Nach der Hohlwelttheorie leben wir auf der konkaven Innenfläche einer Hohlkugel. (Bild: Manfredo / pixelio.de)

Lichtstrahlen breiten sich im Hohlwelt-Weltall nicht geradlinig aus, sondern gehen gekrümmt durch den Mittelpunkt des Universums. (Bild: Markus Wegner / pixelio.de)

Die Hohlwelttheorie

Die Theorie von der Innenwelt besagt, dass der Kosmos eine Hohlkugel mit einem Durchmesser von etwa 12740 Kilometern ist, auf deren konkaver Innenfläche wir leben. Die Erde bildet den Rand des Universums, das von ihr kugelsymmetrisch eingeschlossen wird. Alle Gestirne einschließlich der Planeten, der Sonne und des Mondes befinden sich im Innern dieser Kugel und kreisen um die Innenachse der Hohlwelt. Die Theorie stützt sich auf folgende Axiome:

Je näher man dem Mittelpunkt des Universums kommt, um so stärker verkürzen sich alle Längen. Deshalb besitzt der Mond als erdnächster Himmelskörper einen Durchmesser von einem Kilometer, während die zentrumsnahe Sonne einen Durchmesser von lediglich 2,2 Meter aufweist.

Lichtstrahlen breiten sich nicht geradlinig aus, sondern gehen zum Kreisbogen gekrümmt durch den Mittelpunkt. Dadurch erklärt sich die Erscheinung des Horizonts und warum die Erde aus dem Weltraum scheinbar als Vollkugel zu sehen ist.

Da die Strecken zum Zentrum hin immer kürzer werden, verlangsamt sich alles, was sich ihm nähert. Somit nimmt auch die Lichtgeschwindigkeit zum Zentrum hin immer mehr ab.

 

Ein Paar Schuhe führte zur Lösung

Wie bei vielen anderen naturwissenschaftlichen Beweisführungen zuvor geht auch der Nachweis der Hohlwelttheorie auf einen banalen Zufall zurück. Professor Mario R., einer der führenden deutschen Hohlweltforscher, beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Nachweis des himmelszentrischen astronomischen Systems. Professor R., der seinen Namen vor der endgültigen Publikation seiner Forschungsergebnisse im Fachmagazin Nature nicht nennen möchte, fand die Lösung des Problems 2009 bei einem Besuch des Schuhmuseums in Pirmasens. Die nach oben gebogenen Sohlen der Ausstellungsstücke brachten den Wissenschaftler auf die richtige Spur.

"So wie August Kekulé die Formel des Benzolringes einem Traum verdankte, so verdanke ich den Schuhen, die vor mir in den Vitrinen lagen, die Vision, die mich letztlich zur Lösung des Rätsels führte. Die Krümmung der Schuhsohlen war der Schlüssel zum Beweis der Theorie vom Innenweltkosmos." offenbarte Professor R., noch immer im Bann des Ereignisses stehend der Agentur für Print, Radio, Internet und Literatur (APRIL). Doch die eigentliche Arbeit stand dem Wissenschaftler damals erst noch bevor.

 

Schuhsohlen-Screening in aller Welt

Zunächst galt es, den flüchtigen Gedanken aus dem Museum empirisch zu erhärten und eine allgemein gültige Formel daraus abzuleiten. Professor R. entwickelte ein Schnellverfahren zur Messung der Schuhsohlenkrümmung. Er, seine beiden Assistenten und eine Doktorandin sammelten mit einer mobilen Messapparatur und Laptop bewaffnet systematisch die Daten zehntausender von Schuhsohlen. Professor R.: "Um genügend Datenmaterial zu erhalten haben wir in Schuhgeschäften und Kaufhäusern Sohlen vermessen. Doch das reichte nicht aus. Für einen unumstößlichen Beweis mussten wir umfangreiche Daten aus dem Ausland beschaffen. Über ein Jahr waren meine Mitarbeiter und ich auf allen Kontinenten unterwegs, um Schuhsohlen in allen Kulturkreisen zu vermessen."

Doch auch die weltweite horizontale Datensammlung war dem Forscher nicht genug. Auf seinen Reisen besuchte er zahlreiche Museen, um auch die Daten historischen Schuhwerks in seine Studie einfließen zu lassen. Erst die Verknüpfung der horizontalen mit der vertikalen Datensammlung habe die erhoffte Signifikanz ergeben, so Professor R. in dem APRIL-Interview. Alle Berechnungen führten nur zu einem Ergebnis: der durch alle Kulturen und Zeitalter ermittelte Krümmungsindex der Schuhsohlen stelle den exakten Gegenwert zu der konkaven Erdkrümmung dar. Damit scheint endgültig bewiesen, dass die Erdoberfläche konkav, also hohlrund gewölbt ist.

 

Daten bestätigen ältere Forschungsergebnisse

Die neuen Berechnungen zur konkaven Erdkrümmung bestätigen glänzend die klassische geodätische Erdvermessung, die 1897 in Naples/Florida in einem aufwändigen Großversuch durchgeführt worden war. Mit einem Rectilineator (Geradstreckenverleger) konnte damals nachgewiesen werden, dass sich eine absolut gerade verlegte Strecke dem Erdboden beziehungsweise der Meeresoberfläche zuneigt. Damit war ein Beweis erbracht, dass die Oberfläche der Erde nicht konvex (vollrund), sondern konkav (hohlrund) gewölbt ist. Dennoch bevorzugten die Astronomen und Geologen bis heute die Vollkugeltheorie. Sie werden - wie seinerzeit die Anhänger der Erdscheibentheorie - radikal umdenken müssen.

 

Welche Konsequenzen hat das neue Weltbild für die Menschheit?

Erkenntnistheoretisch wird das himmelszentrische astronomische System eine ähnliche Erschütterung auslösen wie vor gut einhundert Jahren die Einführung der Relativitätstheorie, mit der es vieles gemeinsam hat. Doch es wird kaum praktische Auswirkungen auf das irdische Leben im Allgemeinen und auf den Menschen im Besonderen haben. Professor R.: "Der Kosmos wird weiter existieren, auch wenn sich seine Definition wieder einmal geändert haben wird. Die Menschen werden auch zukünftig Raumfahrt betreiben. Sie werden auf dem Mars landen und zu anderen Himmelskörpern reisen. Lediglich einige naturwissenschaftliche Axiome wie die Ausbreitung des Lichts werden sich eben ändern." Augenzwinkernd fügt Professor R. hinzu: "Die meiste Arbeit wird das Umschreiben der Lehrbücher bereiten."

 

Quellen:

  • U. Sexl: "Die Hohlwelttheorie", Aulis Verlag Deubner CO KG Köln, 1983
  • G. Wahrig: "Deutsches Wörterbuch", Bertelsmann Lexikon Verlag Gütersloh, 2000

 

 

 

 

 

 

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