Sobald Ihr Baby auf die Welt kommt, ist zunächst einmal eine Eingewöhnungsphase erforderlich. Es ist wichtig, daß Sie Ihr Kleines auf die neue Umgebung einstellen. In der Regel sind das zunächst einmal die eigenen vier Wände. Wenn Ihr Kind ein Alter von zwei bis vier Wochen erreicht hat, sollten Sie es mit nach draußen nehmen. Dies kann im Kinderwagen aber auch im Tragetuch passieren. Das Tragetuch hat Vorteile,  das Kleine sieht mehr von der Welt, im weiteren ist die Mutter-Vater-Kind- Beziehung durch den Körperkontakt intensiver. Zunächst sollten die Spaziergänge kurz gehalten werden (maximal eine Stunde) später können die Zeiträume verlängert werden. Sehr wichtig ist es, sich auf das jeweilige Wetter einzustellen. Ein Baby hat Probleme mit der Außentemperatur, da seine Wärme- und Kälterezeptoren noch nicht richtig funktionieren. Bei hohen Temperaturen im Sommer können Babys noch nicht einmal schwitzen. Ein Säugling sollte nach dem Zwiebelprinzip gekleidet werden. Wird es ihm zu warm, zieht man eine Schicht aus, friert das Kleine zieht man entsprechend mehr an. Es liegt in der Verantwortung der Eltern, auf diese Dinge zu achten. 

Geht es in die Sonne, muß das Baby vor zuviel UV-Strahlung geschützt werden. Die agressiven UVA- und UVB-Strahlen bedeuten für Ihr Kind eine ernste Gefahr. Anders als bei Erwachsenen bietet die Babyhaut noch keinen Schutz vor zuviel Sonne. Bei Erwachsenen bildet die Haut eine Lichtschwiele, zusätzlich schützt der Farbstoff Melanin die Haut. Sonnenschutzmittel sind für die Babyhaut nicht gut, diese gelangen durch die dünne Haut direkt in den Körper und können hier Schaden anrichten. Ihr Kleines sollte sich deswegen überwiegend im Schatten aufhalten. Der Kinderwagen kann mit einem Sonnenschutz ausgestattet werden, im Garten und bei Ausflügen hilft ein Sonnenschirm. Zusätzlich ist entsprechende Kleidung  und ein Sonnenhut ein Muss. Es ist möglich, Kleidung mit einem integrierten UV-Schutz kaufen.

Wichtig ist im weiteren ein Insektenschutz für das Baby. Ein chemischer Schutz wie bei Erwachsenen ist bei Säuglingen auf Grund ihrer dünnen Haut nicht möglich. Ein Moskitonetz, zum Beispiel über den Kinderwagen gespannt, kann hier Abhilfe schaffen. Im weiteren helfen ätherische Öle wie Lavendel und Nelke, um Insekten auf dem natürlichen Weg  abzuschrecken. Die Öle können in eine Schale mit Wasser gegeben werden.

Eine weitere Gefahr für Babys stellen Wespen- und Bienenstiche dar. Insbesondere Wespen können im Spätsommer und Frühherbst zu einem Problem werden. Wichtig ist es beim Füttern und bei Getränken aufzupassen, damit diese Tiere nicht verschluckt werden. Aufpassen sollte man auch bei bunter Kleidung. Diese wird von Bienen und Wespen  mit Blüten verwechselt und angeflogen. Bei einem Stich helfen aufgeschnittene Zwiebeln, diese auf die Einstichstelle legen. Später wird die entsprechende Stelle gekühlt. Unter Umständen sollte ärzliche Hilfe in Anspruch genommen werden.    

Ashlie, am 20.07.2011
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