Weihnachten - das Fest der Liebe und Nächstenliebe

 

Das Weihnachtsfest naht. Die Adventszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. An jedem Adventswochenende wird eine Kerze auf dem Adventskranz angezündet. Vier Kerzen - dann endlich ist endlich Heiligabend.

Weihnachten, das Fest der Liebe - für nicht fromme Menschen eher ein Fest, an dem es um Essen, Trinken, Feiern und Geschenke geht. Ein Fest, das zusätzliche freie Tage verspricht, wenn die Weihnachtsfeiertage denn gerade so günstig fallen, dass das Wochenende nicht in die Quere, sondern erst danach kommt. Ein Fest, an dem sich aber auch endlich einmal im Jahr die ganze Familie wieder zusammenfindet.

Weihnachtsfest für arme, bedürftige Menschen, Obdachlose und Straßenkinder in Deutschland

 

Für arme, bedürftige Menschen, Obdachlose und Straßenkinder in Deutschland ist der Winter hart. Doch wenn Weihnachten ist, kehrt auch bei den Armen in Deutschland Wärme ein. Weihnachten ist ein Freudenfest - das Fest der "Nächsten"Liebe.

So wird es jedenfalls suggeriert. Denn schließlich wird den armen, bedürftigen Menschen, den Obdachlosen und Straßenkindern in Deutschland viel spendiert. Besonders in der heiligen Weihnachtszeit. Da öffnen sich die Herzen weit, und für bedürftige Menschen und Obdachlose in Deutschland auch die Türen.

Dann dürfen sie auch einmal ein wenig Wärme genießen, Liebe erfahren, Nächstenliebe spüren. Arme, bedürftige Menschen, Obdachlose und Straßenkinder können unter dem geschmückten Tannenbaum sitzen oder auch nur in einem warmen Raum, der von Kerzenlicht erhellt wird und vom Duft der Plätzchen erfüllt ist.

Oh, wie herrlich ist doch das Leben der armen, bedürftigen Menschen, Obdachlosen und Straßenkinder wenigstens zur Weihnachtszeit - in einem reichen Land, Deutschland genannt!

Ist Weihnachten für Arme in Deutschland besinnlich?

Für arme Menschen in Deutschland ist das Weihnachtsfest tatsächlich ein Freudenfest, denn in dieser besinnlichen Zeit öffnen viele Menschen, denen es besser geht, die ein sorgloses Leben führen, nicht nur ihr Herz weit, sondern mitunter auch ihren Geldbeutel.

Obdachlos!
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Dabei gibt es offiziell keine armen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, sondern nur Menschen, die am Existenzminimum leben. Die sind allerdings gar nicht so arm dran, dass weiß nicht nur der Weihnachtsmann. Auch dem Christkind ist es bekannt, und allen Menschen in Stadt und Land, dass in der BRD kein Mensch darben muss.

Es gibt die Jobcenter, Sozialämter und ebenso die Wohngeldstellen. Es gibt also immer offizielle Quellen, aus denen die Gelder sprudeln. Arme Menschen in Deutschland kann es demzufolge nicht geben, denn kein deutscher Bundesbürger muss wie ein Tier dahin vegetieren oder halb nackt überleben, geschweige dem, im Winter erfrieren.

Weihnachten ist ein Freudenfest, was auch arme, bedürftige Menschen, Obdachlose und Straßenkinder in Deutschland hoffen lässt.

Arme Menschen in Deutschland - gibt es doch nicht, oder?

 

Natürlich gibt es sie, wir wollen sie nur nicht sehen, nicht offiziell wahrnehmen, denn wer in Deutschland auf der Straße sitzt, ist doch selbst schuld an der Misere.

Er will es ja nicht anders. Oder?

Wer in Deutschland arm ist, obdachlos gar, hat doch bestimmt selbst dazu beigetragen - immerhin kann jeder für seinen Lebensunterhalt sorgen, wenn er gewillt ist, arbeiten zu gehen. Wenn es sein muss auch für einen Hungerlohn. Außerdem kann jeder, der zu wenig verdient doch auch mehrere Jobs annehmen, um auf ein Einkommen zu kommen, mit dem ein Auskommen zu erzielen ist. Um daran eventuell seelisch oder gesundheitlich zugrunde zu gehen. 

