Turbo für Abwehr und Durchblutung

Regelmäßiges Laufen stärkt das Immunsystem. Erfolgt eine sportliche Bestätigung, gehen fast alle Abwehrzellen in das Blut über. Der Körper baut einen natürlichen Schutzmechanismus auf. Auf Dauer kommt es zu einer Anpassungsreaktion, somit verringert sich das Risiko eines Infektes. Um diesen Effekt zu erreichen, ist allerdings ein moderates Training mit entsprechenden Entspannungsphasen erforderlich.

Joggen verbessert die Durchblutung, das Blut wird dünnflüssiger. Das schützt vor Arteriosklerose und hohem Blutdruck. Das Volumen der Lunge vergrößert sich, da durch die sportliche Belastung auch kleinste Kapillaren durchblutet werden. So wird die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessert.

gemeinsame Motivation

Gemeinsames Laufen kann hilfreich sein, besonders wenn es um das Thema  Motivation geht. Allein die regelmäßige Verabredung zum Training unterstützt das Durchhaltevermögen. Die Zeit vergeht  gerade auf längeren Strecken schneller, es ist gesichert, dass keiner aus dem "Pulk" zu schnell läuft und es läßt sich unterwegs unterhalten. Auch der Sicherheitsaspekt kann in der dunklen Jahreszeit oder auf einsamen Strecken eine Rolle spielen. Das ist besonders für Frauen wichtig. Um einen Laufpartner oder eine Gruppe zu finden, kann man sich zum Beispiel gezielt im Internet umschauen.

Joggen macht unabhängig

Joggen macht unabhängig - das Wetter und die Uhrzeit spielt theoretisch keine Rolle. Laufen kann man zu jeder Tages- und Nachzeit, bei unterschiedlichen Wetterlagen, wie sie bei uns üblich sind, ändert sich lediglich die Kleidung. Auch der Ort der sportlichen Bestätigung ist fast egal. Wald und Felder sind ideal, ist diese Möglichkeit nicht vorhanden, läßt sich auch in einem Stadtpark oder auf einem Sportplatz trainieren. Im Urlaub kann diese Art von Training ebenfalls ein Highlight sein. So läßt sich die Umgebung erkundigen und man lernt den Urlaubsort von einer ganz anderen Seite kennen.

lädt zum "Joggen" ein

Entspannungstherapie

Regelmäßiges Laufen bringt Ruhe in unseren hektischen Alltag. Joggen spricht unsere Sinne an, so läßt sich zum Beispiel der Wechsel der Jahreszeiten erleben. Laufen sorgt für körperliche Belastung, so kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen und einfach mal abschalten. Joggen fördert die Konzentrationsfähigkeit und die seelische Stabilität. Optimal ist übrigens der "Parcours" in den frühen Morgenstunden. So kann man beruhigt und entspannt in den Tag einsteigen. 

Laufen macht schlank

"Laufen macht schlank" - an dieser Aussage ist etwas dran. Regelmäßiges Joggen trainiert den Fettstoffwechsel. So wird Körperfett abgebaut, im Gegenzug wird Muskulatur aufgebaut. Vorraussetzung ist allerdings, das Training dauert mindestens 20 bis 30 Minuten, erst jetzt greift der Körper auf das Depotfett zurück (in der Anfangsphase dauert es manchmal noch etwas länger - also ein klein wenig Geduld mitbringen). Eine bewußte Ernährung mit viel Obst und Gemüse sollte selbstverständlich sein. Interessant zu wissen ist die Tatsache, dass der Stoffwechsel nach dem Laufen noch einige Zeit aktiv bleibt. Deshalb sollte man mit der nächsten Mahlzeit etwas Zeit lassen. Eine Banane oder ein Apfel kann allerdings nicht schaden. 

Regelmäßiges Joggen schenkt gesunden Schlaf

Regelmäßiges Joggen stabilisiert den Schlaf- und Wachrhythmus - auch hier geben wissenschaftliche Untersuchungen ihr Ja-Wort. Für den routinierten Freizeitläufer sind Schlafstörungen ein Fremdwort. Da beim regelmäßigem Training Stress und überflüssige Energie abgebaut werden, ist das Ein- und Durchschlafen in der Regel kein Problem mehr. Guter Schlaf fördert übrigens die Regeneration, so ergänzen sich Laufen und Schlafen wunderbar. Ein kleiner Tipp: Nicht kurz vor dem Schlafengehen laufen, in diesem Fall ist der Kreislauf zu aktiv. 

Chill out

Chill out - ein bißchen Entspannung nach dem Training. Der Körper benötigt diese Art von Regeneration. Wie wäre es mit einem schönen Buch nach dem Laufen. Vielleicht ist Entspannungsmusik die Lösung, hier gibt es eine große Auswahl an guten CD's. Gerade nach hartem Training können Autogenes Training und Yoga weiterhelfen. Ein warmes und angenehmes Bad und dazu ein paar positive Gedanken sind ebenfalls ein beliebtes Hilfsmittel. Vielleicht erleichtert ein Baldrian- oder Melissetee das Einschlafen.

ein paar Glückshormone

Ja, sie gibt es wirklich, die sogenannten Glückshormone. Es sind die Endophine, die beim Laufen in hohem Maße freigesetzt werden. So kommt man auf andere Gedanken und kann einfach mal abschalten. Joggen ist eine Sportart, die bei einigen psychischen Erkrankungen eingesetzt wird. Besonders bei depressiv eingestellten Menschen kann diese von Nutzen sein. 

ein "bißchen" Abwechslung

Wer Abwechslung in seinen "Jogginglauf" bringen möchte, kann zahlreiche Ausgleichssportarten betreiben. Diese sollten  das Lauftraining ergänzen. So kommen  andere Körperpartien zum Einsatz, eine einseitige Belastung bzw. Reiz entfällt. Interessante Ergänzungssportarten sind zum Beispiel Radfahren, Schwimmen und vielleicht auch ein klein wenig Krafttraining, zwecks Stärkung der Muskulatur. 

Laufschuhe - das wohl wichtigste "Teil" beim Laufen

Traumziel

Ein Traumziel könnte das Erreichen eines Marathons sein. Ein Marathonlauf ist ein wunderbares Trainingsziel. So wird die körperliche und mentale Fitness gefordert. Durchkommen lautet die Devise! Dazu muß man die Etappenziele langsam erhöhen, dass heißt, die Trainingseinheiten in der Woche zu erhöhen und die Laufdauer langsam zu verlängern. Voraussetzung ist eine bewußte und intelligente Planung, übertriebener Ehrgeiz hat hier nichts zu suchen.

Visualisierung

Interessant ist die Technik der Visualisierung. Dabei stellt man sich vor, wie man aussieht, wenn man sein Ziel erreicht hat. Vielleicht passt die alte Lieblingshose wieder, vieleicht hat sich der Bierbauch verabschiedet. Begeisterung heißt das Zauberwort, es schafft Motivation und Energie. Bein Visualisieren darf ruhig etwas geträumt werden - oder? 

ein kleines Fazit

Laufen - vielleicht ja eine der schönsten Sportarten der Welt. Täglich an der frischen Luft, trainiert und fit zu sein, um nur zwei Vorteile zu nennen. Wer regelmäßig joggt, bringt "Aktion" in sein Leben. Laufen kann man überall, im Wald, im Stadtpark oder im Stadion. Joggen schafft Antrieb und setzt Glückshormone frei. Deshalb wird diese Sportart unter anderem bei Depressionen verwendet. Laufen beginnt im Kopf - hier wird der Impuls  für einen neuen Lebensabschnitt gesetzt.

Ashlie, am 28.09.2012
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