Der Wolpertinger - ein moderner Foodcoach?

 

Es gibt Dinge, die kann man sich bildlich nicht eindeutig vorstellen, wie z.B. die Zusatzstoffe in unseren Speisen. Ob böse Teufelchen oder eifrige Wichtel, die nachts die Hemden enger nähen – die Bandbreite ist groß. Doch wirklich mit eigenen Augen sehen kann man sie nicht. Wie die Wolpertinger! Die Begegnung mit ihnen hilft uns, unsere Sinne zu schärfen. So ist auch die Begegnung mit den Zusatzstoffen ein sinnreiches Ereignis. Meist finden diese Treffen erst nach einem ehrlichen Arztgespräch statt. Dann wird man aufmerksamer, was es mit dem Inhalt unseres Essens auf sich hat. Die Feststellung, dass es nur noch wenige saubere LEBENSmittel gibt, ist frustrierend.

 Immer intensiver wird jetzt unsere Suche nach den Zusatzstoffen, vergleichbar mit der Wolpertingerjagd im bayerischen Wald. Und während wir den Schmutz in den angebotenen Waren suchen, stellen wir fest, wie dunkel unsere Seele geworden ist. Alle Ethik haben wir verdrängt, unsere Gier nach immer exotischeren Speisen hat uns meilenweit entfernt von den regionalen LEBENSmitteln vor unserer Haustür.

 

Allergien, Fettsucht, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs... all das ist die Ernte unserer gedankenlosen Esserei. Vergleichbar mit den Alpträumen, die wir nach der Begegnung mit einem Wolpertinger bekommen.

 

In Bayern werden Traditionsvereine gepflegt, die die Existenz des Wolpertingers sichern wollen. In unserer Gesellschaft des schnellen Essens heissen diese Interessensgruppen Mc Donalds und Nestlé.

 

Sollte dieser Artikel dazu anregen, in ihrer Ernährung auf Wolpertingerjagd zu gehen, freue ich mich auf das Feedback. Denn wie in dem anhängenden Bild ist der Inhalt des Wolpertingers höchst mysteriös.

 

Ein Rezept über gefüllte Wolpertingerkinder gibt es im Kochbuch für die SOS-Kinderdörfer unter:

http://www.sos-kinderdorf.at

 

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