Tatort Autobahntoilette - Streit zwischen Rentner und Putzmann

KlopapierDer Parkplatz Rodablick auf der Bundesautobahn 4 in Thüringen wurde zum Schauplatz eines dramatischen Streits.

Ein 67 jähriger Rentner hielt für einen kurzen Zwischen-Stop auf dem Rastplatz. Geplagt von einem dringenden Bedürfnis, suchte er hastig die öffentlichen Toiletten auf.

Besonders froh war er über die Anwesenheit einer männlichen Reinigungskraft. Denn leider war, in der von ihm besetzten Kabine, kein Papier mehr vorzufinden. Der Rentner bat den 37 jährigen, der gerade bei der Reinigung der Waschbecken war, um eine Rolle des heiß begehrten Toilettenpapiers.

Witzige Geschichte? Ja, natürlich, es ist das wahre Leben. Der Putzmann verwies den Rentner an die nächste Autobahnraststätte mit WC. Diese war allerdings 14 Kilometer weit entfernt!

Der arme Rentner muss sich vollkommen missverstanden gefühlt haben in seiner ureigenen Problematik und stürmte hysterisch aus der Kabine, schnappte sich einen Wasserschlauch und jagte den Putzmann durch das Häuschen.

Dieser flüchtete angstvoll ins Freie und sperrte den angriffslustigen Senioren einfach im WC-Gebäude ein und rief die Polizei. Ob die herbeigerufenen Polizisten das erlösende Papier mitbrachten, ist nicht bekannt. Nur das sie den Streit erfolgreich schlichten konnten. 

 

Bildquelle: Domaris / pixelio.de

Der Zoobesuch, eine witzige Geschichte

PinguinEine Freundin von mir arbeitet in einer Einrichtung für behinderte Kinder als Erzieherin. Vor einigen Wochen machte sie mit ihrer kleinen Truppe einen Ausflug in den Zoo.

Die Kinder waren hellauf begeistert von den Tieren und einer der Knirpse verkrümelte sich plötzlich leise hinter ein Gebüsch. Er wollte nichts verpassen und so machte er einfach in die Büx, anstatt die Toilette aufzusuchen.

Die Erzieherin zog ihn schnell um und packte die nassen Sachen in seinen Rucksack. So konnte der Ausflug nun munter weiter gehen. Elefanten, Tiger und Co begeisterten die Kleinen und die Eltern konnten am Nachmittag ihre erschöpften, aber glücklichen Kinder wieder abholen.

Der trocken gelegte Knirps wurde seiner Mutter mit dem Kommentar, sie solle sich nicht über die frischen Kleider wundern, da der Junge wohl ziemlich geplanscht habe und umgezogen werden musste, übergeben.

Zu Hause angekommen wollte die Mutti gleich die schmutzige Wäsche in die Maschine stecken. Sie bekam einen ziemlichen Schreck beim Öffnen des Rucksacks! Ein kleiner Pinguin hüpfte ihr entgegen! Lustige Geschichten, auf was Kinder so kommen!

Natürlich informierte sie sofort den Zoo über die Tierliebe ihres Sohnes. Die Mitarbeiter hatten aber keine Zeit den kleinen Pinguin noch am selben Tag abzuholen. Man riet ihr einfach das Tier, mit etwas Wasser, in die Badewanne zu setzen und teilte mit, dass dann am nächsten Morgen ein Tierpfleger den Pinguin abholen kommen würde.

 

Bildquelle: Rolf Friedrich / pixelio.de

 

Katzenjammer in der Kaserne - Wie man einen Spieß in den Wahnsinn treibt

KasernenkatzeIch komme aus einem kleinen Ort in Norddeutschland.

Meinen Wehrdienst musste ich in einer weit entfernten Kaserne in Süddeutschland ableisten.

In dieser Kaserne gab es einen Unteroffizier (Spieß) den niemand so wirklich leiden konnte.

Unter anderem, weil er der die Soldaten immer ordentlich piesakte und auch bei extremen Wetterbedingungen, ohne Gnade, zu sportlichen Höchstleistungen zwang.

Auf zwei meiner Kumpel hatte der Spieß ein besonderes Augenmerk. Ihre flapsige Art und Weise gefiel ihm überhaupt nicht. Doch ihnen machte es Spaß den Vorgesetzten immer wieder zu provozieren und so mussten die beiden ständig Sonderaufgaben verrichten. 

Das einzige Wesen, was dem Spieß wohlgesonnen war, war eine Katze. Eine Katze mit auffällig getigertem Fell.

Als die beiden Soldaten einen Stadtbummel machten, kamen sie grinsend in die Kaserne zurück. Sie hatten in einem Sanitätsgeschäft ein probates Mittel zur Linderung rheumatischer Beschwerden gekauft. Ein Katzenfell, dieses Fell hatte genau die gleiche Färbung, wie das der Kasernenkatze.

Nach dem die Zwei wieder einmal zu saftigen Sonderaufgaben verdonnert wurden, fingen sie die Katze ein und gaben sie bei einer Putzfrau, unter einem fadenscheinigen Grund, kurzfristig in Asyl.

Das Fell aber nagelten sie an die Zimmertür vom Spieß. Darüber klebten sie einen kleinen Zettel, auf dem Folgendes zu lesen war:

"Bitte keine Sorgen machen, bin schnell duschen" Unterschrift: Deine Katze.


Der Spieß kam in Wallung und versuchte mit allen Mitteln die Schuldigen zu finden. Nach 2 Wochen erfolgloser Suche reichte er sein Versetzungsgesuch ein.

Das wurde erstaunlich schnell bewilligt... Lustige Geschichte? 

Nun ja, wir waren den unbeliebten Menschen los. 

 

Bildquelle: Gabriela Mehl / pixelio.de

Joppe_Fischer, am 26.08.2012
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Bildquelle:
Karin Scherbart (Sudoku einfach lösen - Varianten für Anfänger, Fortgeschrittene und...)

Autor seit 4 Jahren
30 Seiten
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