„Der Verzehr von Senfgurken ist nach der katholischen Sexuallehre ausdrücklich erwünscht“

Nun will die katholische Kirche mit der zu hundert Prozent aus Steuermitteln finanzierten Kampagne "Senfgurken statt,Pille danach‘" in die Offensive gehen, um verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen. Experten sprechen bereits von einem "katholischen Marshallplan". Seit Anfang Februar werden sämtliche katholische Krankenhäuser in Deutschland mit Senfgurken beliefert. Dazu wurden vielerorts eigens neue Kühltrakte errichtet, um Vergewaltigungsopfer im Ernstfall schnell und umfassend behandeln zu können.

Auf einer Pressekonferenz erläuterte ein Sprecher der katholischen Kirche, worum es bei der Kampagne "Senfgurken statt,Pille danach‘" geht: "Der Verzehr von Senfgurken ist ein wirksames Mittel, um die Empfängnis nicht zu verhindern. Vergewaltigte Frauen können auf diese Weise selbstbestimmt und ohne moralische Bedenken ihr Leben gestalten. Der Verzehr von Senfgurken ist nach der katholischen Sexuallehre ausdrücklich erwünscht und theologisch unbedenklich." Man sei vom durchschlagenden Erfolg der Kampagne überzeugt.

Katholische Super-Senfgurke bereits 2014 auf dem Markt?

Möglicherweise könne der Verzehr von Senfgurken in Zukunft sogar zur flächendeckenden und preiswerten HIV- und AIDS-Antiprävention verwendet werden – insbesondere in Afrika. Ein zehnköpfiges Forscherteam der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom forscht seit mehreren Jahren auf diesem Gebiet. Nach Angaben der Kongregation für das katholische Bildungswesen, der Bildungsbehörde des Vatikans, soll die katholische Super-Senfgurke bereits 2014 Marktreife haben.

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