Soziale Kompetenz bei Kindern!

Tipp 1: Umgang mit Kritik - Konstruktive Kritik hilft Ihnen weiter

 

 

 

 

Wenn wir von Anderen Impulse bekommen, was wir besser machen können, sollten wir das nicht als "persönliche Wertung" betrachten. Der richtige Umgang mit Kritik bringt uns immer weiter! Es sind Menschen, die uns wertschätzen, wenn sie uns hilfreiche Tipps geben! Gerade Trainer, die Menschen Wissen vermitteln, sollten eine konstruktive Kritik nicht persönlich nehmen. Lernen Sie im Austausch mit anderen Menschen, wie Sie die Kritik persönlich nutzen können, um dazu zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

Tipp 2: Steigern Sie ihre Selbstmotivation!

Es gibt zahlreiche Angebote an Kursen, Seminaren und Workshops für Mitarbeiter, um die Selbstmotivation zu steigern.

Aber warum sind viele Mitarbeiter nach den Kursen nur kurzzeitig motiviert und haben das Erlernte nicht verinnerlicht? Wenn sie wieder an ihrem Arbeitsplatz sind, kehrt die tägliche Routine wieder ein. Dann sind Vorgesetzte gefragt, die Gespräche nach den Seminaren anbieten, um von den Mitarbeitern zu erfahren, wie sie das Gelernte im Beruf umsetzen. Erzählen Sie ihrem Vorgesetzten nach den Seminaren, wie Sie das besuchte Seminar bewerten. Geben Sie ihm Denkanstöße, an welchen weiteren Fortbildungen Sie interessiert sind, damit er erkennt, dass Sie in der Lage sind sich selbst zu motivieren.

Tipp 3: Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten - So funktioniert die Kommunikation

Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten

Mitarbeiter, die von ihren Vorgesetzten nicht motiviert und wertgeschätzt werden, profitieren auch von den zahlreichen Seminarangeboten nicht viel. Wenn ein Vorgesetzter es nicht versteht, durch eine wertschätzende Sprache mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren, verlieren sie immer mehr die Lust sich zu engagieren und arbeiten lieber nach dem Prinzip "Dienst nach Vorschrift." Gerade sie tragen eine hohe Verantwortung, eine "Leitkultur" von oben nach unten weiterzugeben. Nicht nur ihr fachliches Wissen ist hier gefragt, sondern ihre Fähigkeit, empathisch mit ihren Mitarbeitern umzugehen. Stellen Sie ihr Licht nicht unter den Scheffel und zeigen Sie ihrem Chef, was Sie können. Wenn Sie ein Projekt fertiggestellt haben, präsentieren Sie dieses und bitten um eine Bewertung. Durch diese Vorgehensweise bleiben Sie im Gespräch und zeigen Ihr Engagement für das Unternehmen!

In den Schulen und Universitäten sollte der nachfolgenden "Führungselite" nicht nur das fachliche Wissen vermittelt werden, sondern auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, wie sie "emotionale Intelligenz" lernen. Diese Lerninhalte könnten in Form von Rhetorik-Seminaren angeboten werden, wie in einer positiven wertschätzenden Kommunikation die nachfolgenden Führungsverantwortlichen für das Unternehmen einen Mehrwert bieten.

Tipp 4: Gute Kommunikation mit Kunden

Gute Kommunikation mit Kunden

Ein früherer Boss eines bekannten deutschen Unternehmens startete das Projekt "Five days to the customer." Alle Führungskräfte mussten 5 Tage im Jahr an die Kundenfront, entweder ins Call Center oder mit Verkäufern und Technikern zum Kunden. Dieses Projekt findet meine volle Zustimmung, weil es den Vorgesetzten die Gelegenheit bietet, auch die Sorgen und Nöte der "Basis" zu erfahren und durch diese Kontakte zu erleben, wo den Mitarbeitern und den Kunden der Schuh drückt.

