Kerne und Samen immer roh genießen!

Viele Leute rösten gerne Kerne vor dem Verzehr an, doch das ist nicht empfehlenswert! Der einzige Weg, die gesunden Stoffe der Samen und Kerne in den Körper zu bekommen ist sie roh zu verzehren! Die meisten von ihnen entwickeln nämlich, sobald sie erwärmt werden, giftige Substanzen, die alle Vitamine, Mineralstoffe und Öle denaturieren. Samen und Kerne sind natürlich, es ist lebendiges Essen, das man nicht durch rösten töten sollte. Wenn Sie Samen oder Kerne kaufen, so sollten Sie daher immer unbehandelte besorgen, möglichst natürlich und ungezuckert und ungesalzt. Manche Kerne und Samen sind natürlich etwas hart zu beißen, aber trotzdem sollte man sie nicht verkochen, dafür darf man sie einweichen, zermahlen oder zerstoßen.

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1. Chiasamen - neutral im Geschmack, aber toll in der Wirkung!

Kommend aus Mexiko und Süd- und Zentralamerika, sind die Chiasamen erst seit kurzem auch als Superfood in Europa bekannt. Doch geben tut sie sie schon ewig lange, denn schon die Maya wussten wie gesund sie sind. Die Maya glaubten, dass ein Teelöffel Chiasamen den gesamten Tagesbedarf an Nährstoffen decken kann. So bedeutet "Chia" in der Sprache der Maya "Stärke".

Chiasamen können Sie einfach roh verzehren, über Müsli, Salat der in den Smoothie streuen. Nachdem sie wenig Eigengeschmack haben, passen sie überall dazu. Eine andere Variante ist, wenn sie sie zuerst in Wasser einlegen. Die Samen vergrößeren sich mit Flüssigkeit um das bis zu 12-fache und bilden ein Gel, das Sie so zu sich nehmen können, oder auch mit anderen Nahrungsmitteln mischen können. Das Gleiche passiert übrigens auch im Körper. Die Chiasamen bilden das Gel und das baut eine Barriere zwischen den Kohlenhydraten der Nahrung und den Verdauungsenzymen, dadurch verwandeln sich die Kohlehydrate langsamer in Zucker. Das ist toll für Diabetiker, aber auch für Sportler und Leute, die abnehmen wollen. Energie wird langsamer frei gesetzt, aber man hat eine längere Ausdauer. Das Chiagel hat keine Kalorien, macht aber satt. Außerdem kann man es zum Backen verwenden, um in Rezepten einen Teil der Butter zu ersetzen. Wegen den vielen tollen Inhaltsstoffen können Chiasamen natürlich auch vielen Krankheiten gegenwirken.

2. Hanfsamen - perfekte Protein und Amino-Fettsäurelieferanten

Hanfsamen bestehen zu etwa 20 % aus Protein, sind also eine perfekte Proteinquelle. Doch sie enthalten noch viel mehr gesunde Inhaltsstoffe, weshalb sie in vielen Kulturen schon in der Antike als Superfood galten. Hanfsamen beinhalten 20 Amino-Fettsäuren, davon alle 9 essentiellen Aminosäuren, die unser Körper braucht, aber nicht selbst produzieren kann. Neben einer großen Menge an Antioxidantien enthalten sie außerdem jede Menge Vitamine, speziell Vitamin B und E. Sie sind ein besserer Lieferant für Vitamin B2 als Fleisch und Fisch. Dank den vielen tollen Inhaltsstoffen und dem tollen Fettverhältnis kann der regelmäßige Verzehr von Hanfsamen so manchen Krankheiten vorbeugen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie diese gesunden Hanfsamen in Ihrer Küche integrieren können. Hanfprotein können sie direkt kaufen. Viele Sportler mischen es täglich in Saft, Wasser oder Smoothie und konsumieren es. Auch Hanföl ist eine einfache Einsatzmöglichkeit. Es eignet sich für Salate, aber auch zum Dünsten und Dämpfen, jedoch nicht für höhere Temperaturen. Die Hanfsamen können Sie natürlich auch roh essen, in Salaten, in Müsli, in Smoothies, zum Backen und für viele andere Rezepte.

