Lebensweisheit der Liebe

Eine alte Lebensweisheit sagt:

"Die Liebe ist wie eine zarte Pflanze. Man muss sie hegen und pflegen.

Doch wenn man sie vertrocknen lässt, ist es oft schwer, sie wieder aufleben zu lassen."

So ist es auch in Beziehungen jeglicher Art. Sie müssen immer gepflegt werden, auch wenn die Grundstimmung gerade im Alltag ihren Tiefpunkt erreicht hat. Die Pflanze benötigt Wasser und Dünger zum Überleben. Die Liebe nährt sich mit Aufmerksamkeit, Kommunikation, Füreinander da sein.

Seinen Partner überraschen

Seinen Partner überraschen (Bild: Helene Souza / pixelio.de)

Die Pflanze benötigt Licht. Die Liebe nährt sich mit Vertrauen. Eines haben die Pflanze und die Liebe gemeinsam: den Platz zur Entfaltung. Niemand möchte sich erdrückt fühlen. Beide gehen sonst ein wie eine Primel.

Zudem muss der Partner auch seine Freundschaften pflegen. Freunde oder Bekannte, Kollegen oder Vereinskameraden - jeder möchte auf seine Kosten kommen. Gemeinsame Freundschaften sind ebenso ein wichtiger Aspekt für gut funktionierende Beziehungen.

Jede Beziehung muss wachsen und gedeihen. Wie eine Pflanze. Dazu passend gibt es poetische Zeilen von Doreen Fant aus dem Gedichteband "Ach, es ist nur Liebe":

"Willst du?

[...]

Willst du nicht auch

endlich mal wieder

der Blume unserer Liebe

Sonne schenken und sie gießen?

Willst du?"

Tipps zur Kommunikation in der Partnerschaft - Humorvoll durch den Alltag

Am Anfang der Beziehung kribbelt es in allen Gliedern. Man will seine Freizeit unendlich - und vor allem gemeinsam - genießen. Die Dialoge beleben das Miteinander. Die Pärchen fühlen sich im siebten Himmel. So soll es bleiben. Doch dann kommt der Alltag. Erste Defizite werden sichtbar. So lange die rosarote Brille noch auf der Nase klebt, wird jeder Makel akzeptiert. Es kommt aber irgendwann die Frage auf, ob er oder sie damit leben kann. Wird die Frage mit JA beantwortet, dann ist es empfehlenswert, diesen Makel mit Humor zu betrachten.

Eine gut funktionierende Partnerschaft benötigt aber auch Respekt füreinander, Vertrauen und Geborgenheit. Man muss sich in der Gegenwart des anderen wohlfühlen. Natürlich ist nicht jeder Tag gleich und mit Sicherheit auch nicht so gesprächig. Irgendwann weiß man, was der Partner denkt und tut. Wie ein eingespieltes Team gehen beide an die alltäglichen Dinge. An dieser Stelle sei Vorsicht angebracht: Kommunikation darf nur nicht ganz einschlafen. Dabei helfen unter anderem Treffen mit Freunden. Das sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern auch für interessante Dialoge.

Geheimnis der Kommunikation: Zuhören, lange Monologe meiden und einander ausreden lassen

Die Stimme des Partners klingt sehr vertraut. Schnell kann es passieren, dass man in seine eigene Gedankenwelt versinkt. Gerade dann, wenn man das Versager-Gefühl in sich birgt und es nicht preisgeben kann, meist aus Schamgefühl. Aber das Zuhören ist wichtig, um zu wissen, ob es dem anderen gut oder schlecht geht. Zudem müssen eigene Sorgen von der Seele geredet werden. Gemeinsam eine Lösung finden.

Wer lange Monologe führt, langweilt den anderen schnell. Es ist wichtig, den anderen mit einzubeziehen. Seine Meinung beispielsweise einfließen zu lassen. Dabei muss auch das Ausreden bedacht werden. Den Eltern ins Wort fallen, war schon in der Kindheit keine gute Idee. So auch in der Partnerschaft. Zuhören ist wichtig. Damit zeigt man sein Interesse, seine Aufmerksamkeit und gibt sich respektvoll.

African Penguins (Bild: AllPosters)

Wenn es in der Beziehung kriselt ...

Comedians wie Mario Barth können wirklich den Ehealltag auffrischen. Sein Hauptthema ist und bleibt immer die Beziehung zwischen seiner Freundin und ihm. Verständnis zwischen Mann und Frau. Beide Geschlechter ticken anders. Mit diesem humorvollen Blick auf den Alltag vergleicht jeder Zuhörer seine eigene Beziehung und kann plötzlich darüber lachen, was vorher unmöglich war. Wie kommt es?

Mit Humor lebt es sich besser. Aber wenn man im Alltag ständig mit Niederschlägen konfrontiert wird, fällt es schwer, die positiven Seiten noch zu sehen. Streit liegt in der Luft. Es kriselt. Verbohrte Ansichten nisten sich ein. Man geht sich aus dem Weg. Der eine verkriecht sich. Der andere sucht das Gespräch mit einem Außenstehenden. Dazu werden meistens die Eltern, Geschwister oder Freunde hinzugezogen. Ein neutraler Blick ist ganz nützlich und hilft in den meisten Fällen.

