Wenn ich die Lasagne auf dem Foto betrachte, bekomme ich darauf richtig Appetit. Und so soll es ja auch sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider war das in der Vergangenheit, wie sich ja nun schon oft herausgestellt hat, nicht immer der Fall, weil dem Verbraucher immer wieder Mogelpackungen verkauft werden. Was also könnten die Ursachen dafür sein. Betrachten wir uns hierzu erst einmal die Lebensmittelindustrie.

In früheren Jahren waren nur wenige Erzeuger von Fertiggerichten am Markt ansässig. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Fertiggerichten hat sich dies natürlich im Laufe der Zeit stark verändert. Es sind immer weitere Unternehmen hinzugekommen, die ebenfalls von diesem stark wachsenden Markt profitieren wollen.

Die Globalisierung hat ihr Übriges getan. Die Unternehmen kaufen heute ihre Rohstoffe für die Produktion weltweit zum jeweils günstigsten Preis ein. Ein persönlicher Kontakt zwischen den verarbeitenden Betrieben ist dabei oft gar nicht mehr möglich, weil es sich um reine Prduktions- ketten mit unzähligen Einzelfirmen handelt. Viehzüchter, Viehhändler, Logistikunternehmen, Schlachthöfe, Hersteller von Verpackungsmaterial, Produktionsbetriebe usw. Jeder möchte für sein Unternehmen den größtmöglichen Anteil vom Gesamten erwirtschaften. Es geht um Markt- anteile, Umsatzmargen und Profit. So wie in allen anderen Industriezweigen auch.

Wird nur noch Quantität produziert, leidet darunter zwangsläufig die Qualität. Um die Herstellungs- kosten, auch auf Grund steigender Energiekosten, niedrig halten zu können, müssen billige Rohstoffe und oder billige Arbeitskräfte eingesetzt werden, um dadurch im ständigen Wettbewerb überhaupt bestehen zu können.

 

 

Die einzelnen Unternehmen (bis auf die schwarzen Schafe) führen zwar im Rahmen ihrer Qualitätssicherung Stichproben bei den einzelnen Chargen der zu verarbeitenden Rohstoffe durch, aber vermutlich nicht immer und auch nicht überall. Der hierfür erforderliche Mehraufwand hätte erhebliche Mehrkosten zur Folge. 

 

So muss es zwangsläufig vorkommen, dass immer wieder ein neuer Skandal aufgedeckt wird.

Von unseren Politikern dürfen wir zur schnellen Abhilfe jedoch kein Allheilmittel erwarten. Auch wenn es vereinzelt immer wieder mal Ansätze einzelner Abgeordneter gibt. Der Großteil der Entscheidungsträger unserer Politik wird von Banken und anderen großen Lobbyistengruppen gelenkt. Sonst wäre vermutlich längst auch schon die Spekulation mit Lebensmittelrohstoffen gegen Strafe verboten worden.

Nach meiner Überzeugung müssen wir als Verbraucher selbst etwas gegen diese Machenschaften unternehmen. Und wir als Verbraucher sind dazu auch am Ehesten in der Lage, in dem wir künftig keine Produkte mehr ohne zertifizierte Prüfsiegel und Qualitätsgarantie des Herstellers kaufen und uns damit bewusst ausschließlich für Qualitätsprodukte einsetzen. 

 

 Setzen Sie alternativ doch auch mal auf frische Zutaten und kochen wieder selbst. Der größere zeitliche Aufwand kommt Ihnen an einer längeren Lebenserwartung wieder zu Gute. Auch wenn es im Moment vielleicht etwas teurer erscheint.

Bei Lebensmitteln ist Schluss mit Geiz ist Geil. Hier geht es um die Gesundheit, um Ihre eigene Gesundheit.

 

Sinkt die Nachfrage nach Produkten ohne zertifiziertem Siegel zu Gunsten den Produkten mit zertifiziertem Kontrollsiegel über Ursprung, Inhalt und Herstellungsverfahren zertifizierter Betriebe und Produkte, werden viele Unternehmen umdenken müssen und ihre bisherigen Strategien ändern. Die Zukunft muss jenen Unternehmen gehören, die sich bereits jetzt ethischen und moralischen Wertevorstellungen verschreiben. Warum also nicht öfter direkt im Ladengeschäft Ihres Vertrauens einkaufen wo Sie die Herkunft der gekauften Lebensmittel nachverfolgen können und einen echten qualitativen Mehrwert für Ihr Geld bekommen. 

Haben Sie schon einmal recherchiert, welche Zutaten für die Herstellung eines preiswerten Fertiggerichts erforderlich sind? Spätestens dann erkennen Sie, dass im Verhältnis zum Verkaufspreis keine hochwertigen Zutaten enthalten sein können. Und diese dürfen Sie auch nicht erwarten.

Was wir jedoch mindestens hätten erwarten dürfen, ist eine genaue Deklarierung des Inhalts, damit wir selbst entscheiden können, ob wir etwas kaufen oder auch nicht. 

 

Lassen Sie sich nicht mehr länger belügen und betrügen!

Aber wie bereits erwähnt, liegt es letztendlich an der Macht des Verbrauchers, ob er sich weiterhin mit Mogelverpackungen einseifen lässt und sich hin- und wieder aufregt um dann doch alles wieder beim alten zu lassen, oder ob wir als Verbraucher gemeinsam etwas starten. Wir können das, denn wir haben mit unserem Einkaufsverhalten die Macht und damit die Möglichkeit die Unternehmen zum Umdenken zu veranlassen. Und dies können wir nicht nur im Lebensmittelbereich. Dies geht in allen Bereichen. Z. B. auch in der Bekleidungsindustrie, wo in Billiglohnländern und mit Kinderarbeit produziert wird, wo giftige Faserfarben verwendet werden, wo Schadstoffe ungefiltert ins Abwasser geleitet werden, usw., usw.

Kaufen Sie bewusst. Leiten Sie diesen Artikel weiter, an alle die Sie kennen. Fordern Sie Ihre Mitmenschen auf endlich zu handeln. Reden Sie darüber, mit soviel Menschen, wie Sie nur können. Nur so lässt sich die Welt zum Besseren verändern. Schritt für Schritt, Stunde um Stunde und Tag für Tag. Denken Sie an die nachfolgenden Generationen. 

Schreiben Sie mir unter: http://www.primum-zukunftsmanagement.de

 Fotos: Quelle: http://www.pixabay.com

Gedankenwelt, am 17.02.2013
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