Kinder brennen darauf endlich Fahrradfahren zu lernen. Ihnen bereitet es einfach Freude sich spielerisch fortzubewegen. Erwachsene nutzen das Fahrrad eher um zur Arbeit oder zum Einkauf zu kommen. Aber immer mehr Familien unternehmen in der Freitzeit Ausflüge mit dem Rad, um etwas für ihre Gesundheit zu tun und um gemeinsam Spaß zu haben. Neben Schwimmen gehört das Fahrradfahren zu den gesündesten Sportarten. Es gibt viele gute Gründe mal wieder in der Freizeit aufs Fahrrad zu steigen und so etwas für die Gesundheit zu tun.

Für die Gesundheit öfter mal aufs Fahrrad (Bild: Roadrunner / pixabay.com)

Das Herz- und Kreislaufsystem in Schwung bringen

Wer sich regelmäßig in freier Natur bewegt, bringt sein Herz- und Kreislauf in Schwung. Das gilt auch für das Fahrradfahren. Mit einem mäßigen Tempo schützen Sie Ihr Herz, Gefäßverkalkungen werden abgebaut. Durch das Strampeln auf der Pedale wird nämlich das schädliche LDL-Cholesterin abgebaut, welches für die Ablagerungen in den Gefäßen verantwortlich ist. Das gute HDL-Cholesterin dagen, wird  erhöht. Die Gefäße werden flexibler und der Blutdruck natürlich gesenkt. Wer sich durchringen kann, sein Fahrrad regelmäßig zu nutzen, senkt sein Herzinfarktrisiko um 50 Prozent.

Die Lunge optimal mit Sauerstoff versorgen

Durch Anstrengung gelangt mehr Sauerstoff in die Lungen, und da Sie an der frischen Luft bewegen, tanken Sie so eine besonders große Portion des gesunden Sauerstoffs. Die Lunge wird richtig trainiert und wer sich häufiger aufs Fahrrad setzt, wird nicht mehr so schnell aus der Puste kommen.

Gut gegen Rückenschmerzen

Bei einer optimalen Sitzhaltung werden die Rückenmuskeln gestreckt. Auch Arm-, Schulter- und Nackenmuskeln werden dabei beansprucht. Durch das Strampeln werden zudem die Muskeln im unteren Bereich des Rückens stimmuliert. Das Zusammenspiel der einzelnen Muskeln kräftigt so gleich  viele Muskelgruppen gemeinsam, dies hat den positven Effekt, dass die Wirbelsäule entlastet wird. Die Kräftigung der Rückenmuskulatur ist das A und O für einen schmerzfreien Rücken.

Das Knieleglenk braucht Bewegung

Fahrradfahren ist sehr gelenkschonend und kräftigt genau die Muskeln, die das Knie optimal stabilisieren. Auch wer unter Arthrose oder einer anderen Erkrankung des Kniegelenks leidet, wird ein  langsames Fahrradtraining durchführen können. Durch den Druck auf die Pedale wird der Knorpel angeregt Nährstoffe aufzunehmen, der Stoffwechsel aktiviert und die Produktion von Gelenkschmiere gesteigert.  Fahrradfahren ist somit auch ein guter Schutz vor Arthrose.

Krampfadern verhindern

Beim Radeln wird die Durchblutung richtig in Schwung gebracht. Davon profitieren auch die Beinvenen, denn das Blut zirkuliert kräftiger. Krampfadern können durch regelmäßiges Radfahren verhindert oder gemildert werden.

Körperfett abbauen

Wer öfter einmal sein Fahrrad hervor holt, lässt sein Körperfett dahin schmelzen. Allerdings nur, wenn er es regelmäßig und im optimalen Tempo tut. Beim Fahren sollten Sie sich wie beim Joggen noch unterhalten können, denn nur ein ruhiger Puls sorgt für höhere Fettverbrennung. Als Faustregel kann man 4 bis 5 Kalorien bei mäßigem Tempo als Maßstab nehmen.

Mit regelmäßigem Fahrradfahren Körperfett abbauen (Bild: Public Domain Pictures)

Fahrradfahren ist stimmungsaufhellend und stärkt das Immunsystem

Scheint beim Ausflug noch die Sonne schlagen Sie gleichzwei Fliegen mit einer Klappe. Ihr Körper nimmt das wichtige Vitamin D auf und das stimmungsaufhellende Endorphin, dass beim Strampeln freigesetzt wird, vermehrt ausgeschüttet. Dies bedeutet gute Laune.

Dieser Artikel kann den fachkundigen Rat eines Arztes nicht ersetzen!

Aber bitte immer schön an die Verkehrsregeln halten!
Elli, am 05.02.2012
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