Neuer Psychothriller über Voyeurismus, Schuld und menschliche Abgründe
Tauchen Sie ein in die dunkle Psyche eines hochintelligenten Voyeurs und blicken Sie in die tiefsten Abgründe menschlicher Begierde! Auch als Ebook!Der neue Psychothriller von aMOR BIDman (Bild: aMOR BIDman)
Als sein Geheimnis auffliegt, zerbricht nicht nur seine Ehe. Ausgerechnet seine Tochter Jule ertappt ihn dabei, wie er ihre beste Freundin heimlich filmt. Für sie ist dieser Verrat unverzeihlich. Voller Abscheu bricht sie den Kontakt ab, während Micha, von Schuldgefühlen und Selbsthass geplagt, nach Teneriffa flieht.
Sechs Jahre vergehen. Dann greift Micha erneut auf illegale Weise auf eine Webcam zu – und wird unfreiwillig Zeuge eines abscheulichen Verbrechens – direkt in der Nachbarschaft seiner Tochter. Er schlägt Alarm, doch sie hält seine Aussagen zunächst für das Produkt einer krankhaften Fantasie. Erst als Jule selbst merkwürdige Hinweise entdeckt, beginnt sie zu zweifeln.
Vor ihr steht eine Entscheidung von kaum erträglicher Tragweite: Soll sie die Warnungen ihres Vaters ignorieren – und womöglich zulassen, dass direkt nebenan Unvorstellbares geschieht? Oder selbst aktiv werden und Methoden einsetzen, die sie einst zutiefst verachtet hat?
Was Vater und Tochter zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen: Das Gesehene ist lediglich der sichtbare Teil eines weit größeren Grauens.
Der Leipzig-Krimi mit zwei ungleichen Privatermittlern erzählt kompromisslos von Schuld, Verantwortung und der Frage, wie dünn die Grenze zwischen Freund und Feind tatsächlich ist. Doch der Countdown läuft: Während im Hintergrund ein Ereignis mit fatalen Konsequenzen unaufhaltsam näher rückt, kämpfen zwei entfremdete Menschen darum, ihre gemeinsame Vergangenheit zu überwinden.
Die beliebte Metropole Leipzig bildet die atmosphärisch dichte Kulisse der Handlung – mit bekannten Plätzen ebenso wie mit abgelegenen, fast vergessenen Orten, an denen dunkle Machenschaften gedeihen, darunter eine alte Fabrikantenvilla, die im Leipziger Sprachgebrauch längst den unheilvollen Beinamen "Gruselvilla" trägt. Ebenfalls von Bedeutung ist der Ort Kursdorf, der traurige Berühmtheit erlangte: Das inzwischen verlassene Geisterdorf liegt direkt zwischen den beiden Landebahnen des Flughafens Leipzig/Halle und ist bis heute erreichbar.
Das Thema Voyeurismus ist allgegenwärtig. Es beginnt mit dem ungezügelten Hinterhergaffen auf der Straße oder am Strand und erreicht seine Perfektion beim Einsatz modernster Spionagetechnik.
Vor allem für Frauen war die Gefahr noch nie so groß, in den privatesten Momenten gefilmt zu werden – und für alle Zeit im Netz zu landen. Deshalb ist dieses Thema topaktuell, nicht erst seit der kürzlichen Diskussion in den Medien über das heimliche Filmen einer Kölner Joggerin.
Bestimmte Elektronikshops hätten keine Mini-Kameras im Sortiment, wenn diese nicht gefragt wären. Solche Spycams könnten im Schwimmbad, im Hotel oder sogar bei Ihnen zu Hause lauern. Lassen Sie sich die Augen ein wenig öffnen – ohne gleich paranoid zu werden!
Nach der Lektüre werden Sie Leipzig mit ganz anderen Augen und Ohren erleben – und zugleich die schönsten Strände von Teneriffa kennen.
Autor aMOR BIDman verbindet psychologische Spannung mit schwarzem Humor. Seine Wurzeln in der Comedy-Branche verleihen selbst den düstersten Szenen eine subtile, sarkastische Note und schaffen einen ungewöhnlichen, fesselnden Ton.
Besonders brisant: Die aufgedeckten Verbrechen basieren nicht ausschließlich auf Fiktion. Eine zitierte Warnung der Bundespolizei belegt das.
Der rund 420 Seiten starke Leipzig-Thriller mit psychologischem Tiefgang und gesellschaftlicher Relevanz spielt zum Jahresende 2024 und eignet sich als intensive Lektüre für die kalten Wintertage. Auch Tierliebhaber werden durch die Geschichte mehr als gerührt sein.
Erhältlich ist der Roman als eBook, Taschenbuch und Hardcover über
sowie bei Amazon:
Die Tochter des Voyeurs: Der Voyeur erspäht übe...Nur 2,69 EUR | Die Tochter des Voyeurs: Weihnachten 2024 auf T...Nur 16,95 EUR | Die Tochter des Voyeurs: Weihnachten 2024 auf T...Nur 19,99 EUR |
Bildquelle:
Karin Scherbart
(Asterix bei den Pikten – Rezension)




