Litha - Johanni

Litha - Hitze liegt in der Luft. Wir feiern diesen Tag zu Ehren der überschießenden Natur. Litha ist ein Sonnenfest. Alles blüht und grünt im Übermaß. Es ist lange hell und wir genießen die Helligkeit und das Licht. Litha ist die Zeit für die Johanniskräuter (Hyperricum perforantum), JohanniskrautSchafgarben (Achillea millefolium) und den wilden Oregano (Origanum vulgare).

Litha ist ebenfalls der Name der keltischen Göttin des Mondes, sie steht in der Mythologie für die Fruchtbarkeit und die Ordnung des großen Ganzens, der Natur.

Warum Johanniskräuter? Der Name leitet sich von Johannes dem Täufer im Rahmen der Kirche ab, der an diesem Tag Geburtstag hat.

Den Pflanzen, werden sie an diesem Tag geerntet, wird die größte Kraft und Energie nachgesagt.

In Skandivanien wird dieses Fest immer noch mit großen Feuern und Hexen gefeiert. Paare springen Hand an Hand über die Feuer, um das Band ihrer Liebe zueinander zu untermauern, bzw. zu bekräftigen.

Häufig wurde in der wilden, ungezähmten Natur gefeiert, bevorzugt auf Waldlichtungen, an Quellen oder Kreuzwegen, an denen alle Elemente vorhanden waren.

Kränze aus Eichenblättern wurden geflochten und aufgesetzt, sie stellten eine Verbindung zur göttlichen, sommerlichen Kraft und zum Sommerhirsch dar, der jetzt seine volle Energie erreicht hat.

Wie kann ich den Tag gestalten?

Mit einer einstimmenden Kräuterwanderung, während man die Üppigkeit der Natur betrachtet und ihr huldigt.

Man kann frische Kräuter und Salate ernten um energiereiche Speisen herzustellen, wie zum Beispiel ein Wildkräutersalat oder auch ein Gebildbrot. Das Gebildbrot gehört eigentlich grundsätzlich zu allen Jahreskreisfesten. Es verändert nur immer wieder seine Form und Gestaltung während des Jahreskreis Geschehens.

Met gehört auch ebenfalls immer dazu ober ein schöner Fruchtwein, der an die Üppigkeit des Sommers erinnert. Eine wundervolle Getränke Variante stellt auch ein Holunderblütensekt dar. Der Holunder wird als Baum der Holle bezeichnet, die ein Synonym der Göttin darstellt, in der Gesamtheit der Dreifaltigkeit, Jungfrau - Mutter und Frau - weise Alte. Jetzt ist die jugendliche Kraft in der Blütenform des Holunder Baumes fühlbar.

Dazu, wenn möglich das obligatorische Lagerfeuer, mit am Rand liegenden Räucherungen, die langsam mit der Glut verglimmen.

Wildkräuter-Salat

Räucherungen für diese Jahreszeit können sein: Waldweihrauch, Myrrhe, Johanniskraut und Zitronenmelissen.

Räuchermischungen lassen sich ganz einfach auch selber herstellen, indem man nach Lust, Laune und Geschmack verschiedene zerkleinerte, getrocknete Kräuter und Harze in einen Mörser gibt und zermörsert.

Dann während des Lagerfeuers vorsichtig an den Feuerrand legen und verglimmen lassen. Es ist wichtig, dass die Räucherung nur am Rand liegt, da sie im Feuer sofort verbrennen würde.

 

 

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Weiterführende Literatur
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Vennhexe, am 10.04.2012
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Autor seit 4 Jahren
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