Ist der Fall eingetreten kann nur noch eine Notoperation das Leben des Hundes retten

Viele Menschen unterschätzen die Gefahr eines Magendrehers bei ihrem Hund. Hält man sich  nicht an gewisse Regeln, kann der Fall jedoch schneller eintreten, als man denkt.

Gewisse Sicherheitsmaßnahmen sind einfach unumgänglich, wenn man eine solch schlimme Situation vermeiden will.

Ist der Fall erst einmal eingetreten hilft nur noch eine Notoperation, vorausgesetzt man bekommt es rechtzeitig mit, dass der Hund einen Magendreher hat.

Im schlimmsten Fall kann man morgens ein totes Tier vorfinden, wenn sich das ganze nachts eingestellt hat, falls man das Wimmern des Hundes nicht zur Kenntnis nehmen konnte.

So erst kürzlich in meinem Bekanntenkreis geschehen.

 

Risiko eines Magendrehers verhindern

Ist der Fall eingetreten kann nur noch eine Notoperation das Leben des Hundes rettenGenerell sollte man vor der Fütterung eines Hundes spazieren gehen, mit ihm spielen und toben. Denn wie viele Menschen denken, dass sie nach dem Füttern mit ihm Gassi gehen müßten, damit er sich entleeren kann, ist dies der erste Fehler, den viele oft begehen.

Wichtig ist, dass der Hund nach der Nahrungsaufnahme mindestens eine Stunde ruhen kann, um das Risiko eines Magendrehers zu vermeiden.

Genau so ist es mit dem Spielen zu handhaben. Durch wildes Herumtollen nach dem Fressen riskiert man den ungewünschten Fall.

 

 

Was passiert beim Magendreher

Zur Magendrehung kommt es bei vollem Magen, der sich bei ungünstigen Bewegungen um seine Längsachse drehen kann. Dies führt zum Verschluß des Magenein-, und ausgangs, wobei ein starkes Aufgasen des Mageninhaltes entsteht. Die Blutgefäße werden stark abgeschnürrt, was eine lebensbedrohliche Kreislaufsituation verursacht.

Der aufgegaste Magen drückt enorm auf das Zwerchfell, was zu einer starken Beeinträchtigung der Lunge führt.

 

Welche Symptome zeigen einen Magendreher an

Die schlechte Kreislaufsituation erkennt man an der bläulichen Verfärbung der Schleimhäute, und an einer schwachen, schnellen Pulsfrequenz.

Der Hundekörper verändert seine Form, indem er aufgedunsen wirkt, und nahezu einer "Tonne" ähnelt. Durch das Aufgasen des Magens wölben sich die letzten Rippenpaare übermäßig hervor.

Weder Erbrechen noch das Ausscheiden von Kot ist dem Hund noch möglich. Durch die vergeblichen Versuche wird der Hund zusätzlich enorm geschwächt.

Da ein jeder Hundebesitzer sicherlich diese Qualen seinem Tier ersparen möchte, sollte man sich einfach an diese einfachen Regeln halten, notfalls mit alten Gewohnheiten brechen.

Die Reihenfolge sollte daher immer sein:

Spazierengehen, toben und spielen

Fütterung

Damit sich am Ende nicht alles um einen Magendreher dreht.

Höhenverstellbare Futternäpfe bieten im Übrigen eine zusätzliche Entlastung der Magenbänder bei erwachsenen Hunden. Diese können im Lauf der Jahre nämlich ausleiern.

Autor seit 6 Jahren
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