Urlaub und schönes Wetter: Reisetipps vom Wettergott - Wann und wo scheint die Sonne am längsten?

Mit einem offenen Brief an Petrus spreche ich bestimmt vielen Menschen aus der Seele, die einen Urlaub in nördlicheren Gefilden planen und auf schönes Wetter hoffen. Ferien in Deutschland können wunderschön sein, aber wenn es 14 Tage am Stück regnet oder Frostbeulen statt Sonnenbrand angesagt sind, dann ist es nicht weit her mit den Urlaubsfreuden. England, Schottland, Irland oder skandinavische Länder zu erkunden, das hat einen besonderen Reiz. Wenn aber das Wetter im Sommer schlecht ist, dann ist nur noch der Urlauber gereizt. Deshalb sollte Petrus mal seinen inneren Schweinehund überwinden und seine Bockbeinigkeit über Bord werfen, um uns einen Zeitpunkt zu nennen, wann eine solche Reise denn anzutreten wäre, um möglichst schönes Wetter zu erhalten. Will heißen: Hallo, Wettergott, werde zum Wetterfrosch und sage uns schon langfristig voraus, wie das Wetter in den angestrebten Reisezielen wird. 

Auf Bauernregeln und Hundertjährigen Kalender ist gepfiffen!

Viele schwören auf die Bauernregeln. Aber man kann sich nicht wirklich darauf verlassen. Deshalb, Petrus bist du gefordert, zu handeln. Du kannst es ja nicht jedem recht machen. Wenn die Landwirte sich Regen wünschen, sind Sommerfrischler darauf erpicht bei Sonnenschein zu lustwandeln. Während den Einen im Winter Schnee und Eis das Herz höher hüpfen lässt, ziehen die Anderen die Mundwinkel gen Erdkruste, weil die Landschaft weiß überzogen ist. Schnee an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen ist ja ganz schön. Wer Wintersport treibt, der kann auch schlecht auf Schnee verzichten. Aber für die Pendler, die bei Sauwetter und über glatte Straßen zur Arbeit fahren müssen, ist Winterwetter alles andere als cool. Nee, nee, Petrus, das Wetter zu bestimmen, darf nicht uns überlassen werden.

Dann würde das totale Chaos ausbrechen. Aber vorausschauend planen können, das wäre schon ganz prima. Schon im August zu wissen, wie das Wetter ein Jahr später sein wird, ob es im Sommer brütend heiß wird oder man ohne Regenschirm erst gar nicht aus dem Haus gehen kann, das wäre cool. Dann können wir uns darauf einstellen. Das würde das Reisegepäck auch deutlich reduzieren. Denn wenn wir wissen, wie das Wetter im Urlaub wird, können wir uns auf die Klamotten beschränken, die wir zwingend mitnehmen müssen. Meistens hat man sowieso viel zu viel im Koffer.

 

 

Wenn Petrus sagt, wie's Wetter wird - Geld sparen und neue Geschäftsmodelle entwickeln

Für die Wirte mit Biergärten wäre dies auch ein großer Vorteil. Sie können schon langfristig Personal einplanen, wenn sie wissen, wann Biergarten-Wetter ist. Die Schwimmbäder wären nur an den Tagen geöffnet, wo echtes Badewetter ist und die Kommunen könnten eine Menge Geld sparen, weil die Defizite durch reduzierte Öffnungszeiten geringer würden. Klar, für die Betreiber von Pensionen und Hotels ist es nicht so prickelnd, wenn die Leute ihren Urlaub nach dem Wetter planen, denn dann haben sie an Schlechtwettertagen leere Häuser. Aber um dem vorzubeugen, gibt es bestimmt eine pfiffige Lösung. Mit etwas Kreativität, zum Beispiel Schlechtwetter-Events oder Wellness bei Regen, könnten tolle Geschäftsmodelle entwickelt werden. Also, Petrus, Wettergott, mach was draus!

Vorschaubild: Zoidberg

Krimifreundin, am 09.05.2013
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