Der Aufbau der E-Zigarette

Die E-Zigarette setzt sich im Wesentlichen aus vier Komponenten zusammen. Die Hauptbestandteile sind ein akkubetriebener Zerstäuber und Einsätze, die eine nikotinhaltige Flüssigkeit enthalten und als Depot bezeichnet werden. Die E-Zigarette ist eine mikroelektronische Technologie, die sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt. Im Inneren befinden sich ein Luftentzugssensor, eine Zerstäuberkammer, ein Ultraschallmodul, ein Raucherhitzer und eine Halterung für die Akkus. Das Zusammenspiel aller Einzelteile ermöglicht dem Raucher den gewohnten Nikotinkonsum, ohne auf das Ritual des Rauchens verzichten zu müssen.

Elektronische Zigarette

Elektronische Zigarette (Bild: stux / Pixabay)

Funktionsweise der E-Zigarette

Im Inneren der E-Zigarette laufen bestimmte Vorgänge ab, die dem Raucher das authentische Gefühl des Tabakkonsums geben. Eine etwas zähflüssige nikotinhaltige Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, gelangt in die Zerstäuberkammer, wo sie unter Einsatz einer Druckpumpe in winzige Tröpfchen zerstäubt wird. Beim Vorgang des Inhalierens werden die Tröpfchen in Schwebeteilchen umgewandelt und als Dampf ausgestoßen. Dieser Vorgang simuliert den typischen Zigarettenrauch. Die Atomisierung der Flüssigkeit erfolgt erst nach Erhöhen der Oberflächenspannung beim Erhitzen der Flüssigkeit. Auf diese Weise wird nicht allein der Rauch erzeugt, sondern gleichzeitig die tatsächliche Temperatur einer herkömmlichen Zigarette simuliert. Giftstoffe wie Blei, Arsen, Stickstoffdioxide und Kohlenmonoxid entstehen dabei nicht, was vielen Rauchern die Entscheidung für den Umstieg erleichtert.

E-Liquids – die nikotinhaltige Flüssigkeit für die E-Zigarette

Die sogenannten E-Liquids besitzen für die E-Zigarette eine große Bedeutung, denn sie enthalten die nikotinhaltige Flüssigkeit, die den authentischen Genuss der elektronischen Zigarette erst ermöglicht. Neben dem Nikotin sind in den Liquids noch weitere Substanzen enthalten, die für die Erzeugung und Stabilität des Dampfes eine Rolle spielen. Der anerkannte Lebensmittelzusatzstoff Propylenglycol ist für die Entstehung des Dampfes zuständig und dient gleichzeitig als Konservierungsmittel für die Flüssigkeit. Glycerin ist für die Stabilisierung des Rauches verantwortlich. Als Lebensmittelzusatzstoff kommt die Substanz in zahlreichen weiteren Produkten vor und ist EU-weit als unbedenklich eingestuft. Der vierte Bestandteil des Liquids sind Aromastoffe, die die Geschmacksrichtung des Dampfes bestimmen. Ihr Anteil an der Flüssigkeit beträgt rund fünf Prozent und verleiht jedem E-Liquid eine bestimmte Geschmacksrichtung. Da einige natürliche Aromastoffe nicht unbegrenzt haltbar sind, sollten die Herstellerangaben auf den Liquids genau beachtet und Flüssigkeiten, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist, nicht mehr verwendet werden.

Geschmacksrichtungen bei der E-Zigarette

Wer den Umstieg von der herkömmlichen Zigarette auf die elektronische Variante in Erwägung zieht, erwartet bei der E-Zigarette in der Regel den gewohnten Tabakgeschmack. Das ist grundsätzlich ohne Probleme möglich. Allerdings steht den Konsumenten durch das Zusetzen von Aromastoffen in den Liquids eine riesige Bandbreite unterschiedlicher Geschmacksrichtungen zur Verfügung. Gut sortierte Geschäfte und Online-Shops bieten ihren Kunden ein großes Repertoire verschiedener E-Liquids an. Die Geschmacksrichtungen erstrecken sich von fruchtigen Aromen bis hin zu würzigen Geschmacksrichtungen und schließen sogar ausgefallene Aromen wie Kaffee oder Lebkuchen ein. Wer sich unsicher ist, kann mithilfe von Probepackungen seinen persönlichen Favoriten ausfindig machen. Generell verursacht der inhalierte Dampf weniger Kratzen im Hals als herkömmlicher Tabakdampf. Darüber hinaus wird der Rauch der E-Zigarette von vielen Konsumenten als weich in der Konsistenz empfunden.

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