Tipp 5: Mitarbeiter-Motivation - Engagierte Mitarbeiter sind motiviert

Führungskräfte sollten sich für die beruflichen und privaten Sorgen der Mitarbeiter interessieren. Sie fördern dadurch die Motivation ihrer Mitarbeiter. Sie sollten auch Verständnis zeigen, wenn der Mitarbeiter durch ein privates Ereignis nicht in "top form" ist. Sie sollten vermeiden durch einmalige Ereignisse die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu pauschalieren. "Sie liefern immer nicht pünktlich ab"….

Dass ein Vorgesetzter die nötige fachliche Kompetenz hat, sollte selbstverständlich sein. Aber viele Mitarbeiter bemängeln bei ihren Vorgesetzten ein mangelndes Verständnis und ein "offenes Ohr" für Probleme am Arbeitsplatz oder mit Kollegen. Da ist die Sekretärin, die durch ihre Rolle als allein erziehende Mutter nicht jeden Tag alle Dinge so geregelt bekommt. Wenn das Kind krank ist, wenn sie morgens später kommt, weil sie eine Aufsicht für den Nachwuchs organisieren musste. Hier sollte ein Vorgesetzter verständnisvoll reagieren, wenn diese Ereignisse nur sporadisch vorkommen.

Ein verantwortungsbewusster Vorgesetzter sollte ab und zu seinen "Chefsessel" verlassen und sich um seine Abteilung und seine Mitarbeiter vor Ort kümmern. Das könnte ein Tag beim Kunden sein oder ein direkter Austausch mit den Mitarbeitern, wenn es Probleme beim Kunden oder wenn Mitarbeiter Probleme untereinander haben.

Tipp 6: Wie stark ist die Kraft der Gedanken?

Wie stark ist die Kraft der Gedanken?

Ich habe mich bewusst entschieden, in meiner Welt den Focus nicht nur auf negative Schlagzeilen zu richten, was nicht heißt, dass ich mich nicht informiere, was in der Welt passiert.

Ich lerne jeden Tag zu dosieren, ob es sich lohnt, sich über diese oder jene Sache ständig zu ärgern, vor allem, wenn ich daran nichts ändern kann. Seine eigene kleine Welt zu erschaffen, in der man sich GUTES tut, lässt Körper und Seele wieder auftanken. Wenn mich private oder aktuelle Ereignisse sehr beschäftigen, schaffe ich mir meinen persönlichen Rückzug in die Natur. Ich praktiziere schon seit einiger Zeit Yoga und diese Übungen tun mir richtig gut, um von zu negativ kreisenden Gedanken Abstand zu haben. Ein gutes Buch, wunderschöne Gedichte und ein Besuch auf einem Reiterhof in meiner Nähe bringen wieder meine Gedanken in eine andere Richtung. Man sollte sich immer wieder Zeit nehmen, in sich hinein zu hören, warum unser Körper jetzt so oder so reagiert.

Tipp 7: Wir sind, was wir denken!

Wir sind, was wir denken: Unsere Gedanken schaffen unsere Realität. Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern allein unsere Einstellung dazu. Sobald wir mit uns selbst im Reinen sind, uns akzeptieren, wie wir sind, werden wir unser positives Selbstbild auf andere Menschen übertragen.

Menschen spüren und merken das sehr schnell, ob ihr Gegenüber mit "beiden Füßen" fest verankert ist, oder ob er nur eine Rolle spielt. Menschen freuen sich, wenn der Andere ihnen freundlich und respektvoll gegenüber tritt. Diese kleinen Dinge machen unsere zwischenmenschlichen Beziehungen aus!

Wie Gedanken unser Wohlbefinden beeinflussen - Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität

Tipp 8: Warum ist unsere Stimme so wichtig?

Der gesamte Auftritt eines Menschen besteht aus vielen Einzelteilen, die es ihm ermöglichen, entweder positiv oder negativ auf sein Gegenüber zu wirken. Dieses Gesamtbild einer Persönlichkeit entscheidet darüber, ob wir bei unseren Mitmenschen als sympathisch oder unsympathisch wahrgenommen werden.