3. Granatapfelkerne - Super Lieferant für Antioxidantien

Granatapfelkerne sind eine tolle Quelle für Antioxidantien, daher helfen sie, den Körper vor freien Radikalen zu schützen, die ihn früh altern lassen. Sie haben mehr als grüner Tee. Nicht nur die Kerne helfen dabei, sondern auch andere Formen von Granatapfel, also die gesamte Frucht. Granatapfelsaft aus Kernen und Fruchtfleisch pumpt Sauerstoff ins Blut und sorgt damit für eine gute Durchblutung. Eines der Antioxidantien, das man in Granatapfelkernen findet, ist Polyphenol und das hilft vorbeugend gegen einige Krebsarten und Herzkrankheiten. Zusätzlich sind alle Teile des Granatapfels reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen und hat dabei fast keine Kalorien. Die Granatapfelkerne sind eine tolle, gesunde Ergänzung zu Müsli, Joghurt, Salat, Smoothie etc.

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4. Leinsamen - Sehr gesund, aber in Maßen

Die empfohlene Tagesdosis für Leinsamen liegt bei 20 Gramm, also etwa zwei Esslöffel. Grund dafür ist, dass Leinsamen eine kleine Menge an Blausäure und Kadmium enthalten, was weniger gesund ist. Trotzdem haben Leinsamen eine Menge gute Stoffe zu bieten. Sie sind gut für Leute, die abnehmen wollen, weil sie schnell satt machen und Hunger lange unterdrücken. Gleichzeitig regen sie die Verdauung an und quellen im Bauch auf. Man kann sie auch vorher in Wasser aufquellen lassen. Leinsamen sind übrigens besser verdaulich und gesünder, wenn man sie vorher mahlt. Leinsamen haben einen großen Anteil an Alphalinolensäure, die extrem entzündungshemmend wirkt und wahrscheinlich auch dem Wachstum von Tumoren vorbeugen kann. Außerdem haben Leinsamen eine hormonelle Wirkung und helfen bei Menopausesymptomen, gleichen unsere Hormonlevel aus und können Brust- und Prostatakrebs vorbeugen. Einen hohen Anteil an Ballaststoffen bieten Leinsamen außerdem. Ein Teelöffel davon enthält mehr Ballaststoffe als eine halbe Tasse Haferflocken. Die speziellen Ballaststoffe in Leinsamen können Cholesterol reduzieren und somit Herzinfakt und Schlaganfall vorbeugen. Auch Leinöl ist sehr gesund. Leinsamen können Sie am besten geschrotet in Müsli, zum Backen, in Smoothies oder mit Joghurt genießen.

5. Kürbiskerne - am besten jeden Tag knabbern!

100 g Kürbiskerne decken bereits etwas mehr als die Häfte des Tagesbedarfs an Proteinen ab. Zusätzlich haben sie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E und B. Kürbiskerne heben sie Stimmung, können Nierensteinen vorbeugen und haben noch eine Besonderheit: Sie enthalten Phytosterine, bioaktiven Inhaltsstoffe. die Blasen- und Prostatabeschwerden lindern und vermeiden können. Kürbiskerne schmecken lecker im Müsli oder Salat. Auch über die Kürbissuppe gestreut sind sie ein Genuss. Kürbiskernöl gilt auch als besonders gesundes Öl.

