Wichtige Tipps für den Kauf

Die Verarbeitung ist bei einem Glätteisen das Wichtigste. Wenn man ein Gerät das erste Mal anfasst, bemerkt man meist direkt, ob es sich um ein stabiles und hochwertiges Produkt handelt. Bei sehr preiswerten Modellen sind die Schrauben beispielsweise aus Kunststoff anstatt aus Metall gefertigt. Dennoch gibt es einige besonders beachtenswerte Punkte.

Die Heizplatten sind das Herzstück eines Glätteisens und bestehen idealerweise aus Vollkeramik. Viele neue Modelle verfügen zudem über eine Ionen-Technologie, welche verhindert, dass die Haare sich statisch aufladen. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Heizplatten komplett schliessen, wenn man das Glätteisen zusammenklappt. So kann sich nicht nur die Hitze besser verteilen, auch die Haare werden mit weniger Durchgängen glatter. Es lohnt sich außerdem darauf zu achten, dass die Platten die richtige Breite besitzen. Sehr schmale Platten erschweren das Glätten, weil nicht so viele Haare gleichzeitig damit bearbeitet werden können. Im Gegenzug dazu sind zu breite Platten jedoch unflexibel und daher nicht zu empfehlen. Ideal ist eine mittlere Breite, mit der man gut an alle Partien herankommt.

Das Stromkabel muss ebenfalls beachtet werden: Es ist ratsam, sich für ein Gerät mit einem möglichst langen Kabel zu entscheiden, um flexibel mit dem Eisen arbeiten zu können. Ganz besonders von Bedeutung ist zudem das Drehelement am unteren Ende des Glätteisens. Es sollte sich um 360° drehen lassen, um mit dem Glätteisen auch Locken zaubern zu können. Das gilt übrigens nicht nur für das Glätteisen, auch bei einem Fön oder einem Lockenstab ist ein drehbares Kabel von Vorteil.

Gute Glätteisen werden von Cloud Nine, ghd und Braun hergestellt. Die neue Marke Cloud Nine hat sich in den letzten Monaten sehr gut als Profi-Marke etabliert, lt. meinglaetteisen.com stellt die Marke sogar die allerbesten Haarglätter her.

Die richtige Temperatur

Die meisten hochwertigen Glätteisen erreichen eine maximale Temperatur von etwa 230 °C und arbeiten damit sehr effektiv. Das bedeutet jedoch nicht, dass man automatisch die Höchsttemperatur verwenden sollte: Wer sehr dünnes und ohnehin kaum lockiges Haar hat, sollte maximal mit 180 °C arbeiten. Bei sehr lockigem oder krausem Haar darf ruhig die höchste Temperaturstufe gewählt werden. In diesem Fall ist – man glaubt es kaum – das lauwarme, mehrmalige Glätten einer Haarpartie schädlicher als ein einziger, heisser Durchgang. Auch die Haarstruktur ist nicht ganz unwichtig: So ist osteuropäisches und südeuropäisches Haar zum Beispiel grundsätzlich viel dicker als skandinavisches oder norddeutsches Haar. All diese Faktoren müssen bei dem Kauf des Glätteisens beachtet werden.

Ganz wichtig ist darüber hinaus, stets einen Hitzeschutz bei der Arbeit mit dem Glätteisen zu verwenden. Diesen gibt es bereits für wenige Euro in jedem Drogeriemarkt und sollte vor dem Glätten auf das gesamte Haar gesprüht werden. Ein hochwertiges Produkt sorgt für einen zusätzlichen Gloss-Effekt für extra viel Glanz im Haar.

Wie verwende ich mein Glätteisen richtig?

Zunächst einmal gilt: Genau wie auch bei einem Föhn lohnt es sich in jedem Fall, sich direkt für ein Profigerät zu entscheiden. Vor allem dann, wenn man das Eisen Tag für Tag in Benutzung hat, ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Billigmodelle, wie es sie bereits für unter 20 Euro zu kaufen gibt, sind zwar für einen sehr seltenen Einsatz ausreichend, nicht aber dann, wenn man jeden Tag damit seine Lieblingsfrisur stylen möchte. Nicht zuletzt sollte man auch daran denken, dass eine bessere Verarbeitung mit einem besseren Schutz für die Haare einher geht. Ein gutes Glätteisen kann ohne Probleme fünf Jahre lang halten. Der Kauf lohnt sich also absolut.

Wer das erste Mal ein Glätteisen in der Hand hält, weiss oft nicht, wie man richtig damit umgeht. Am besten geht man wie folgt vor: Zunächst werden die Haare nach oben gesteckt und nur der unterste Teil im Nacken offen gelassen, der als Erstes geglättet wird. Danach lässt man immer weitere Partien aus der Klammer und arbeitet sich so nach uns nach bis an das Deckhaar. Auf diese Weise wird das gesamte Haar einheitlich glatt. Extratipp: Die Haare vor dem Glätten über eine Rundbürste zu führen, schenkt noch einmal eine Extraportion Glanz. Als Finish mit einem Gloss-Spray oder Haarspray fixieren.

Wie das Glätteisen richtig verwendet wird (Video)

Kleiner Tipp zum Schluss

Auch Locken lassen sich mit einem Glätteisen zaubern – die Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Kabel sich um 360° drehen lässt, was jedoch bei den meisten Geräten heutzutage der Fall ist. Während die Haare im Glätteisen klemmen, dreht man das Eisen einmal um die eigene Längsachse und zieht es so langsam nach unten.

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