Egal ob männlich oder weiblich. Kaum jemand kommt daran vorbei. Außer diejenigen, die keine Haare mehr haben, aber darum soll es ja hier nicht gehen. Unser Aussehen bekommen wir von den Eltern und Großeltern in die Wiege gelegt. Egal ob blond, braun, rot oder schwarz, ob lockig oder glatt, dick oder dünn. Es liegt in unseren Genen, die wir von unseren Vorfahren geerbt haben. Auch die Veranlagung für eine Glatze oder graue Haare gehören dazu. Wobei es "graue Haare" ja gar nicht gibt. Sie sind entweder weiß oder farblos, da sie keine Pigmente haben. Nur unsere Augen sehen sie durch die Farbpigmente der übrigen Haare als grau an.

Woran kann der Pigmentverlust liegen?

Ab einem Alter von etwa 35 Jahren ist es normal, dass langsam die Haare ergrauen. Der Körper produziert nicht mehr genug Aminosäure und deshalb auch nicht mehr genug Melanin, welches für die Pigmentierung zuständig ist. Eventuell könnte es durch eine gesunde Lebensführung verzögert werden, ebenso wie dies bei der Haut der Fall ist. Manchmal sind auch Krankheiten dafür verantwortlich, wie Autoimmunerkrankungen, Vitamin- oder Eisenmangel. Weitere Studien stellen einen Zusammenhang zwischen Herzinfarkt und grauen Haaren her. Auch Östrogene üben Einfluss auf die Haare aus. Deshalb können graue Haare auch auf Osteoporose hinweisen. Wenn hier die Krankheit behandelt wird, kann es dazu führen, dass keine oder weniger graue Haare neu dazu kommen. Es kann sich also durchaus lohnen, nach den Ursachen zu forschen. Untersucht wird im Moment noch, ob das bei Ärger und Stress ausgeschüttete Adrenalin, das die Durchblutung reduziert, Einfluss auf die Haare hat. Dass Ärger und Stress die Haare grau werden lässt, konnte wissenschaftlich bisher noch nicht nachgewiesen werden.

Was kann dagegen unternommen werden?

Wurde eine Krankheit ausgeschlossen, kann es daran liegen, dass dem Körper nicht die von ihm benötigten Mineralstoffe zugeführt werden. Mit fortschreitendem Alter wird es für den Körper schwieriger, Mineralstoffmangel auszugleichen. Das äußert sich an verschiedenen Stellen, unter anderem auch an den Haaren. Eine gesunde Ernährung kann also dazu beitragen, dass wieder Melanin produziert und das Ergrauen der Haare zumindest verzögert wird. Der positive Nebeneffekt besteht darin, dass auch der übrige Körper davon profitiert. Es treten weniger Krankheiten auf, da wieder Abwehrstoffe aktiv werden können. Graue Haare signalisieren also, dass dem Körper etwas fehlt.

Wenn das graue Haar einen Gelbstich hat, spröde und glanzlos ist, greift man am besten zu einem Pflegeprodukt mit blauen Farbpigmenten und hohem Keratinanteil. Glänzend wird es wieder durch Haaröl, Haarwachs oder Glanzspray. Das Färben von grauen Haaren ist nur schwer und nur mit einer richtigen Coloration möglich, aber auch dann schimmert es meist noch durch. Produkte, die versprechen, dass sie die natürliche Haarfarbe zurückbringen, nutzen wenig. Sie bilden nur naturähnliche Farbpigmente bei wenig ergrautem Haar und müssen täglich angewendet werden. Für blondes oder schwarzes Haar sind sie nicht geeignet.

Die beste Lösung ist aber, in den Spiegel zu schauen und sich zu sagen: "Jetzt sieht man mir meine Weisheit endlich auch an. Hat lange genug gedauert!" Gut gepflegt und mit dem richtigen Schnitt ist auch graues Haar schön anzusehen und sexy.

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Ajerrar, am 04.09.2014
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