Schwerpunkt "Energiewende + Citylogistik"

Die Energiewende und Citylogistik sind Themen mit einem hohen Zukunftspotential. Spricht man von der Energiewende, denkt man zunächst an den Ausbau alternativer und regenerativer Energien. So lassen sich Dächer mit Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung und Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung bestücken. Entsprechende Dämmmaßnahmen, die allerdings den Kriterien des ökologischen Bauens entsprechen sollten, schützen vor unnötigen Wärmeverlust und leisten einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz.

Unter Citylogistik versteht man das Optimieren von Transportprozessen in der Stadt. So lassen sich z. B. LKW-Anlieferungen für Geschäfte und Unternehmen zeitlich und räumlich entzerren. Unnötige Staus und das Parken in der zweiten Reihe können so verhindert werden. Ein anderes Projekt (noch in der Planung) beschäftigt sich mit der unterirdischen Anlieferung von Waren. Dafür werden Tunnel im öffentlichen Straßenraum gebohrt. Elektrisch angetriebene Waggons sorgen für einen effektiven Transport. Im Zeitalter von bevorstehenden Dieselfahrverboten hat dieses Vorhaben mit Sicherheit Zukunftscharakter. 

Schwerpunkt "Ernährung"

Der Schwerpunkt "Ernährung" - Vortrag und Infostand - bot einen Einblick in das Thema "Nahrungsmittel". Hierbei wurde die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Spricht man von Ernährung, steht in der heutigen Zeit die Gesundheit an erster Stelle. Immerhin werden zwei Drittel aller Erkrankungen mit falscher Ernährung in Verbindung gebracht, darunter Adipositas, Diabetes Typ II und Fettstoffwechselstörungen. Alleine 30 Prozent aller Gesundheitsausgaben werden in Deutschland jährlich in diesen Bereich investiert. Ernährung bedeutet - ganzheitlich und nachhaltig betrachtet - allerdings viel mehr. So werden das Artensterben und die Methanproduktion (klimaschädliches Gas) mit dieser Thematik in Verbindung gebracht. Schuld an der Misere ist die ungebremste Massentierhaltung. Zudem verschlingen Tiere große Mengen an Futter, das der menschlichen Ernährung anschließend nicht mehr zur Verfügung steht. Im weiteren ergibt für immer mehr Konsumenten ein ethisches Problem. Ist es richtig, Tiere im großen Stil selbst zu essen? 

Schwerpunkt "FairTraide"

Unter dem Begriff bzw. Symbol "FairTrade" versteht man Produkte aus gerechtem Handel. Hier werden ökologische, soziale und ethische Kriterien im Herstellungsprozess berücksichtigt. Besonders bei Waren aus Entwicklungsländern sind solche Aspekte wichtig. Schlechte Arbeitsbedingungen, miese Entlohnung und mangelnder Gesundheitsschutz stehen hier oftmals an erster Stelle. In Deutschland sind bevorzugt Lebensmittel und Kleidungsstücke mit dem FairTraide-Siegel ausgezeichnet. Die Hochschule Düsseldorf ist übrigens offizielle Fairtrade University. So wird unter anderem fair gehandelter Kaffee angeboten. Ein interessantes Projekt ist der Verkauf von Bananenbrot aus veganer Rezeptur. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern setzt auch ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. 

Eine Photovoltaikanlage auf einem Hausdach. So kann man seinen eigenen Strom erzeugen. (Bild: sferrario1968 / Pixabay)

Schwerpunkt "Markt der Möglichkeiten"

Auf dem "Markt der Möglichkeiten" boten verschiedene Vereine, Institutionen und Betriebe Waren und Informationen zum Thema "Nachhaltigkeit" an. So wurde ein Projekt über nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung vorgestellt. An anderer Stelle gab es Kaffee und Backwaren aus biologischer bzw. fair gehandelter Produktion. Ein Umweltmesswagen, Bestandteil verschiedener Studiengänge an der Hochschule Düsseldorf, ermöglichte einen Einblick in verschiedene Schadstoffparameter wie Stickoxide und Ozon. Das Foodsharing Düsseldorf, eine Initiative, die der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt hat, ein Projekt zur Abfallvermeidung, der Verkauf von fair gehandelten Kleidungsstücken und ein Workshop zum Thema "Kompostierung" rundeten das Angebot ab. 

Ashlie, am 14.06.2018
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