Diese Pflanzen schrecken besonders Wespen ab:

Lavendel (Bild: Hans / Pixabay)

Lavendel

Lavendel blüht ab Mitte Juli und signalisiert zu der Zeit durch den intensiven Duft seiner ätherischen Öle, den Wespen, dass sie den Bereich, wo er angesiedelt ist, meiden sollten. Am besten eignet sich eine stark duftende Sorte wie der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia).

Die Wespen verstehen es deutlich, wenn auf dem Tisch oder in der Nähe eine Deko mit Lavendel aufgestellt wurde. In manchen Fällen ist es hilfreich, die Pflanzen lange vor einem Kaffeeklatsch am Ort zu halten, denn Wespen merken sich Futterquellen und Orte, die sie meiden sollen, gut. Wenn wir beobachten, dass trotzdem Wespen im Anflug sind, kann davon ausgegangen werden, dass sich die Informationen bei den Wespen noch nicht "herumgesprochen" hat.

Tomaten (Bild: kie-ker / Pixabay)

Ein Tomatenzaun

Vor dem charakteristischen Duft des Tomatenlaubes flüchten Wespen, Mücken und andere Insekten. Diese Tendenz hat schon manchen Naturliebhaber zum Lachen gereizt. Es wurde vielfach beobachtet, dass Insekten direkt an der Balkontür beidrehten, weil ihnen der Geruch des Tomatenlaubes nicht gefiel.

Diese Beobachtung veranlasste einige Naturliebhaber, Tomatenpflanzen, als Insektenabwehr in die Nähe von Fenstern und Türen zu platzieren. Da es eine große Anzahl und Sorte von Tomaten gibt, kann der Gartenfreund die Tomaten wählen, die in Wuchshöhe seinen Bedürfnissen entspricht.

Die beste Wirkung haben mehrere Tomatenpflanzen, wenn sie nebeneinander gepflanzt eine Art Wespenzaun bilden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass frische Tomaten, am Tisch sitzend, verzehrt werden können.

Pfefferminze (Bild: PommeGrenade / Pixabay)

Die Pfefferminze

Wer im Urlaub schon einmal in Marokko war, hat die Erfahrung gemacht, dass ein warmer Pfefferminztee an heißen Tagen genau das ist, was den Körper erfrischt. Zusätzlich halten die mentholhaltigen Duftstoffe der Pfefferminze Wespen fern.

Pfefferminze hat den Vorteil, dass die Pflanze schnell, flächendeckend wächst. Mancher Gärtner stellt schnell fest, dass die Pflanze, einmal angepflanzt, gerne wuchert und nur schwierig wieder zu entfernen ist.

Um Wespen vom Wohnbereich fernzuhalten, können einzelne Zweige in einer Vase auf den Tisch gestellt oder ein paar Blätter in die Getränke geben werden. Besonders effektiv wehrt die Polei-Minze (Mentha pulegium) Wespen ab. Diese heimische Sorte ist indes nicht für den Verzehr geeignet und wurde früher als Desinfektionsmittel eingesetzt.

Basilikum (Bild: Security / Pixabay)

Basilikum

Basilikum ist ein Gewürz, dass besonders im Sommer in der mediterranen Küche, in Verbindung mit Olivenöl, tägliche Verwendung findet. Gärtner lieben Basilikum ebenfalls darum, weil es ihnen lästige Insekten vom Leibe hält, ohne diesen zu schaden. Für Menschen riecht es würzig und appetitanregend. Basilikum hat gegenüber Pfefferminze den Vorteil, dass es beim Wachsen meist nicht wuchert. Im Freien ist es gegen kalkhaltiges Wasser von oben empfindlich.

Duftgeranien (Bild: monika1607 / Pixabay)

Duftgeranien

Eine Abwehr der Wespen durch Duftgeranien machten und machen sich besonders Hobbygärtner*innen in Bayern und Baden-Württemberg auf ihren reich mit Blumenkästen geschmückten Balkonen zunutze.

Die stark duftenden Blätter der Duftgeranien schützen die Pflanze vor Schädlingen. Und Menschen vor Wespen.

Es gibt Sorten, die nach Zitrone (‘Lemon Fancy'), Orange (‘Prince of Oranges'), Pfefferminze (‘Joy Lucille') oder Cola (‘Torento') duften.

Zitronenmelisse (Bild: Monfocus / Pixabay)

Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse hat auf Menschen eine beruhigende Wirkung. Sie zählt zu den bewährten Heilpflanze, verleiht Speisen und Getränken eine frische Note und ist eine Bienenweide. Für die Zitronenmelisse gilt dasselbe wie für die Pfefferminze: Wespen mögen den mentholhaltigen Geruch nicht. Um sie vom Körper fernzuhalten und ihn zu beruhigen, hilft es einige Blättchen Zitronenmelisse auf Hände, Handgelenke und Fußgelenke zu zerreiben.

Damit Wespen fruchtige Getränke nicht anfliegen, fügt man Limonaden oder dem Cocktail, den man im Freien genießen will, Zitronenmelisse oder Minzblätter hinzu.

 

Ringelblumen (Bild: Mareefe / Pixabay)

Ringelblumen

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist eine schmucker Westenvertreiberin. Sie ist eine der ältesten Bauerngartenpflanzen, die lange als zuverlässiger Wetterprophet galt: Die Regel lautet: Öffnen sich die Ringelblumenblüten früh am Morgen, dann wird das Wetter schön. Sind sie nach 7 Uhr noch geschlossen, gibt es Regen:

Die unterschiedlich fröhlich farbigen hellgelben und orangefarbenen Blüten der Ringelblumen verströmen einen für Menschen angenehmen Duft. Wespen meiden die leicht zu kultivierenden Blumen. Wer Wespen dauerhaft von der Terrasse, dem Balkon oder seinem Essplatz im Garten fern halten will, kann diesen Bereich mit Blumenbeeten oder Kästen, in denen Ringelblumen angesät sind, abgrenzen. 

Wespen vertreiben

Rosmarin (Bild: Shutterbug75 / Pixabay)

Rosmarin

Beim Rosmarin gilt: Je höher der Anteil ätherischer Öle in der Sorte ist, desto effektiver vertreibt das Kraut die Wespen. Das gelingt am besten, wenn der Duft stärker ist als der des Grillguts oder der süßen Limonade.

Die duftenden Blätter des Rosmarins können, ebenfalls wie Lavendel, sowohl frisch als auch getrocknet, auf dem Tisch als Deko verwendet werden. In früheren Zeiten durfte, um Insekten aus dem Haus zu verbannen, ein Rosmarinbäumchen auf keiner Fensterbank, eines geordneten Haushaltes, fehlen.

Rosmarin ist anregend. Empfindliche Menschen sollten auf seinen Genuss, wenn sie entspannt schlafen wollen, am Abend verzichten.

MonikaHermeling, vor 22 Tagen
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Bildquelle:
Heike Nedo (Insekten im Winter – wie und wo überleben sie?)
Schmetterlingshaus, Insel Mainau (Das Schmetterlingshaus auf der Bodenseeinsel Mainau)

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