Anders sieht es mit der Person aus, die sich verkriecht. Sich als Versager fühlt. Und weil gerade alles schief läuft, wird noch nicht einmal ein Lichtblick am Ende des Tunnels wahrgenommen. An dieser Stelle ist der Partner gefordert. Die Gespräche, die nun folgen, dürfen keinerlei Vorwürfe beinhalten. Ablenkung ist dabei die beste Lösung. Das könnte für den Anfang ein Spaziergang sein oder ein Picknick. Neutraler Ort. Neutrale Gespräche.

Oder einfach ein Abend zu zweit: eine DVD, zum Beispiel mit Mario Barth, Paul Panzer oder Michael Mittermeier. Alle drei sprechen Alltagsthemen an und lenken in die positive Richtung. Sie geben somit einen Anlass, um hinterher über die Alltagsprobleme zu reden. Jedes Missverständnis aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Sie aus der Welt zu schaffen. Das Selbstbewusstsein aufbauen, indem das Versager-Gefühl in allen Facetten durchleuchtet wird. Gemeinsam einen Weg aus dem tristen Alltag finden.

Dinner for Two (Bild: Christa Kieffer / AllPosters)

Unternehmungen mit dem Partner

Kostenlose, spontane Events sind meistens die besten, die intensivsten. Wer die Romantik liebt, umgibt sich mit Kerzen, Rosenblättern, vielleicht einer Flasche Wein, langsamen Liedern, einem Lagerfeuer oder dem knisternden Kamin sowie einem humorvollen, interessanten Dialog mit seinem Liebsten. Der Gaumen könnte ebenso nebenher verwöhnt werden mit beispielsweise Bruschetta oder einfach nur ein bisschen Obst wie Weintrauben oder Bananen-Kiwi-Apfel-Spieß.

Andere freuen sich bei gutem Wetter auf eine spontane Einladung zum Picknick, was nicht nur auf einer Wiese im Park stattfinden muss. Nein. Es geht auch in einem Kanu in einem nahegelegenen See oder Fluss. So verbindet man nebenher auch noch gleich Sport und Vergnügen.

Zu den gemeinsamen, einfachen Unternehmungen zählen auch Schwimmen, Wandern, Schlittschuhlaufen, Inlinern, Spaziergänge, Walken, Laufen, Spielabende, Kino, Shoppen oder diverse Volkshochschulkurse wie Kochen besuchen. Paare mit Kindern müssen diese Stunden zu zweit genießen. Sonst leidet irgendwann die Beziehung darunter.

Wer mit ganz besonderen Abenden seiner oder seinem Liebsten aufwarten möchte, ist mit diversen Dinnern gut beraten. Mittlerweile gibt es unzählige Varianten:

  • Candle Light Dinner
  • Romantisches Schokoladendinner
  • Dinner im Maisfeld
  • Musical-Dinner
  • Krimi-Dinner
  • Weltreise-Dinner
  • Dinner in the Dark
  • Gourmet-Dinner
  • Luxus-Hüttenübernachtung mit Candle Light Dinner
  • Dinner im Looping-Restaurant
  • Dinner in luftiger Höhe
  • Konzert-Dinner
  • Dinner unter Wasser

Und so könnte man immer weiter aufzählen. Die Gastronomie und die Theatergesellschaft ist da sehr kreativ geworden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Während des 4-Gänge-Menüs wird ein Theaterstück aufgeführt. Dabei kann es sich um ein komödiantisches Weltreise-Dinner handeln, einen Krimi oder ein Musical. Diese Events hallen lange nach und sorgen für genügend Gesprächsstoff.

Ein Wochenende zu zweit in den Bergen, in einer anderen Stadt oder in einem Après-Ski-Ort sorgt ebenfalls für Abwechslung zum Alltag. Ein anderer Ort bringt sofort bessere Stimmung. Dabei ist es egal, ob ruhig oder laut. Beide müssen sich wohlfühlen.

Eine Chance für die Liebe

Eine gute Beziehung hat nur dann eine Chance, wenn beide immer füreinander da sind. Verständnis aufbringen. Loslassen. Freiraum lassen. Gemeinsame Unternehmungen einplanen. Miteinander reden, auch wenn es schwerfällt. Gemeinsame Lösungen suchen und finden. Seinen Partner unterstützen und für ihn da sein. Abwechslung im Alltag belebt die Beziehung. Kommunikation darf dabei niemals einschlafen.

Partner ändern sich im Laufe des Lebens. Das ist völlig normal, denn jeder entwickelt sich weiter. Diese Änderungen müssen angesprochen werden. Erst recht, wenn es in die negative Richtung geht. Dann ist es wichtig, die gemeinsame Linie wiederzufinden, um weiterhin einen harmonischen Alltag zu erleben.

Die Liebe benötigt also nicht nur am Valentinstag oder am Geburtstag ihre Aufmerksamkeit. Es kann auch ein x-beliebiger Tag im Jahr sein. Der Abstand dazwischen sollte allerdings niemals zu groß werden. Die Liebe braucht Kraft und sie stärkt sich am besten mit Zuwendung, die nicht immer Geld kosten muss. Denn ein Abend zu zweit genügt für knisternde Stunden daheim.

Endless Love (Bild: Alfred Gockel / AllPosters)

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