Diese herzhafte Knolle die den Beinamen "Peruanischer Ginseng" trägt, wächst auf den Andenplateuas in Peru. Sie wächst auf drei- bis viertausend, manchmal sogar auf fünftausend Metern Seehöhe bis knapp unter der Eiskappe. Extreme Wetterverhältnisse wie Frost, heftige Winde oder intensives Sonnenlicht zeichnen diese Region aus, weshalb die Knolle eine hohe Frostbestätigkeit haben muss. Bei solchen Witterungverhältnissen gibt es keine andere essbare Pflanze die wachsen oder gedeihen kann. Der einzige Baum der die Eiszeit, bzw. die Atombombe in Hiroshima überlebt hat, ist der Gingko Biloba-Baum.  Auch heute züchten die Einwohner die Pflanze auf traditionelle Art und Weise, ohne Pestizide oder Chemikalien. Durch diese Knolle konnte die Bewölkerung auf diesem sauerstoffarmen Plateaus überleben.

Die Geschichte über Maca

Aus archäologischen Entdeckungen fand man heraus, dass Maca schon vor mehr als 2000 Jahre kultiviert wurde. Wahrscheinlich waren es Kriegerstämme aus den Dschungel, die 1600 Jahre vor Christus die Pflanze kultiviert haben. Wegen ihrer berühmten Fruchtbarkeit und Libido fördernden Wirkung wurden riesige Felder voll Maca  in den Hochplateaus der Anden von den Yaro, die zwischen 1100 und 1470 Jahre nach Christus lebten angebaut und weiter kultiviert, bis sie von den Inkas besiegt wurden. Ihr einziges Zahlungsmittel an die spanischen Eroberer war Maca, das die Kolonialregierung akzeptierte. Bis zu achttausend Kilo mussten an den spanischen Herrscher abgetreten werden. Es waren zwei Gründe, weshalb die Nahrung der Eingeborenen den Spaniern von Interesse war:

Nach Eroberung der Spanier merkten sie, das  Aufgrund der Höhe der Anden die Tiere unfruchtbar wurden und sie selbst nicht gesund waren. Durch Anraten der damaligen Bewölkerung den Tieren und kranken den Menschen Maca in Nahrungsmittel beizumengen. Historischen Berichten waren die Auswirkungen auf  Mensch und Tier so stark, dass man anstatt mit Gold, Maca als Zahlungsmittel einsetzte.

Nährwert

Maca versorgt den Körper mit 31 verschiedenen Mineralien, wzB.: Kalium, Calcium und Phosphor. Weitere Mineralien die in MACA enthalten sind: Schwefel, Magnesium, Eisen, Natrium, Chlor, Silizium, Jod, Zink, Mangan, Aluminium, Zinn und Kupfer, sowie Makro und Mikronährstoffe.

Die bekannte Maca- Forscherin aus Lima, Peru Dr. Gloria Chacon de Popovici entdeckte, dass der Kaliumanteil in der Knolle sehr hoch ist. Maca ist leicht verdaulich und wird schnell ins Blut aufgenommen. Es enhält eine bedeutende Menge essentieller Aminosäuren, und hat einen großen Anteil an Fasern, was den regelmäßigen Stuhlgang anregt.

Bioaktive Substanzen in Maca sind Alkaloide, Glukosinolate und Sterole.

Die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, Menopause, Libido  und männliche Impotenz  (größere Spermienproduktion- und Mobilität)  wird durch das Vorhandensein von Glukosinolaten in Maca bestätigt. Maca trägt dazu bei, das hormonelle Gleichgewicht des menschlichen Körpers wieder herzustellen. Eine Macatherapie ist einer HST vorzuziehen, da sich künstliche Hormone negativ auf den Körper auswirken können, auch Sojaprodukte oder andere hormonähnliche Pflanzen.  Maca dagegen enthält keine pflanzlichen Hormone (Phytoöstrogene). Durch den hohen Mineralgehalt läßt sich mit Maca Osteroporose verhindern.

In der perunanischen Kräuterheilkunde wird Maca aus Immunstimulnas verwendet.

Häufig wird Maca als Energiespender bei Athleten verwendet.

Nebenwirkungen von Maca

Maca wird in der chinesischen Medizin als wärmendes Kraut angesehen, deshalb sollen Menschen mit hohen Blutdruck vorsichtig damit umgehen.

Kennen sie Maca
Autor seit 5 Jahren
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