Niemand muss in Deutschland hungern, auf der Straße sitzen, aus Armut anschaffen gehen oder andere ausrauben, um an Geld zu kommen. Arme gibt es im Sozialstaat Deutschland nicht, denn wer arm ist, ist selbst schuld daran. Basta! 

In der Adventszeit gibt es fast nur fröhliche Menschen in den deutschen Städten, viele von ihnen gerne mehr von alledem hätten, was sie ohnehin schon haben im Überfluss. Geschenke kaufen, das muss sein - denn Weihnachten laden sich die Verwandten manchmal ganz von alleine ein. Für jeden muss es ein Präsent dann geben.

 Ja, hart ist das Leben in der Weihnachtszeit, trotz der Freude macht Unmut sich breit. Denn der Stress lässt weder zum Entspannen oder Nachdenken Zeit. Während die einen durch die überfüllten Straßen hasten, um von Geschäft zu Geschäft zu laufen, vollgepackt sind mit Einkaufstüten und kaum tragen können die ganzen Lasten, sitzen die Bettler in der Fußgängerzone und hoffen auf einen Cent. Manch einer von ihnen vor Erschöpfung pennt.

Die armen, bedürftigen Menschen, die Obdachlosen und Straßenkinder in Deutschland müssen wir nicht unterstützen, die sollen sich doch nicht ritzen, nicht besaufen bzw. betrinken, nicht so verdreckt herumlaufen und stinken, sondern arbeiten gehen und schaffen. Dann müssten die anderen Leute nicht mitleidig oder beleidigt gaffen.

Bitte an den Weihnachtsmann

 

Oh, Weihnachtsmann, wenn es dich wirklich gibt - singe mit armen Menschen ein Weihnachtslied und stimme sie auf Weihnachten ein.

Schenke den Armen, Obdachlosen und Straßenkindern in Deutschland mehr Verständnis, kein falsches Mitleid, echtes Mitgefühl und vor allem, warme Wintersachen, Decken und auch etwas Balsam für die Seele, was zum Naschen, Kosten, Schmecken. Bevor die armen Menschen, die in Deutschland auf der Straße leben, in der Winterkälte verrecken!

 

Wenn Weihnachten ist!

 

Arm bin ich nicht, doch auch nicht reich - ich arbeite für wenig Geld und falle nicht vom Fleisch, das Geld reicht … mal hinten und mal vorne nicht.

Doch egal, ich gehe nicht aufs Arbeitsamt. Ich melde mich nicht krank, ich arbeite und arbeite, damit ich meine Familie ernähren kann.

Arbeitslos ist der Mann oder manchmal auch umgekehrt.

Egal, Hauptsache, der Mensch bleibt unversehrt, ist geistig fit und körperlich ohnehin. Alles andere hat keinen Sinn.

Kranke Menschen sind in Deutschland nur eine Last. Jedenfalls für Arbeitgeber, ganz gleich, ob sie einen Schaden haben an der Leber, Lungenkrebs oder einfach nur erkältet sind.

Für die Krankenkassen und die Pharmamedizin sind kranke Bürger ein Gewinn. Sie schöpfen aus den Vollen, nehmen sich, was sie wollen. Doch armen Leuten kann niemand das Geld aus der Tasche ziehen, also müssen sie anderweitig sehen, wo sie bleiben.

Müssen sie halt leiden oder um Almosen betteln. Doch wer gar kein Geld einbringt, kann auch kein Geld ausgeben. C'est la vie - so hart ist das Leben!

Morgen Kinder wird’s was geben - … und da könnt ihr mal erleben, wie schön Weihnachten ist

 

Ja, Weihnachten - endlich Geschenke bekommen, unterm geschmückten Tannenbaum sitzen, in Omas selbst gestrickten Pullover schwitzen. Plätzchen naschen, den Stollen versuchen, Kakao trinken und fröhlich winken, wenn die ungeliebten Gäste wieder gehen. Auf Wiedersehen!

