Die STORCH-Methode zur Geschlechtsbeeinflussung

Mittlerweile findet man zahlreiche Empfehlungen im Internet, um das Geschlecht des Babys zu beeinflussen. Man kann sich mühevoll alle Informationen zusammensuchen, oder den einfachen Weg gehen, und sich die STORCH-Methode genauer ansehen. In diesem Buch wurden alle relevanten Zusammenhänge gut strukturiert zusammengefasst und lassen sich leicht nachvollziehen. Für alle, denen alles noch zu kompliziert ist, bietet der Autor auch noch einen Berechnungsservice an, der Sie ihrem Wunschkind noch ein Stückchen näher bringt. 

Die STORCH-Methode im Überblick

Die einzelnen Buchstaben dieser Methode bezeichnen die verschiedenen Maßnahmen, auf die bei der Planung ihres Kindes geachtet werden sollte:

S wie Stellung

Geht man davon aus, dass weibliche und männliche Samenzellen sich darin unterscheiden, dass weibliche größer, stärker, langlebiger, widerstandsfähiger, dafür aber langsamer sind als ihre männlichen Kollegen, kommt man zu der Erkenntis, dass man sehr wohl dem jeweiligen Wunschkandidaten einen Vorteil verschaffen kann. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die klassische Missionarsstellung durch einen längeren Weg eher den weiblichen Spermien einen Vorteil verschafft. Beim Akt von hinten können eher die männlichen Samenzellen einen Vorteil genießen, da der Weg zur Eizelle deutlich verkürzt ist.

T wie Timing

Beim Timing kommt es auf die Kombination vom Eisprung, der Mondphase und dem chinesischen Empfängniskalender an.

Eisprung

Um den Eisprung festzustellen ist es überaus wichtig, seinen Körper und somit seinen Zyklus genau zu kennen. Wie schon bei der Stellung, ist es auch beim Timing wichtig zu wissen, dass weibliche Samenzellen langsamer, aber widerstandsfähiger und männliche Samenzellen schneller aber dafür empfindlicher sind. Daraus kann man folgern, dass Sex vor dem Eisprung die Chance auf ein Mädchen steigert und an oder nach dem Eisprung eher den Jungs den Vorteil bringt.

Mondphase

Leben nach den Mondphasen war früher selbstverständlich. Heute ist das Wissen fast vergessen, erlebt jedoch gerade wieder mehr Beachtung. Auch bei der Geschlechtsbeeinflussung spielt der Mond eine Rolle. Steht der Mond in einem weiblichen Sternzeichen, steigen die Chancen auf ein Mädchen und umgekehrt.

Chinesischer Empfängniskalender

Dem chinesischem Empfängniskalender begegnen wir weiter unten bei C wieder.

0 wie Organsmus

Vor allem der Orgasmus der Frau kann das Geschlecht beeinflussen. Bei der Frau spielen dabei zwei Faktoren eine Rolle. Bei ihrem Orgasmus entsteht zum einen eine Sogwirkung, zum anderen verändert sich der pH-Wert der Scheide von leicht sauer nach alkalisch. Die männlichen Samenzellen fühlen sich also wohl, sind eh schon schneller als die weiblichen und werden auch noch angesaugt. Hat die Frau keinen Orgasmus ist der pH-Wert leicht sauer und die empfindlicheren männlichen Samenzellen dadurch im Nachteil, da sie diesen nicht so gut verkraften.

R wie richtiger Säure-Basen-Haushalt und Ernährung

Bei diesen Punkten scheiden sich die Geister. Eine allgemeingültige Regel, was nun gegessen werden soll und was nicht, gibt es nicht, da sich hier niemand einig ist. Es gibt zwar bestimmte Diäten für Jungs und für Mädchen, jedoch je nach Autor fallen diese gegensätzlich aus. In jedem Fall ist eine mineralstoffreiche, gesunde Ernährung für die Gesundheit des Kindes wichtig. Herausgefunden wurde jedoch, dass in Zeiten von Katastrophen oder Hungersnöten, im Verhältnis mehr Mädchen geboren werden. Da kommt wohl wieder die stärkere Belastbarkeit der weiblichen Samenzellen zu tragen. Als vorsichtigen Rückschluss kann man also darauf kommen, dass nährstoffreiche Mahlzeiten eher Jungs zutage bringen, und nährstoffarme Ernährung den Mädchen einen Vorteil verschaffen. Im vorliegenden Buch, die STORCH-Methode, wird dieser Punkt erläutert, aber keiner großen Bedeutung beigemessen. Auch wurden Methoden genannt, um den pH-Wert der Scheide zu verändern, um das Geschlecht zu beeinflussen.

C wie Chinesischer Empfängniskalender

Ein wichtiges Kapitel bei der STORCH-Methode stellt der chinesische Empfängniskalender dar. Ihm widmet man sich ausführlich, da es bei diesem Kalender zu sehr vielen Irrtümern kommen kann. Laut dem Autor der STRORCH-Methode sind die meisten Berechnungen, die man im Internet machen kann, falsch, da von einem falschen Alter ausgegangen wird. Benötigt wird zur Berechnung das Mondalter der Frau. Gerade dieses entspricht nicht immer dem Alter, wie wir es kennen. Wird der chinesische Empfängniskalender richtig angewendet, erhält man die Monate, an welchen es günstig für das entsprechende Geschlecht ist.

H wie Hitze/ Temperaturunterschiede

Hier macht man sich wieder die Empfindsamkeit der männlichen Samenzellen zunutze. Nimmt Mann vorher ein heißes Bad oder geht in die Saune, haben die weiblichen Samenzellen einen Vorteil. Aber vorsicht, bei meinen Recherchen zu 'Wie macht man ein Baby' wird deutlich klar, dass die Samenqualität eh schon relativ schlecht ist, und ein heißes Bad womöglich das komplette Ende aller Samenzellen bedeutet.

Fazit

Ich finde die STORCH-Methode durchaus interessant und schön zusammengestellt. Die Kombination der einzelnen Punkte könnte sicherlich dazu beitragen, die Chancen auf das Wunschgeschlecht zu erhöhen. Allerdings hält die Natur natürlich so einige Überraschungen bereit, und nichts ist mit Sicherheit zu sagen. Sollte mich der Wunsch nach einem weiteren Kind (vorzugsweise ein Mädchen) nochmal übermannen, würde ich mir den Spaß machen, und den vielgelobten Berechnungsservice des Autors in Anspruch nehmen und die ganze Sache ausprobieren. Sollte es nicht klappen wäre es kein Beinbruch. Das Büchlein ist über Amazon als Taschenbuch und Kindleversion, sowie als E-book über clickbank erhältlich. Hier noch ein nettes Video zum Thema:

susivital, am 29.06.2013
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Autor seit 6 Jahren
145 Seiten
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