Moderner Ablasshandel, wir erkaufen uns ein reines Gewissen! Mit 100 Milliarden $ jährlich!

Ob der Mensch die Temperaturen auf dieser Welt beeinflusst steht außer Zweifel. Seit Erfindung des Feuers vor 1,2 Millionen Jahren trägt er logischerweise dazu bei. Und auch unsere eigenen Abgase, sowie die unserer Nutztiere haben erheblichen Einfluss auf die Erderwärmung. Das was sieben Milliarden Bewohner aus ihrer hinteren Öffnung entweichen lassen, nennt man Methan. Es entsteht bei allen organischen Gär- und Zersetzungsprozessen. Auch das ist ein Treibhausgas und etwa 25-mal so wirksam wie CO2. Besonders die Massentierhaltung trägt also zur Klimaerwärmung bei, zumal dafür auch Regenwälder abgeholzt werden. Da wird dann billiges Viehfutter angebaut!

Fakt ist, das der weltweite anthropogene CO2-Ausstoß im Jahre 2009 rund 31 Gigatonnen (Gt) betrug. Die geogene, also natürliche CO2-Emission beträgt etwa 550 Gt pro Jahr. Dieser steht jedoch ein etwa gleich hoher natürlicher Verbrauch, insbesondere durch Fotosynthese, aber auch durch Bindung in Kalk bildenden Organismen gegenüber. Es gibt CO²-Speicher wie Ozeane, Urwälder, Humusböden und alle Pflanzen. Die Permafrostböden sind mit 15000 Gigatonnen der weltweit größte Speicher für Kohlendioxid.

Wir halten im Hinterkopf, der Mensch ist verantwortlich für ca. 6 % des weltweiten CO² Ausstoßes.

Vor 10.000 Jahren war England mit dem Festland verbunden.

Der Klimawandel beschleunigt sich durch sich selbst, je wärmer - desto schneller!

Beim durch den Klimawandel beschleunigten Auftauen der Permafrostböden wird gespeichertes Kohlendioxid als CO2 freigesetzt. Ebenso gibt es noch andere Treibhausgase. Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid sind nach Studien des IPCC die stärksten bekannte Treibhausgas. Die mittlere Verweilzeit von SF6 in der Atmosphäre beträgt 3200 Jahre. Sein Treibhauspotenzial ist 22.800-mal so hoch wie das von Kohlenstoffdioxid. CO² baut sich nach 120 Jahren ab. Wenn also laut Abkommen von Paris bis zum Jahre 2030 der maximale Ausstoß erreicht sein soll und erst ab dann mit der Reduzierung begonnen wird, kann bis zum Jahre 2100 keine Veränderung eintreten, denn 2030 + 120 Jahre ergibt nach Adam Riese und Eva Zwerg eine Deadline von 2150. Dann kommt noch unser wichtigstes Treibhausgas hinzu. Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas. Sein Beitrag zum natürlichen Treibhauseffekt wird bei klarem Himmel auf etwa 60 % beziffert. Er entstammt überwiegend dem Wasserkreislauf (Ozean – Verdunstung – Niederschlag – Speicherung im Erdreich). Durch den Anstieg der Lufttemperatur steigt damit auch die Verdunstungsrate. Dabei handelt es sich um den wichtigsten, die globale Erwärmung verstärkenden Rückkoppelungsfaktor.

Wir lernen, die Erderwärmung ist ein Vorgang, der sich durch sich selbst beschleunigt. Je wärmer, desto schneller der Anstieg.

Umweltkiller und Umweltsünder. Dabei etliche heilige Kühe! Nr. 1 ist die Überbevölkerung!

Containerschiffe, Öltanker, Frachter, Kreuzfahrtschiffe laufen mit billigstem, schwerem Dieselöl; dem giftigsten Treibstoff, der überhaupt erhältlich ist. Allein die fünfzehn größten Schiffe der Welt stoßen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos, errechnete der Naturschutzbund Deutschland in einer Studie. Die Weltflotte von rund 90.000 Schiffen verbrennt etwa 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr und pustet 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid in die Luft. -

Der Wettlauf um Öl- und Gasvorkommen unter der schmelzenden Eisdecke der Arktis ist trotz der Erklärung des Shell-Konzerns, in "absehbarer Zukunft" keine weiteren Ölbohrungen in der Arktis zu planen, in vollem Gange! Gazprom führt bereits seit 2013 Ölbohrungen im arktischen Ozean durch. Anstatt auf erneuerbare Energien zu setzen, machen sich die Ölkonzerne die Folgen des Klimawandels zunutze: Denn die Eisdecke auf dem arktischen Ozean ist besorgniserregend geschrumpft. Erst kommt der Profit, dann kommt die Moral! -