Oh du Fröhliche, oh du Selige, gnadenbringende Weihnachtszeit - jeder ist nun gern bereit, eine glückliche Mine aufzusetzen, durch die Kaufhäuser zu hetzen, um Geschenke auszusuchen. Die Mama backt Stollen, Oma den Kuchen. Opa werkelt im Keller am Puppenhaus, der Papa denkt sich Weihnachtsmärchen aus.

Morgen Kinder wird's was geben und da könnt ihr was erleben. Geschenke unterm Tannenbaum - schöner, als im schönsten Traum. Der Heilige Abend ist da - Wunder werden wahr. Das Christkind kommt oder manchmal auch der Weihnachtsmann. Alle strahlen sich liebevoll an.

Vergessen sind Stress und Sorgen, vergessen die Armen, die man sah, am Morgen des Heiligen Abends noch auf den Straßen sitzen. Bettelnd, mit zitternden Händen, mit Tränen, die in den Augen blitzten. Vergessen sind die armen Leute, die in der Kälte frieren, keinen Cent in der Tasche haben und sich an weggeworfenen Lebensmitteln laben.

Weihnachten an arme, bedürftige Menschen, Obdachlose und Straßenkinder in Deutschland denken

 

Mitleid müssen sie mit den bedürftigen Menschen in Deutschland nicht haben, denn von Mitleid können sich die armen, bedürftigen Menschen, die Obdachlosen und Straßenkinder in Deutschland nichts kaufen.

Mitleid macht sie nicht satt, es wärmt sie nicht, kleidet sie nicht und bietet ihnen kein Dach über den Kopf. Was arme, bedürftige Menschen, Obdachlose und Straßenkinder in Deutschland dringender brauchen, ganz besonders in den kalten Wintermonaten, sind warme Kleidungsstücke, Winterjacken, Handschuhe, Stiefel, Decken, Schlafsäcke und Nahrungsmittel. Ein Dach über den Kopf ohnehin.

Wenn Sie vor Weihnachten Ihren Kleiderschrank ausmisten, so werfen Sie die warmen Wintersachen nicht in den Altkleidercontainer. Packen sie die warmen Jacken, Wollpullover und Winterschuhe, die sie nicht mehr tragen möchten, zusammen und schenken sie diese den armen, bedürftigen Menschen, den Obdachlosen und Straßenkindern in Deutschland.

Vielleicht finden Sie auf Ihrem Dachboden noch Isomatten und Schlafsäcke, die Sie ohnehin nicht mehr benötigen oder gar noch ein Wind und Wasser abweisendes Zelt, dann packen Sie all dies ein und schenken sie die nützlichen Dinge, den Menschen, die in Deutschland auf der Straße leben. Denn ein kleines Zelt, was Wind und Wasser abhält, ist für Obdachlose schon so etwas wie ein Dach über den Kopf und schützender als jeder Pappkarton-Palast.

Schenken Sie kein Mitleid, sondern von Herzen, was Sie selbst entbehren können.

 

Vergessen Sie niemals - egal, wie gut es ihnen heute geht, wie sicher ihr Job auch sein mag - nichts ist für die Ewigkeit. Armut kann jeden Menschen in Deutschland treffen, ohne, dass er Schuld daran hat.

Schenken Sie Deutschlands Straßenkindern eine glückliche Zukunft

 

Kinder sind die Zukunft eines jeden Landes, auch die Zukunft von Deutschland. Denken Sie an die zahlreichen Straßenkinder in der BRD, die weder ein Dach über den Kopf haben, noch Perspektiven und auch keine Zukunft, wenn niemand an Sie denkt.

Unterstützen Sie OFF Road Kids und spenden Sie für die obdachlosen Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland, damit sie die Chance haben, die Straße zu verlassen und ein Leben in Würde zu führen.

KreativeSchreibfee, am 12.11.2011
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Autor seit 5 Jahren
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