Der Anfang der dunklen Zeit!

In der Nacht des 31. Oktober auf den ersten November beginnen die Winternächte, die dunkelsten Nächte im Jahreskreis.

Der Ernte König (die Sonne) ist in die Unterwelt gegangen, ab nun regieren die Mächte der Dunkelheit.

Angst zieht durch die Häuser - Allerheiligen ist ein Totenfest. Samhain - der Totengott reitet durch die Wälder, Felder und Dörfer. In seinem Gefolge befindet sich die "Wilde Jagd" - sein gefährliches, randalierendes Heer von wilden Reitern.

All hallows eve - der Abend der Heiligen, der Hologramme oder der toten Seelen. Aus Rüben und später Kürbissen werden Grusel Gesichter geschnitzt, um das "Wilde Heer" abzulenken.

Man bemüht sich so zu tun, als würde man bereits dazu gehören. Es ist die Zeit der Spinnerin, der "Frau Holle" aus der Mythologie und dem Märchen, sie, die über Leben und Tod wacht und als die alte Spinnerin das Netz von Leben und Tod webt. Ihre Fäden und Netze zu ergründen ist für uns Menschen nicht immer einfach oder auch nur möglich, denn ihre Weisheit und Grausamkeit ist unendlich.

In den Häusern werden viele harmonische Lichter entzündet, um idiese Kräften keine Macht über die Bewohner zu geben. Weiße Speisen, meist Milchbreie werden von den Menschen nachts vor die Türen gestellt, um sie gütig zu stimmen und Unschuld (die weiße Speise) zu demonstrieren.

Die Zeit der Orakel und Runen beginnt. Wird das Licht zu uns zurückkehren? In den Nächten wird geräuchert, nach uralter Tradition. Man versucht damit den Pflanzengeist - den Deva der Räucherpflanzen zu erlösen und hofft vertrauensvoll auf seine gütige Hilfe in der dunklen Zeit.

 

Yule - Jul - Jule

Am 21. Dezember kehrt die Sonne zurück - es ist die Zeit der Wintersonnwende. Die Farben grün und rot stehen für das ewige Leben und die Veränderung zum Positiven.

Silber und Gold symbolisieren die Weibliche und die Männliche Göttlichkeit.

Am 6. Januar enden die Winternächte!

Nach Weihnachten beginnen die zwölf Rauhnächte. Die Nächte, in denen geräuchert wird. Jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres.

In dieser Zeit sollte die Wohnung nicht geputzt werden, keine Wäsche gewaschen und keine Haare geschnitten werden.

Die Rauhnächte stellen damit eine nebulöse Zwischenzeit dar, die von mythologischen Geschichten umgeben ist.

Hoffnung auf eine neues Erwachen der Natur und somit des Ernte Jahres.

Vennhexe, am 17.10.2012
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