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Einführung

Mit Vollendung des ersten Lebensjahres ist aus dem Säugling ein Kleinkind geworden. Aus der Milch- und Breizeit ist inzwischen eine normale Ernährung geworden, dass heißt, das Kind paßt sich in seinen Ernährungsgewohnheiten immer stärker den Erwachsenen an. Wichtig ist hier eine ausgewogene Mischkost und selbstverständlich eine gute Lebensmittelqualität. Der folgende Artikel gibt hierzu einen Überblick.

Was ist wichtig ?

Wichtig - wie bereits in der Einleitung erwähnt - ist eine ausgewogene Mischkost. Hierbei müssen die wichtigsten Lebensmittelgruppen gut miteinander kombiniert werden. Zu diesen gehören Vollkornprodukte (Brot, Brötchen, Haferflocken, Nudeln, Reis), Kartoffeln, Gemüse und Obst, Milch und Milchprodukte, Pflanzenöle (wenn möglich kalt gepresst) und Getränke (Mineralwasser, Tee, verdünnte Säfte). Hierbei ist bestimmten Produkten mengenmäßig der Vorzug zu geben. So sollte  Vollkornware an erster Stelle stehen. Diese enthält für den Energiestoffwechsel wichtige Kohlenhydrate. Außerdem sorgt Vollkorn für eine gute Sättigung, so daß es weniger zu einer Überernährung kommen kann und für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Sehr viel Wert sollte auf einen hohen Anteil an Obst und Gemüse gelegt werden. Diese Nahrungsmittel beinhalten Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. So schützen Vitamine unter anderem vor Infekten, Mineralstoffe sind zum Beispiel für das Knochenwachstum wichtig.

In der Regel funktioniert bei Kleinkindern die Nahrungsaufnahme recht zu verlässig. Hunger und Sättigungsgefühl halten sich meistens die Waage. Optimal ist es, die Mahlzeiten gut auf den Tag zu verteilen.

Viel Wert sollte im weiteren auf den Qualitätsaspekt bei Lebensmitteln gelegt werden. Frischer und regionaler Ware mit einem geringen Verarbeitungsgrad und reich an lebensnotwendigen Vitalstoffen ist auf jedem Fall Vorrang zu geben. Wenn möglich, kann auf Bioware zurückgegriffen werden. Kommen Fleisch- und Wurstwaren zum Einsatz ist auf artgerechte Tierhaltung zu achten. Bei stark verarbeiteten Lebensmitteln kann ein Blick auf die Zutatenliste nicht schaden. Erscheinen hier zum Beispiel viele E-Nummern oder kommen künstliche Geschmacksverstärker zum Einsatz, ist vom Kauf dieser Produkte abzuraten.  

empfehlenswerte Nahrungsmittel

> Vollkornprodukte wie Brot, Haferflocken, Nudeln und Reis

> Gemüse und Obst - wenn möglich Bioware und regional verarbeitet

> bei einigen Sorten zum Beispiel Erdbeeren oder Zitrusfrüchte, sollte allerdings das Allergiepotential ausgetestet werden

> Hülsenfrüchte und Tofuprodukte - hier liegt eine gute Alternative zum tierischen Eiweiß

> Milchprodukte, dazu zählen Quark, Buttermilch, Käse, Molke

> hochwertige und kaltgepresste Pflanzenöle wie Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl und Distelöl

> zum Süßen Produkte wie Honig (wichtig: erst nach dem ersten Lebensjahr verabreichen), Ahornsirup oder Algarvendicksaft

> frische Kräuter (aus dem Garten oder von der Fensterbank, alternativ kann auch Tiefkühlware genommen werden)

> Fenchel-, Kräuter-, und Früchtetee, Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte

weitere Tipps

Bei einigen Kleinkindern kommt es zu gewissen Vorbehalten gegenüber "gesunden" Produkten. Hierzu möchte ich einige Empfehlungen aussprechen.

Wird Rohkost, zum Beispiel verschiedene Sorten von Gemüse, abgelehnt, schneiden Sie diese in kleine Stücke oder Scheiben. Erfahrungsgemäß werden sogenannte "Rohkost-Sticks" gerne von Kindern angenommen. Alternativ können diese Produkte auch püriert in Saucen eingearbeitet  oder als Saftvariante aufgenommen werden.

                                                      Vitamin - Drink

                         Man nehme einen viertel Liter Apfel- und Birnensaft

                                                          alternativ

                                 einen Viertel Liter Ananas- und Orangensaft

                                             den Cocktail gut vermischen

                                                       schmeckt super!

Damit genügend Flüssigkeit aufgenommen wird, sollten kleine Kinder Trinkflaschen bevorzugen. Diese werden in der Regel lieber angenommen als offene Gefäße.

Milch ist in den ersten Jahren ein sehr wichtiges Lebensmittel. Es liefert unter anderem große Mengen an Calcium. Dieses Mineral ist wichtig für den Knochenaufbau. Wird Milch kontinuierlich abgelehnt, versuchen Sie Alternativen wie Mixgetränke oder Joghurt.

Süßigkeiten sollten nicht als Belohnung gegeben werden. Sie enthalten unter anderem viele leere Kalorien, gelten als Dickmacher und sind schlecht für die Zähne. Allerdings können Sie Süßigkeiten nicht generell verhindern. Verbote bringen hier in der Regel nichts. Vielleicht stellen hier Produkte wie Vollkornkekse oder Trockenfrüchte eine Aternative dar.

Ashlie, am 19.09.2011
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Autor seit 5 Jahren
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