Warum sollten Privatanleger am Devisenmarkt tätig werden?

Beim Forex Trading existiert die Chance, bei relativ kleinem Einsatz große Gewinne einzufahren. Es können also auch Privatanleger mit einem kleineren Startkapital am Forex Markt tätig werden und auf Währungen wetten. Kern des Forex Trading sind sogenannte Hebel, die den eigentlichen Kapitaleinsatz vervielfachen und damit auch den Gewinn merklich nach oben schrauben.

Alle Bewegungen auf dem Devisenmarkt können für Anleger gewinnbringend sein. Da sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse gesetzt werden kann, gibt es beim Setzen auf Währungen während der Handelszeiten keine Verzögerungen. Im vergleich zum Aktienhandel stellen sich Gewinne deutlich schneller ein.

Der Devisenmarkt ist vollkommen unabhängig von anderen Märkten. Der Trader kann nahezu unabhängig von der Zeit und vom Ort auf Kurse setzen. Apps ermöglichen auch den Handel von unterwegs. Mit den passenden Informationen ist es langfristig möglich, aus dem Forex Trading eine lukrative Einnahmequelle zu schöpfen. Profis verdienen damit täglich tausende von Euro.

Forex Trading – darum geht es

Der Foreign Exchance Market (kurz: Forex Market) beschreibt den umsatzstärksten Finanzmarkt der Welt. Etwa 4 Billionen US-Dollar werden dort täglich gehandelt. Im Mittelpunkt stehen Währungen, sogenannte Devisen.

Mit dem Internet haben auch private Anleger erstmals die Möglichkeit, bei kleinem Startkapital am Devisenmarkt tätig zu werden. Zuvor konnten nur große Investoren auf steigende und fallende Währungen setzen. Das Tor zum Forex Trading bieten sogenannte Forex Broker, bei denen Privatanleger Konten eröffnen können und anschließend Zugriff auf den globalen Währungsmarkt haben. Größere Summen können Spekulanten dank spezieller Hebel bewegen. Mit einem Einsatz von beispielsweise 50 Euro wird der Handel am realen Devisenmarkt etwa mit 5.000 Euro abgewickelt. Dadurch lassen sich geringe Schwankungen der einzelnen Währungen effektiv nutzen, um damit einen hohen Gewinn zu erzielen. Für Anfänger empfehlen sich Forex Broker, die umfassende Informationen zum Devisenhandel anbieten. Forexmag.de hat hier eine entsprechende Liste zusammengestellt.

Handelsarten auf dem Devisenmarkt

Grundsätzlich wird zwischen vier Geschäften unterschieden. Bei Devisenkassageschäften beträgt die Zeit zwischen Geschäftsabschluss und Geschäftserfüllung im Normalfall maximal zwei Werktage. Devisenkassageschäfte beschreiben den reinen Währungstausch.

Devisentermingeschäfte nehmen zwischen Geschäftsabschluss und Erfüllung einen Zeitraum zwischen drei Werktagen und mehreren Monaten in Anspruch. Dies ändert allerdings nichts an der Erfüllungspflicht der vertraglich festgelegten Bedingungen von beiden Seiten. Gewinne und Verluste ergeben sich durch die Kursänderungen im jeweiligen Zeitraum.

Mit Devisenswapgeschäften vereinbaren beide Vertragspartner den Tausch und Rücktausch zweier Währungen. Gewinne und Verluste ergeben sich aus den Kursveränderungen in der Zwischenzeit. Devisenswapgeschäfte sind reine Kurssicherungsgeschäfte.

Optionsverkäufer haben bei Devisenoptionsgeschäften die Möglichkeit, eine Währung zu einem vorher festgelegten Kurs zu einem bestimmten Tag oder innerhalb eines abgesteckten Zeitraumes auszuliefern. Der Verkäufer bekommt vom Käufer eine sogenannte Optionsprämie und steht gleichzeitig in der Verpflichtung, die Währung gemäß vertraglicher Grundlage zu liefern oder entgegenzunehmen.

Wie zeigt sich der Finanzhebel im konkreten Handel?

Am Beispiel des Währungspaares Euro/ USD lässt sich das Prinzip der Hebelwirkung beim Forex Trading sehr leicht nachvollziehen. Auf dem Handelskonto werden vom Anleger beim Forex Broker annahmehalber 500 Euro eingezahlt. Nun setzt der Spekulant 100 Euro auf steigende Kurse, sogenannte Long Positionen. Zu diesem Zeitpunkt liegt das Währungspaar Euro/ USD bei 1,300 US-Dollar. Der Hebel vom Forex Broker hat nun einen Wert von 100. Am Devisenmarkt setzt der Spekulant also nicht 100 Euro, sondern 10.000 Euro. Wenn der Kurs von Euro/ USD anschließend um 1 Prozent auf 1,3130 US-Dollar steigt, dann wurde das eingesetzte Geld durch die Hebelwirkung verdoppelt. Im gegenteiligen Fall (Währungspaar sinkt um einen Prozentpunkt) gibt es einen Totalverlust der 100 Euro.

Um nicht zu viel Geld zu verlieren oder die Gewinne durch Kursschwankungen nicht sinken lassen zu müssen stellen Forex Broker unterschiedliche Instrumente zur Verfügung. Mit Stopp Loss, Trailing Stopp und einigen anderen werden Positionen automatisch geschlossen, wenn ein bestimmter Kurswert erreicht wurde.

Weitereführende Informationen

Weiterführende Informationen zum Forexhandel finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Autor seit 4 Jahren
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