Die CO2-Emissionen des Luftverkehrs tragen bereits jetzt etwa zu fünf Prozent zur globalen Erwärmung bei. CO2 ist zudem nicht das einzige Treibhausgas, das Flugzeuge ausstoßen. Durch die direkte Ein­tragung insbesondere von Stickoxiden und Wasserdampf in hohe Luftschichten entstehen laut dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) Klimawirkungen, die zwei- bis fünfmal höher sind, als die durch CO2. Aktuelle Zahlen zu der Klimawirkung des Flugverkehrs sprechen von einem Anteil von 4,9 Prozent. -

Legt man den Fokus bei der Massentierhaltung nicht nur auf den Kohlendioxidausstoß, sondern auch auf den Ausstoß von Methan und Lachgas und ermittelt die Menge an fossilen Brennstoffen, die für die gesamte Massentierhaltung inklusive deren Produktion und Weiterverarbeitung benötigt wird, hat man hier einen beachtlichen Klimakiller! Darunter fallen die benutzten Werkzeuge, die Produktion, die Weiterverarbeitung, der Vertrieb, das Heizen, das Kühlen, die Versorgung mit Strom und der entstehende Müll. Auch Faktoren, die einen direkten Einfluss auf die moderne Landwirtschaft haben, wie beispielsweise die Entwaldung oder die Zerstörung von Feuchtgebieten tragen zu dem Desaster bei.

 

Flussbegradigungen und Übersiedlung zeigen Folgen. Hochwasser gab es schon immer, aber früher gab es weniger Menschen.
Keine natürlichen Überlaufbecken.

Keine natürlichen Überlaufbecken.

Fazit zum Klimagipfel, viel heiße Luft, wenig greifbare Resultate! Die Zeit läuft gegen uns!

Schlaue Leute fliegen um den Globus, treffen sich in vornehmen, klimatisierten Hotels, speisen eingeflogene Delikatessen und verbraten des Steuerzahlers Geld. Milliarden sollen transferiert werden und irgendwie bleibt auch immer reichlich für die handelnden Personen hängen. Ob Trump in diesem Spiel der Dumme ist, wage ich zu bezweifeln. Wir sollen für etwas bezahlen, was wir erst nach unserem Tod überprüfen können, das ist dumm! Wer für Freihandel ist, kann nicht für Klimaschutz sein. Wer nicht rigoros für Geburtenkontrolle ist, kann nicht für den Klimaschutz sein. Wer die Lobbyisten aus der Industrie und den Öl-Konzernen hofiert, kann nicht für den Klimaschutz sein. Wer für billiges Viehfutter den Verlust der Regenwälder in Kauf nimmt, kann nicht für Klimaschutz sein. Wer Tausende Meilen im Flieger verbringt, soll nicht über den Klimawandel jammern. Wer billiges Fleisch aus Massenproduktion konsumiert, hat sich ebenfalls nicht über den Klimawandel zu beklagen.

Aber an die heiligen Kühe traut sich niemand ran. Politiker, die Urlaubsreisen verbieten, werden schnell arbeitslos. Wer der Lobby die Stirn bietet, wird von deren Medien in Grund und Boden geschrieben. Möglichkeiten hätten wir genug! Wie wäre es denn mit artgerechter Tierhaltung auf Streuobstwiesen? Die haben eine erstklassige CO²-Bilanz! Regionale nachhaltig erzeugte Nahrung und genug Geld für alle, damit man sich die auch leisten kann. Weniger produzieren, mehr Freizeit. Kleine Gärten für alle.

Solange der Profit die Maxime ist, wird jegliches Klimaabkommen zur Farce.

Und eins ist klar, die Gletscher schmelzen seit 14000 Jahren. In dieser Zeit ist der Meeresspiegel um 130 Meter gestiegen und er steigt noch weiter. Aber keine Sorge, die nächste Eiszeit kommt so sicher, wie das Amen in der Kirche!

Nebenbei, was wurde eigentlich aus dem mit tödlicher Sicherheit vorhergesagten Waldsterben? Ach ja, wir haben inzwischen 15 % mehr Wald, als vor 30 Jahren.

 

 

Autor seit 6 Jahren
303 Seiten
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