Das Solarium - der Stimmungsaufheller - Der Blässe entfliehen

Gerade in unseren Breitengraden sehnen wir uns, spätestens wenn der Sommer vorbei ist, nach der warmen Sonne und schön gebräunter Haut. Der Blässe entfliehen, und zwar wann immer man will, kann man bequem mit einem Heimsolarium.

Das künstliche Sonnenlicht sorgt nicht nur für wohlige Wärme, sondern hebt auch die Stimmung. Wer ständig ein Sonnenstudio aufsucht, weiß sehr genau, wie sehr das ins Geld gehen kann.

Welches Solarium darf es sein?

Wer sich zum Kauf gleich einer großen Sonnenbank entschließt, sollte bedenken, dass so ein voluminöses Solarium natürlich auch einen entsprechenden Platz braucht. Der Handel offeriert sowohl große Modelle (ähnlich wie im Sonnenstudio) bis hin zum kleinen und handlichen Gesichtsbräuner.

Ob es nun ein Ganzkörperbräuner, vielleicht doch nur ein kleinere Oberkörperbräuner, der leistungsstarke Turbobräuner mit UV-A Hochleistungsröhren oder eher das klappbare Modell sein darf, entscheidet nicht allein der Platz zu Hause, sondern natürlich auch der eigene Geldbeutel.

Oberkörperbräuner verleihen sowohl dem Gesicht wie auch dem Dekolleté gleichermaßen einen frischen Teint, während die transportablen Geräte für eine Ganzkörperbräune sorgen, man muss sich nur beim Bräunen einmal umdrehen. Danach kann das Solarium bequem zusammengeklappt und zum Beispiel unsichtbar unter dem Bett verstaut werden.

Die Sache mit der UV-Strahlung - UV-A und UV-B

Im Groben unterscheidet man zwischen der UV-A-Strahlung und der UV-B-Strahlung. Während die UV-A-Strahlung die Hautoberfläche bräunt, geht die UV-B Strahlung eher in die Tiefe. Durch UV-A Strahlung gebräunte Haut verblasst dadurch schneller. Bei einem Bräunungsvorgang mit UV-B kann es tatsächlich einige Tage dauern, bis man Ergebnis sieht, es ist sogar möglich, dass man mehrere Bräunungsvorgänge mit UV-B-Strahlung vornehmen muss. In aller Regel besitzen gute Solarien beide Arten von Strahlungen, also verschiedene Röhren. Man wird also schnell braun und das Ergebnis hält sich dann auch dank beider Strahlungsarten für recht lange Zeit.

Beide Strahlungsarten gelten allerdings als Risikofaktor für die Verursachung von Hautkrebs. Das gilt für die normale Sonnenstrahlung wie auch für ein Solarium. Keinesfalls sollte man also völlig unbedenklich sich täglich unter die Höhensonne legen. Dass ein Solariumsbesuch für Jugendliche inzwischen verboten ist, hat auch genau unter anderem damit zu tun. Das Immunsystem  und die Haut bei Personen unter 18 Jahren sind nämlich noch nicht völlig ausgereift. Weiterhin ist zu beachten, dass die UV-A Strahlung beim Zuviel und Zulange an Bräunungsvorgängen den Prozess der Hautalterung beschleunigt.

Mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr, ob natürlich oder künstlich, sollten es nicht sein.

Unbedingt ist beim Bräunen eine Schutzbrille zu tragen, ein Schließen der Augen reicht leider nicht aus.

Linsentrübungen und Bindehautentzündungen könnten sonst die unangenehme Folge sein.

Verschiedene Hauttypen - Nicht jeder verträgt gleich viel Sonne

Man unterscheidet zwischen vier Hauttypen, wobei Typ I dem blassen nordischen Typ mit den aschblonden Haaren entspricht und Typ IV eher den Südländer mit dunklen Haaren und olivbrauner Haut beschreibt. Jeder Hauttyp verlangt dabei eine eigene Einstellung der Bräunungsintensität, wobei der Typ I am empfindlichsten ist und im Grunde so gut wie keine Sonne verträgt. Im mitteleuropäischen Raum sind die Hauttypen II und III vorherrschend. In einem guten Sonnenstudio wird die Fachkraft dem Sonnenhungrigen beratend bei Hauttyp und UV-Strahlungsart zur Seite stehen, bei einem Solarium für zu Hause ist jedoch jeder für sich selbst verantwortlich. Auch das ist ein wichtiger Aspekt, der vor dem Kauf eines Solariums unbedingt Beachtung finden sollte.

Bei Gesichts- und Oberkörperbräunern muss, je nach Hersteller und Gerät, ein gewisser Abstand zum Bräuner eingehalten werden, um eine wirklich gleichmäßige Bräunung zu erhalten.

Dennoch - wer sonst regelmäßig ein Sonnenstudio besucht und sich dann dazu entschließt,  ein eigenes Solarium anzuschaffen, wird schnell merken, dass sich die Anschaffungskosten relativieren.

Nicht unbeachtet bleiben sollte, dass die Röhren, wie bei einem öffentlichen Sonnenstudio auch, in regelmäßigen Abständen kontrolliert und ausgetauscht werden müssen.

Der Vorteil eines eigenen Solariums liegt jedoch klar auf der Hand. Man kann sich ohne eine Extra-Bezahlung bräunen, wann immer man möchte und die Zeit dazu hat. Die Hygiene ist weiterhin ein wichtiger Grund, denn man muss sich die Sonnenbank niemals mit fremden Personen teilen.

Autor seit 5 Jahren
68 Seiten
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