Rätsel verpasst?

Wer noch mitraten möchte:

10 Rätselfragen zum Nikolaus und Nikolaustag

Mini-Quiz zum Nikolaustag: Wieviele dieser 10 Fragen könnt ihr beantworten? - Für kleine und große Rätselfreunde, für die Schule, die Adventsfeier oder Zuhause

Auflösung zu den 10 Rätselfragen rund um Nikolaus und Nikolaustag

Frage 1: Das Kerbholz, ein einfacher Holzstab mit Einkerbungen, diente in früheren Zeiten als Zählstock. Vor allem Schuldverhältnisse wurden auf diese Weise fest gehalten.

Das Kerbholz war aber auch ein "Betholz". Warum es wichtig war, was die Kinder zum Nikolaustag "auf dem Kerbholz hatten"? - Weil mit jeder Einkerbung gezählt wurde, wieviele Gebete die Kinder bis zum Nikolaustag brav aufgesagt hatten.

Frage 2: Die drei hier gesuchten Gaben "essen alle Kinder gern". Ein bekannter Nikolausvers verrät es uns: "Apfel, Nuss und Mandelkern".

Frage 3: Ursprünglich, so behaupten viele, geht die Tradition des Nikolaustags und auch des Weihnachtsmannes auf dieselbe Heiligenlegende zurück, eben die des heiligen Nikolaus.

Der Weihnachtsmann, das beklagen vor allem die Katholiken, sei aber lediglich ein kommerzialisierter Nikolaus, den man jeglicher religiöser Bedeutung beraubt hat.

Mehr zu diesem Thema erfährt man in der "weihnachtsmannfreien Zone". Hier kann man sich auch gemeinsam mit anderen für den Nikolaus stark machen.

Frage 4: Angeblich haben die Spekulatiuskekse ihren Namen von der lateinischen Bezeichnung "spectator", was sich etwa mit "der nach innen lauscht" übersetzen lässt.
Diesen Namen sollen die Römer dem Bischof Nikolaus von Myra gegeben haben, der als eines der Vorbilder für die Nikolauslegende gilt.

Frage 5: Zu alten Zeiten war die Nikolausrute eigentlich eine Segensrute. Sie symbolisierte die Segenskraft der immergrünen Zweige und wer mit ihr sanft auf den Rücken "geschlagen" wurde, der bekam damit einen besonderen Segen zugeteilt.

Frage 6: In der Schweiz heißt es, dass der Nikolaus auch die kleinen Kinder bringt - die er übrigens zuvor von den Bäumen gepflückt hat!

Frage 7: Eigentlich ist die Frage gar nicht so leicht zu beantworten, denn der böse Gegensatz zum Nikolaus hat viele Namen. Die meisten kennen ihn als Knecht Ruprecht oder Krampus, aber auch als Hans Muff, Ruppknecht oder Pelznickel wird er bezeichnet.

Der Knecht Ruprecht ist eine spätmittelalterliche Schreckensfigur, die vom guten Nikolaus an Ketten geführt wird: Das Gute triumphiert am Ende über das Böse.

Frage 8: Der heilige Nikolaus (Bischof Nikolaus von Myra) ist nicht nur ein besonderer Freund der Kinder, sondern auch Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer.

Die meisten der ca. 2000 Kirchen, die Nikolaus gewidmet sind, finden sich deshalb auch in Küsten- oder Hansestädten.

Frage 9: Die Leckereien im Nikolausstrumpf gehen auf eine alte Legende zurück:

Ein verarmter Mann beabsichtigt, seine drei Töchter zu Prostituierten zu machen, weil er sie mangels Mitgift nicht standesgemäß verheiraten kann. Nikolaus, noch nicht Bischof und gerade durch ein Erbe mit einem größeren Vermögen ausgestattet, erfährt von der Notlage und wirft in drei aufeinander folgenden Nächten je einen großen Goldklumpen durch das Fenster des Zimmers der drei Jungfrauen. (Quelle: Wikipedia)

In einer anderen Version dieser Heiligenlegende werden die Goldstücke vom Nikolaus durch den Schornstein direkt in die Strümpfe der Mädchen geworfen, die am Kamin zum Trocknen hängen.

Frage 10: Die Gebeine des heiligen Nikolaus (Bischof von Myra) werden in derWallfahrtskirche San Nicola in Bari (Italien) aufbewahrt.

Bari hatte sich diese wertvolle Reliquie übrigens 1087 auf nicht ganz so legale Weise "verschafft": "Dieses "Verschaffen" ist eine leichte Umschreibung eines schlichten Raubzuges, wie das damals - vor allem zu einem solch edlen Zweck - allgemein üblich war. Man legte das Gelingen des Raubzuges damals so aus, dass Gott es nicht anders gewollt habe und dass der Heilige selber, um dessen Gebeine es ging, unbedingt nach Bari wollte." (Wikipedia: Bari - San Nicola)

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