jedoch der falsche Weg, denn Konsumenten beschaffen sich das Rauschmittel trotzdem. Sollte man also Cannabis legalisieren, hätte der Staat zumindest eine Kontrolle über die Abgabe, und eventuelle Steuereinnahmen würden dem Staat ebenso zugute kommen.

Hanf im therapeutischen Einsatz

Dass Cannabis besser ist als sein Ruf, zeigen die vielseitigen Möglichkeiten des therapeutischen Einsatzes. So hat man bereits festgestellt, dass der Konsum von Cannabis schmerzlindernd wirkt und beispielsweise Muskelspasmen reduzieren kann. Da der Wirkstoff der Hanfpflanze – THC (Tetrahydrocannabinol) – ebenso den Brechreiz und Migräneanfälle unterdrückt, kann sogar Krebskranken das Leben erleichtert werden. Auch AIDS-kranken Menschen und solchen, die an einer Magersucht leiden, kann geholfen werden, da eine appetitanregende Wirkung erzielt wird.

Marihuana konsumieren – mögliche Gefahren

Da Marihuana als Rauschmittel üblicherweise geraucht wird, kann ein übertriebener Konsum selbstverständlich zu Lungenschäden führen. Ebenso kann es zu latent auftretenden Psychosen kommen, und eine gewisse Lustlosigkeit in Bezug auf die Bewältigung des Alltags ist feststellbar. Jedoch muss dazu gesagt werden, dass bisher noch kein Cannabistoter dokumentiert wurde.

Cannabis legalisieren – Kriminalisierung beseitigen

Da es nicht zu wenig Marihuana Konsumenten gibt, die in verschiedenen Gesellschaftsschichten anzutreffen sind, würde eine Legalisierung von Cannabis Sinn machen – die Nachfrage ist also groß, und die Kriminalisierung würde beseitigt werden. Neben dem Einnehmen von Steuern, was für den Staat vorteilhaft wäre, könnten zudem neue Arbeitsplätze entstehen. Wenn man Cannabis legalisieren würde, haben Konsumenten außerdem die Möglichkeit, sich über den Wirkstoffgehalt zu informieren, was bewirkt, nicht an Marihuana oder Haschisch zu gelangen, welches mit gesundheitsschädigenden Streckmitteln verunreinigt ist.

 

 

Anmerkung: Dieser Artikel dient der Information und soll niemanden auffordern, illegale Drogen zu konsumieren.

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write-x, am 21.02.2013
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