Unsere Stimme drückt unsere Persönlichkeit aus. Sie offenbart unser Innerstes und unsere jeweilige Stimmung. Sie zeigt unserem Gegenüber, in welcher persönlichen Form wir uns befinden. Wenn wir gerade weniger erfreuliche Dinge erfahren haben, wird unsere Stimme sich verändern.

Tipp 9: Wie Sie ein guter Redner werden können!

Was macht einen guten Redner aus?

Für mich war es sehr interessant einen Redner bei einem Vortrag zu erleben. Er war fachlich sehr kompetent, aber er konnte seine Zuhörer nicht in seinen Bann ziehen. Seine Stimme war monoton und dadurch wirkte  der Vortrag sehr langweilig. Eine Zuhörerin sagte ihm das vor der gesamten Gruppe, was ich als sehr unhöflich und verletztend empfand. Nach dieser Kritik  war seine Stimme "zitternd", "ängstlich" und der Mann war sicherlich sehr froh, als der Vortrag beendet war. Lampenfieber zeigt sich in der Stimme - Angst vor Zurückweisung - Angst vor Verletzung!!! Es gibt sehr viele Übungen, um seine Stimme zu trainieren, aber das sollte man nicht nur vor einem Vortrag oder einer Rede tun, sondern man sollte die Stimmbänder täglich trainieren.

  • Nehmen Sie einen Weinkorken zwischen die Zähne und lesen Sie einen Text laut vor.
  • Zwerchfell lockern und kräftiges Ein- und Ausatmen
  • Singen Sie bei jeder Gelegenheit, das tut der Stimme und der Seele gut!

Wie Sie ein guter Redner werden, können Sie lernen! Überwinden Sie ihre Ängste vor Reden durch tägliches Üben und kommunizieren Sie oft mit fremden Menschen. Bereiten Sie ihre Rede gut vor und sagen Sie sich immer wieder: DAS SCHAFFE ICH!

Tipp 10: Arbeiten Sie mit Freude an ihren Zielen!

Große und kleine Ziele kann man nur mit persönlicher Begeisterung erreichen. Wenn man an einem Ziel mit Freude arbeitet, empfindet man es nicht als Stress, sondern man engagiert sich gerne dafür. Diese persönliche Leidenschaft überträgt sich auf Andere und kann Großartiges bewegen.

Motivation, die uns antreibt

Die innere Motivation ist die treibende Kraft. Wenn sie nicht vorhanden ist, fallen uns all unsere Aufgaben sehr schwer und viele Arbeitsschritte geraten ins Stocken und man gibt sie schließlich auf. Beharrlich sollten wir an unseren Zielen festhalten und mit einer positiven Einstellung unsere Ideen verwirklichen. Ruhephasen und Dinge, an denen wir Freude haben, geben uns den nötigen Antrieb, um weiter mit Elan an unserer Zielverwirklichung zu arbeiten.

  • Das können Entspannungsübungen sein, wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training
  • Traumreisen mit Musik oder
  •  Der Ausbau von sozialen Netzwerken

Tipp 11: Lachen Sie, das tut Körper, Geist und Seele gut!

Ein gewinnendes Lächeln öffnet viele Türen! Kein Mensch kann auf Dauer verhindern, dass sein Gesichtsausdruck sein Gefühlsleben zeigt. Wir sind nicht jeden Tag in einer guten Verfassung. Wenn wir private oder berufliche Probleme haben, können wir das nicht immer verbergen. Aber wir können lernen, damit umzugehen und die Erfahrungen machen, dass negative Ereignisse ein persönlicher Reifungsprozess sind! Mit kleinen Ritualen bringen wir immer wieder etwas "Sonnenschein", auch in einen tristen Tag!

  • Lächeln Sie morgens ihr Spiegelbild an
  • Nehmen Sie sich nicht so wichtig
  • Danken Sie, dass Sie gesund sind.

Tipp 12: Seien Sie ein guter Zuhörer!

