Der keltische Jahreskreis

Der keltische Jahreskreis setzt sich aus vier Mondfesten (Symbol für die Weiblichkeit in der Natur) und vier Sonnenfesten (Symbol für Männlichkeit in der Natur) zusammen, beginnend mit

Samhain oder Halloween - die Natur stirbt, das Erntejahr geht jetzt zu Ende und die männliche Kraft der Natur, die Sonne zieht sich zurück in die Unterwelt. Seine Frau und Mutter wird zur dunklen Alten, der Spinnerin, einem der drei Aspekte der Göttin der Natur.

Yule, Weihnachten oder Jule /Jul - die Göttin oder anders die "Große Mutter" verjüngt sich an diesem Tag und bringt ihren Sohn und späteren Gefährten zur Welt - die Sonne.

Imbolc oder Maria Lichtmess  - die Rückkehr des Lichts.

Ostara oder Ostern -  die Kraft der Natur nimmt wieder zu.

Beltane oder der erste Mai - die heilige Hochzeit - in dieser Nacht vereinigen sich Gott und Göttin. Die Göttin wird schwanger mit der Fruchtbarkeit des nächsten Jahres.

Litha oder Midsommer - die Natur ist in ihrer fruchtbarsten Zeit.

Lammas oder Lughnasad - der letzte Auftritt der göttlich männlichen Kraft. Nach diesem Tag wird er sich  zurückzuziehen, um im nächsten Jahr wieder neu aufzuerstehn.

Mabon - die Kraft der Natur schwindet langsam.

Ostern oder / und Ostara - die Bedeutung

Ostara oder Ostern -  Element Luft - Sonnenfest - (Frühling - steht für den Osten und für das Messer) - die Kraft der Natur nimmt zu, das Osterei steht für die neu erwachte Frühlings Kraft, die Fruchtbarkeit des anstehenden Ernte Jahres.

Hier fanden und finden sich große Osterfeuer und Ostara galt auch als die Göttin des aufsteigenden Lichts und der kommenden Fruchtbarkeit.

Ostara wird immer am 21. März eines Jahres gefeiert. Unser heutiges Ostern richtet sich nach dem Mond und findet deswegen jedes Jahr an einem anderen Tag statt.

Die Geschichte vom Hasen und seinen Eiern - der Mythos

In alter Zeit waren einige Jäger im Frühlingshaften Wald unterwegs, um Nahrung zu erlegen.

Einer von ihnen verirrte sich und kam zu einer lieblichen, Moos bewachsenen Lichtung, die Überirdisch anmutete.

Er blieb still stehen und wurde Zeuge eines geheimnisvollen Geschehens - er sah eine Gruppe von wunderschönen Frauen tanzen, die schönste war in ihrer Mitte, mitten im abgeschiedenen und dunklen Wald.

Er suchte leise seine Gefährten und führte sie zu der Stelle, wo er die Frauen gesehen hatte.

Leider waren so viele Männer nicht ganz leise und als sie die Stelle erreichten, sahen sie nur noch spielende Hasen auf der Lichtung.

Hier stellt der Hase das Synonym für die Göttin, sie konnte sich in ihn verwandeln und die Eier sind die Symbolik der wieder erwachenden Fruchtbarkeit.

Vennhexe, am 09.02.2013
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