Inhaltsverzeichnis

> Begriffserklärung

> Auswirkungen von Cholesterin

> Ernährung

> Literatur

Begriffserklärung

Cholesterin ist für den Menschen ein lebensnotwendiger Bestandteil. Dieser wird vom Körper selbst gebildet und zusätzlich über die Nahrung aufgenommen. Cholesterin ist eine fettähnliche, aber wasserunlösliche Substanz und  Bestandteil von Zellmembranen und Proteinen. Auch für bestimmte Hormone wie Signal- und Überträgerstoffe wird dieser Stoff benötigt.

Der jeweilige Bedarf an Cholesterin wird über den menschlichen Organismus automatisch geregelt. Ist der Cholesterinspiegel zu hoch, wird die Produktion gedrosselt. Bei einer Fettstoffwechselstörung ist dieses allerdings nicht möglich, der Blutfettgehalt im Körper steigt an.

Auswirkungen von Cholesterin

Der Cholesteringehalt im menschlichen Organismus wird wie bereits oben erwähnt von selbst geregelt. Ist dieses nicht der Fall, spricht der Mediziner von einer Fettstoffwechselstörung. Hierbei kann es zu einer dauerhaften Erhöhung des Cholesterinspiegels kommen. Eine Fettstoffwechselstörung kann viele Ursachen haben, so spielen falsche Ernährung aber auch genetische Gründe eine Rolle. Im Medizinischen spricht man hier von einer Hypercholesterinämie. Eine Hypercholesterinämie spielt unter anderem bei der Entstehung der Arteriosklerose eine bedeutende Rolle. Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folge sein. 

Unterschieden werden das Gesamtcholesterin, dieses sollte unter 200 mg/dl liegen, alles was über diesen Wert liegt, ist als kritisch anzusehen. Im weiteren werden das "schlechte" LDL-Cholesterin und das "gute" HDL-Cholesterin unterschieden. Das LDL-Cholesterin ist für die Ablagerungen in den Arterien zuständig, es sollte unter 160 mg/dl liegen. Das HDL-Cholesterin ist für den Abtransport des Cholesterins erforderlich, dieses sollte über 40 mg/dl liegen.

knoblauchzehen

Ernährung

Viele Nahrungsmittel können den Cholesterinspiegel senken. Einige von ihnen möchte ich  hier vorstellen.

Wichtig ist es, den Anteil an gesättigten Fettsäuren zu senken, das heißt, weniger Fleisch- und Wurstwaren und Fertiggerichte zu verzehren.

Das wohl bekannteste Nahrungsmittel ist der Knoblauch. Er greift positiv in die Cholesterinsynthese ein und hilft somit den Cholesterinspiegel in Grenzen zu halten. Knoblauch sollte in der täglichen Ernährung nicht fehlen.

Als eine gute Alternative zu Knoblauchzehen ist  der Bärlauch zu nennen. Der Bärlauch ist ein Frühblüher und kommt in vielen schattigen Wäldern vor. Er enthält cholesterinsenkende Sulfide. Diese Stoffe wirken im weiteren als Antioxodans und sind somit krebsvorbeugend.

Der in Leinsamen vorkommende Inhaltstoff Lignan besitzt ebenfalls eine cholesterinsenkende Wirkung. Es handelt sich bei diesem Inhaltsstoff um ein pflanzliches Östrogen.

Nüsse (insbesondere Walnüsse) können überflüssiges Cholesterin abbauen. Dieser Effekt erklärt sich durch die ungesättigten Fettsäuren. B- und E-Vitamine und Phytosterole können ebenfalls den Blutfettspiegel senken.

Ingwer führt zu einer Umwandlung des Cholesterins zu Gallensäuren. Diese werden anschließend über den Darmtrakt ausgeschieden.

Grüntee hat ebenfalls cholesterinsenkende Effekte. Saponine und Gerbstoffe sind hier als die relevanten Inhaltsstoffe zu nennen.

Sckokolade mit einen Kakao-Anteil von mindestens 85 % hat ebenfalls einen positiven Einfluß auf den Fettstoffwechsel. Bitterschokolade sollte allerdings nur begrenzt aufgenommen werden.

Sonnenblumen- und Kürbiskerne, Weizenkeime und Sojabohnen enthalten Sterine. Pflanzensterine ähneln dem Cholesterin. Wenn diese über  aufgenommen werden, wird das natürliche Cholesterin zu gunsten der Sterine verdrängt.

Pflanzenöle wie Raps- und Wallnussöl enthalten Omega-3-Fettsäuren. Sie senken ebenfalls den Blutfettspiegel. 

Sojaeiweiß (Tofu) greift ebenfalls positiv in den Cholesterinstoffwechsel ein. Es werden so weniger gesättigte Fettsäuren aufgenommen. Sojaprodukte spielen im Rahmen der vegetarischen Ernährung eine große Rolle.

Nahrungsmittel mit einem hohen Ballaststoffanteil führen zu einer Beschleunigung des Speisebreis. Eine Aufnahme des Cholesterins wird somit verhindert.

Für weitere Informationen möchte ich auf die unten genannte Literatur verweisen. 

Mein Artikel kann nicht den fachlichen Rat eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzen!   

Ashlie, am 24.06.2011
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Autor seit 5 Jahren
211 Seiten
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