Die wichtigsten Tipps für den Kauf eines Lockenstabs

In erster Linie muss entschieden werden, ob der Lockenstab überhaupt das richtige Gerät für die gewünschte Lockenform ist. So sind beispielsweise Beach Waves ausschließlich mit einem Glätteisen realisierbar, während für starke, kleinere Locken ein Lockenstab nötig ist.

Weiterhin ist es wichtig, die Gegebenheiten der eigenen Haare zu beachten. Dickere Haare können der beim Locken entstehenden Hitze länger trotzden als dünnere. Demnach sollte für empfindlichere Haare ein Lockenstab ausgewählt werden, der mit einer Temperatur von max. 180 Grad arbeitet. Ein guter Hitzeschutz sollte ohnehin immer verwendet werden!

Wer möchte, kann seinen Haartyp auch in einem Haarstudio bestimmen und sich dort beraten lassen, welches das passende Gerät ist. Viele moderne Lockenstäbe sind inzwischen mit einem übersichtlichen LED-Display ausgestattet, auf dem sich die Haarstruktur auswählen lässt. Die Einstellungen "dick", "normal" oder "dünn" bieten die Möglichkeit, für jeden Haartyp eine geeignete Temperatur zu regulieren. Besonders für colorierte Haare ist das häufige Verwenden eines Lockenstabs mit einigen negativen Aspekten verbunden, da die Haare mit der Zeit ausbleichen und ihre Strahlkraft verlieren. Hier ist es zu empfehlen, sich ein Gerät anzuschaffen, das sich für gefärbtes Haar eignet. Es hält den Feuchtigkeitshaushalt der Haare aufrecht, obwohl mit Hitze gearbeitet wird. Die Haare bleiben länger gesund und schön.

Welche Modelle aktuell gute Ergebnisse liefern und dabei gleichzeitig die Haare schonen, kann auf dem Ratgeber für Lockenstäbe, lockenstab.info, nachgelesen werden.

Die richtige Größe für Traumlocken

Jeder hat eine andere Vorstellung von perfekten Locken: Für einige sind es zarte Kringellocken, für andere süße Korkenzieherlocken und wieder andere wünschen sich eine Wellenmähne. Prinzipiell gilt: Wünscht man sich sehr kleine Locken, ist ein Gerät mit einem möglichst kleinen Durchmesser die richtige Wahl. Je größer und weicher die Locken bzw. Wellen werden sollen, desto größer der Durchmesser des Lockenstabs.


Die Technik des Geräts ist ebenfalls zu beachten. Es sollte auf gar keinen Fall am falschen Ende gespart werden, denn die Leidtragenden sind sonst am Ende die Haare. Eine Keramikbeschichtung des Lockenstabs sollte daher absolute Pflicht sein. Noch besser ist eine Nano-, Titanium- oder auch eine Keramik-Teflon-Beschichtung. Diese Beschichtungen verhindern, dass sich das Haar statisch auflädt. Gleichzeitig beugen sie dem Ankleben von Stylingprodukten wie Haarspray oder Ölen vor.


Der Lockenstab muss zudem gut in der Hand liegen, da man ihn oft und gerne verwenden möchte. Wenn auch am Hinterkopf Locken eingearbeitet werden sollen, ist darüber hinaus auf eine entsprechende Kabellänge zu achten. Praktisch sind Modelle mit Kugelgelenken: So verknotet nichts, da sich das Kabel immer mit dem Lockenstab dreht.

Sicherheit ist das wichtigste Kriterium

Um die eigene Haarpracht optimal zu schützen, sollten ein paar Euro mehr ausgegeben werden, Qualität hat natürlich ihren Preis. Der Preis ist meistens ausschlaggebend für die Sicherheit des Lockenstabs. Ein gutes Gerät ist stets mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet und schaltet sich daher automatisch ab, wenn es länger nicht in Gebrauch ist oder wenn vergessen wurde, es auszuschalten. Hilfreich ist weiterhin, wenn dem Produkt ein praktischer Styling-Handschuh beiliegt. Da beim Locken meist mit Temperaturen von mehr als 180 °C gearbeitet wird, ist das Verbrennen der Finger schneller geschehen und mit größeren Schmerzen verbunden als man denkt.


Abschließend ist es wichtig, nochmals darauf hinzuweisen, dass es sich nicht lohnt, sich ein günstigeres Gerät anzuschaffen. Es geht um die eigene Haarpracht, es wäre schade, diese wegen 20 oder 30 Euro Unterschied zu vernichten. An einem Profi-Lockenstab hat der Anwender länger Freude. Das Stylen kann beginnen!

Autor seit 3 Jahren
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