Was beeinflusst das Gefühl?

Das Gefühl wird durch das Denken, das Sprechen und die Geschehnisse im Umfeld ausgelöst. Gedanken kann man nicht einfach beeinflussen. Denkt man daran, dass man etwas nicht denken will, ist es schon zu spät, da man bereits daran denkt. Dazu kommt, dass die negativen Ereignisse im Leben meist besser in der Erinnerung bleiben, als die positiven Momente, die zu einem glücklichen Gefühl führten. So entsteht in der Vorstellung ein Gemisch aus der gegenwärtigen Situation und den Erfahrungen aus der Vergangenheit, die oft direkt eine schlechte Stimmung hervor rufen. Im Gespräch bestimmt das gegenseitige Verstehen den Grad des positiven oder negativen Gefühls. Die Geschehnisse im Umfeld können in der Regel nicht beeinflusst werden. Wobei hier oft die Sichtweise geändert werden kann. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist: "Das Glas ist halb voll" oder "Das Glas ist halb leer". Der erste Ausspruch ist die positive, der zweite die negative Sichtweise.

Die Wirkung des Sprechens

In einem Gespräch kommt es stark darauf an, in der Gegenwart zu denken und auf den Gesprächspartner einzugehen. Kommt man im Laufe des Gesprächs auf eigene Erlebnisse aus der Vergangenheit, wird das Gespräch aneinander vorbei laufen und der Gesprächspartner fühlt sich unverstanden und übergangen. Da außerdem im Gedächtnis die negativen Ereignisse eher haften bleiben, kommt noch dazu, dass das Gespräch von negativem Denken ausgefüllt ist und sowohl das eigene, als auch das Gefühl des Gesprächspartners immer weiter nach unten drückt. Das gegenseitige Zuhören und Verstehen ist nicht gegeben. Dies kann sogar dazu führen, dass ein ganz normal beginnendes Gespräch im Streit endet.

Wie kann das Gefühl bewusst beeinflusst werden?

Durch bewusste eigene Beobachtung stellt man zunächst fest, in welche Richtung die Gedanken und Gespräche führen. Dies wird einiges an Zeit und Übung erfordern, jedoch wird es zur Gewohnheit werden, wenn man sich ständig selbst daran erinnert. Stellt man ungewollte negative Vorstellungen fest, sofort die negativen Gedanken aus der Vergangenheit in den Hintergrund schieben und nur die reine Gegenwart in das Bewusstsein rufen. Man kann auch versuchen, etwas Positives gewollt dagegen zu setzen. Also nicht gleich sagen, was man denkt, sondern erst prüfen, ob das, was man beabsichtigt zu sagen, rein der Gegenwart entspricht und auch positiv vom Gegenüber aufgenommen werden kann. Beobachtet man an sich selbst, dass man es wieder einmal nicht ganz geschafft hat, dann auf keinen Fall aufgeben, sondern sich die gestellte Aufgabe immer wieder aufs Neue vornehmen. Ein wichtiger Aspekt ist die Mimik beim Sprechen, denn unglaubwürdig ist, wer mit Trauermine verkündet, dass es ihm gut geht. Hier gilt: "Lächle und die Welt lächelt zurück!"

Der Erfolg lässt nicht auf sich warten

Jede gelungene bewusste Änderung der Gefühle in den positiven Bereich ist ein Erfolg! Sowohl für einem Selbst, als auch für den Gesprächspartner, stellt sich so automatisch mit der Zeit eine Gelassenheit – welche die Mitte bildet - bis hin zum Glücksgefühl ein. Dies verhilft zu einem angenehmen Miteinander und erhöht das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude. Das Ansehen steigt und andere Menschen werden sich in der Gegenwart jedes Einzelnen, der diese Ratschläge beherzigt, wohlfühlen. Denn ein Mensch, der ständig nur negative Stimmung ausstrahlt, erntet vielleicht kurzzeitig von vereinzelten Personen etwas Mitleid. Auf Dauer jedoch werden die meisten Menschen sich genervt von ihm abwenden und ihn künftig meiden. Allerdings sollte man sich auch nicht in das genaue Gegenteil, nämlich mit aufgesetzter, künstlicher, übertriebener Lustigkeit, zum Partylöwen verwandeln. Hier muss mit Maßen abgewogen werden, dass man sich selbst ernst nehmen kann und vom Umfeld auch ernst genommen wird. In der Regel hat man das richtige Maß gefunden, wenn man sich selbst wohl fühlt.

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Ajerrar, am 27.07.2013
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