Hibiskus

Hibiskus (Bild: pixabay)

Die Blüten, die meistens so gegen Ende Juli kommen, blühen in den Farben Weiß bis Pink, über alle möglichen Rottöne bis hin zu Dunkel-violett und haben, je nach Sorte, einen Durchmesser von bis zu 15 cm.
Manche sind auch gefüllt oder haben einen dunkleren Mittelpunkt, ein so genanntes Auge.

Hibiskus gelb (Bild: pixabay)

Auf jeden Fall muss man sich  im Klaren darüber sein, dass man im Winter eine kahle Hecke hat. Dafür im Sommer aber dann mit einer traumhaften Blütenpracht entschädigt wird.

Standort und Pflege - damit sich die ganze Blütenpracht entfalten kann

Wer sich trotzdem für eine Hibiskushecke im Garten entscheidet, der sollte einen sonnigen Standort wählen. Am besten ist es die Hecke im Frühling zu pflanzen, dann hat sie bis zum Winter genug Zeit, sich an ihren Standort zu gewöhnen.

Was die Anzahl der Pflanzen für eine Hecke angeht, rechnet man ungefähr fünf Pflanzen auf zwei Meter. Das kann natürlich je nach Größe der Pflanzen etwas abweichen, gilt aber als Faustregel.

Die Hibiskushecke braucht einen Nährstoff- und am besten auch Humusreichen Boden. Bei einem Lehmboden empfiehlt es sich, ihn mit Sand oder auch Kies etwas wasserdurchlässiger zu machen. Reine Sandböden hingegen speichern das Wasser und die Nährstoffe nicht so gut. Hier ist es besser noch zusätzlich eine gute Pflanzerde beizumengen.

Außerdem fügt man dem Boden beim einpflanzen der Hecke sowieso am besten noch einen Langzeitdünger bei.

Hibiskus zweifarbig (Bild: pixabay)

Bevor die Pflanzen dann in den Boden kommen, müssen sie sich erstmal gut mit Wasser voll saugen. Dazu ist es am sinnvollsten sie in eine Wanne mit Wasser zu tauchen und solange zu warten bis keine Blasen mehr aufsteigen.

Später ist der Wasserbedarf zwar nicht übermäßig groß, aber gerade während der Wachstumsphase darf es auch nicht zum austrocknen kommen. Staunässe sollte man sowieso vermeiden, aber das ist bei fast allen Pflanzen so.

Die Hibiskushecke im Winter - damit man viele Jahre etwas von dieser Hecke hat

Auch wenn der Straucheibisch winterhart ist, sollte er im Winter vorsichtshalber geschützt werden.

Ganz besonders im ersten Winter empfiehlt es sich den Boden um die Hecke herum abzudecken.

Wenn es dann an den Rückschnitt geht, ist der Frühling die beste Zeit dafür.

Pflanzenpraxis in Wort und Bild

Da sich die Blüten beim Hibiskus immer an dem frischen Gehölz bilden, braucht man beim Rückschnitt nicht zu zaghaft an die Sache zu gehen.

Bei älteren Hecken oder bevor man die Sträucher umpflanzen möchte, kann man auch einen Radikalschnitt wagen. 

Text © Monika Rosenbaum

monros, am 09.06.2011
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Bildquelle:
Fotografie Kerstin Schuster (Es gibt viel zu tun im Garten im Herbst)

Autor seit 6 Jahren
113 Seiten
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