Mit Personen, mit denen man täglich zusammentrifft, sollte man sich gerne einlassen. Man sollte die Andersartigkeit akzeptieren und als Herausforderung sehen, weil man bei jeder Begegnung etwas dazu lernt. Die wichtigste Kompetenz im Umgang mit anderen Menschen ist zuhören und den Anderen aussprechen lassen. Was gewinnen beide Partner von einem aktiven Zuhören? Man muss sich nicht wiederholen. Oft ist man in Dialogen schon bei seinen nachfolgenden Gedanken und hört nicht genau hin, was der Andere gesagt hat. Jeder, der beruflich und privat mit vielen Menschen zu tun hat, sollte dieses Zuhören jeden Tag trainieren. Es schafft Respekt und das hat jeder Mensch in einem Dialog verdient!

Tipp 13: Arbeiten Sie an ihrem erfolgreichen Auftritt!

Der respektvolle Umgang ist weltweit der wichtigste Faktor für das Mitarbeiterengagement, neben der Art der Arbeit und der Work-Life Balance. Freiherr Knigge hat einen sehr prägnanten Satz gesagt:
"Achte dich selbst, wenn du willst, dass andere dich achten sollen!"

Gute Umgangsformen haben Konjunktur, weil wir bestimmte Spielregeln im Zusammenleben brauchen. Sie sollen helfen, nicht behindern und Brücken bauen für einen respektvollen und freundlichen Umgang untereinander. Es ist wichtig zu wissen, wie man in der Öffentlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber auftritt. Es geht nicht darum, sein Ego zu verbiegen. Vielmehr bedeutet es Rücksichtnahme auf ein stressfreies Miteinander.

Gute Umgangsformen - Ihr berufliches und privates Potential
Knigge für Beruf und Alltag 2012: Mit gutem Benehmen weit...

So machen Sie einen guten Eindruck!

Sie begrüßen ihren Gesprächspartner mit einem Händedruck, Blickkontakt und stellen sich mit Namen und Ihrer Funktion im Unternehmen vor. Sie haben Ihren Kunden wahrgenommen!

Überreichen Sie Ihre Visitenkarte, damit der Gesprächspartner erfährt, mit wem er es zu tun hat. Auf die Ihnen überreichte Visitenkarte sollten Sie einen Blick werfen, damit Sie sich den Namen ihres Gesprächspartners einprägen. Stecken Sie sie deshalb nicht gleich in die Hosentasche, das wäre eine Diskreditierung für ihren Gesprächspartner! Wenn Sie einen guten Eindruck machen, bleiben Sie als Kunde, Mitarbeiter und privat in guter Erinnerung!

Wie Sie mit dem richtigen Small talk ihre Zuhörer faszinieren!

Ein gelungener Gesprächseinstieg oder der "small talk" kann der Beginn eines erfolgreichen Geschäftsabschlusses sein! Hier sollte Vertrauen mit dem Gegenüber aufgebaut werden. Durch Interesse an dem Anderen können viele Sympathiepunkte gesammelt werden. Für einen "small talk"  bieten sich viele Themen an:

  • Das Wetter
  • Der bevorstehende Urlaub
  • Ein interessantes Seminar, das Sie besucht haben
  • Eine Kunstausstellung, die Sie fasziniert hat oder
  • Ein Theaterbesuch
  • Persönliches oder lange Berichte über Krankheiten sollten dagegen vermieden werden.
  • Politische Themen oder Getratsche über nicht anwesende Personen sind grundsätzlich zu vermeiden.

Orientieren Sie sich am Kunden! Erzählen Sie nicht, was Sie für ein toller Hecht sind, sondern beobachten Sie Ihren Gesprächspartner und finden Sie heraus, warum er Sie aufgesucht hat. Agieren Sie als Problemlöser!

Ist Empathie wichtig für Führungskräfte?
sissilu, am 11.07.2012
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Bildquelle:
fotomek (Präsentationen: 5 Fehler, die Sie vermeiden sollten)

Autor seit 4 Jahren
33 Seiten
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