Knoblauch - universelles Heilmittel in der Medizin

Der Knoblauch Allium sativum soll bereits in früheren Zeiten die Pest, Hexen und sonstige bösen Geister vertrieben haben.

Knoblauch wirkt gegen eine Vielzahl an Beschwerden und Krankheiten. Dazu gehören Herz- und Kreislauferkrankungen, zu hohe Blutfettwerte, Verdauungsprobleme und Erkältungskrankheiten.

Knoblauch hilft bei Lungenentzündungen und Bronchitis. Es sind die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe, welche Bakterien und Viren in Schach halten. Antibiotika helfen nur gegen Bakterien, nicht gegen Viren, Knoblauch kann beides. Die Inhaltsstoffe wirken selbst noch auf größere Distanz keimhemmend und bakterizid.

Altes Hausrezept gegen Grippe:

Man bestreiche Brot mit Butter und Honig, das ganze mit Thymian (keim- und reizlindernd) belegen, eine Knoblauchzehe oben drauf legen, mehrmals täglich verzehren.

Knoblauch ist im weiteren in der Lage einen leicht erhöhten Blutdruck zu senken. Die regelmäßige Einnahme von Knoblauchzehen kann einer Arteriosklerose entgegenwirken.

Allium sativum verlängert die Blutungs- und Gerinnungszeit und kann bereits bestehende Blutgerinnsel auflösen.

Die Einnahme von Knoblauchprodukten wirkt lipidsenkend und kann somit zu hohe Cholesterinwerte in Schach halten.

Allium regt im weiteren die Verdauungstätigkeit an. Verdauungsstörungen, wie Blähungen oder Durchfall, Leber- und Galleprobleme lassen sich lindern. Knoblauch ist in der Lage, das Bakterium Helicobakter  pylori zu zerstören. Dieses löst eine chronische Magenschleimhautentzündung aus.

Da der Genuß von Knoblauch oftmals zu einem unangenehmen Geruch führen kann, sollten Nahrungsmittel wie Gewürznelken, Ingwer oder entsprechende Bonbons (Pfefferminze) gegessen bzw. geluscht werden. Sie überdecken den unangenehmen Geruch.

Allium löst kaum Nebenwirkungen aus. Da der regelmäßige Genuß allerdings die Blutungszeit verlängert, sollte bei chirurgischen Eingriffen bzw. gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (Marcumar) unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Rezept "Knoblauchbaguette"

> 5 - 6 Knoblauchzehen schälen, im Mörser zerkleinern und ca. 10 Minuten stehen lassen, damit die Inhaltsstoffe (Enzyme) aktiv werden können.

> anschließend Petersilie waschen und fein hacken, mit etwas Butter, 200 g Creme fraiche und dem Knoblauch verrühren, mit Salz und Pfeffer verfeinern

> ein Baguette mit der Mixtur einstreichen und bei 200 Grad rund 10 Minuten im Ofen backen

Artischocken - Hilfe für Leber und Darm

Schon seit vielen Jahrhunderten ist die Artischocke bekannt. Sie gilt bis heute als Delikatesse und Naturheilmittel.  Abbildungen im alten Ägypten zeugen von der regelmäßigen Einnahme dieses Gemüses.

Der regelmäßige Genuss von Artischocken hilft insbesondere den Cholesterinspiegel niedrig zu halten.

Zum einen wird die Cholesterinproduktion in der Leber runtergefahren, zum anderen wird mehr Gallenflüssigkeit produziert. Über diesen Mechanismus wird mehr Cholesterin ausgeschieden.

Cynara cardunculus wirkt vorbeugend gegen Gallensteine, Völlegefühl und Übelkeit.

Da die Artischocke  Bitterstoffe enthält, kann diese Pflanze auch gegen Appetitlosigkeit eingesetzt werden.

Cynara wirkt im weiteren harntreibend, enthaltene Ballaststoffe sind verdauungsfördernd.

Artischockenpräparate lassen sich bei vielen Krankheiten einsetzen, auch eine rein präventive Wirkung ist bekannt. Trotzdem sollte, wenn diese Präparate zusätzlich eingenommen werden, umbedingt ein Arzt oder Heilpraktiker zu Rate gezogen werden.

Bekannte Produkte sind Hepar und Kneipp, erhältlich im Reformhaus, Drogerie bzw. Apotheke. Diese Präparate wirken stärker als Artischocken in Gemüseform.

Ashlie, am 12.06.2011
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