6. Pinienkerne - für straffe Haut und starkes Immunsystem

Pinienkerne kennt fast jeder, schon alleine, weil sie sich so toll in Pesto machen. Aber auch in Salaten passen sie gut und als Cruchelement in vielerlei Saucen. Sie enthalten wenige Kalorien, aber dafür umso mehr gesunde Inhaltsstoffe. Übrigens sollten Sie die südeuropäischen Pinienkerne beim Kauf vorziehen, denn sie sind fett- und kalorienarmer als die asiatischen. Beide Arten sind jedoch voll von Vitaminen, vor allem Vitamin B1, B2 und A, dadurch boosten sie das Immunsystem richtig und sorgen auch für straffe Haut. Zusätzlich liefern sie viele Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalzium, Eisen und Phosphor.

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7. Sesamsamen - gegen hohen Blutdruck

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Sesamkerne sind eines der ältesten Würzmittel der Welt. Geschätzt wird auch das Öl sehr, weil es gesund ist und sehr lange haltbar. Sesam hat eine Fülle an gesunder Stoffe zu bieten: Mangan, Kupfer, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Vitamin B1, Phosphor und vielen Ballaststoffen. Zusätzlich sind noch zwei ganz spezielle Stoffe in Sesam enthalten: Sesamin und Sesamolin, spezielle Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel senken können, gut für die Leber sind und hohem Blutdruck gegenwirken.

8. Kreuzkümmelsamen - ein Heilmittel

Seit Hunderten von Jahren kommt Kreuzkümmel als alternative Medizin bei vielerlei Beschwerden zum Einsatz. In Europa kennt man es vor allem von Falafeln, denn die werden immer damit gewürzt. Aber auch zu vielen anderen Speisen passt es super. Kreuzkümmel ist ein Wundermittel bei Verdauungsproblemen und macht Speisen grundsätzlich leichter verträglich. Es reinigt auch den Körper. Kreuzkümmel ist sehr eisenhältig und daher gut für die Leber. Auch bei Erkältungen wirkt er Wunder, vor allem in Verbindung mit Ingwer. 

9. Sonnenblumenkerne - für Vitamin E

Sonnenblumenkerne sind eine perfekte Quelle für Vitamin E, was ein wichtiger Stoff zum Fett auflösen ist. Sie sind die Kerne mit dem höchsten Phytosterolgehalt. Phytosterol ist natürlich pflanzlich, hat aber eine ähnliche chemische Struktur wie Cholesterol und im menschlichen Körper hilft es, wenn man genügend davon zu sich nimmt, Cholesterollevel im Blut zu senken und man sagt auch, dass es vielen Krebsarten vorbeugen kann. Ein weiterer Stoff, der zu Hauf in Sonnenblumenkernen drinnen ist, ist Magnesium, was bekanntlich gut gegen Asthma, hohem Blutdruck und Migräne wirkt und auch Herzkrankheiten und Schlaganfällen vorbeugen kann.

10. Traubenkerne - liefern Oligomere Proanthocyanidine

Traubenkerne bleiben massenhaft bei der Weinherstellung über, sind aber garantiert kein Abfall, denn dazu sind sie viel zu gesund. Nicht nur als Ganzes sind sie erhältlich, sondern auch bereits fein als Traubenkernmehl gerieben oder auch als Traubenkernöl, beides äußerst gesunde Produkte. Neben vielen anderen Stoffen haben Traubenkerne einen besonders hohen Anteil an einen sehr besonderen Stoff: Oligomere Proanthocyanidine, kurz OPC genannt. OPC hat echte Powerwirkung, denn als Antioxidant ist es 20-fach wirksamer als Vitamin C und 50-fach wirksamer als Vitamin E. Es verstärkt die Wirkung von allen Vitaminen enorm und schützt dabei den Körper, indem es böse Substanzen im Körper zerstört. So sind Traubenkerne ein perfektes vorbeugendes Mittel gegen Alterserscheinungen jeglicher Art, sei es Faltenbildung, bis hin zu Altzheimer und Alterssenilität. Zusätzlich stärken sie den Körper als Ganzes und lindern auch Allergien und Entzündungen.

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Autor seit 4 Jahren
406 Seiten
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