In einigen Bundesländern besteht bereits eine Rauchwarnmeldepflicht in Wohnungen und Häusern

Im Falle eines Brandes ist es wichtig, dass man sehr schnell aus dem Gefahrenbereich kommt. Im Schlaf sind alle Sinne abgeschaltet und Brandgeruch wird daher nicht wahrgenommen. Wenn man sich verdeutlicht, dass schon wenige tiefe Atemzüge, nämlich 2-3 von eingeatmetem Rauchgas zur Bewusstlosigkeit und sogar zum Tode führen, müsste eigentlich jedem die lebensrettende Bedeutung klar werden. In Norwegen und in den USA sind Rauchmelder wegen einer flächendeckenden Pflicht in fast jedem Haushalt zu finden. In Deutschland sind bisher erst 40 % der Wohnungen und Häuser mit Rauchwarnern ausgestattet. Dass diese Zahl zustande kommt, darf man wohl auch dem Umstand verdanken, dass bereits in einigen Bundesländern eine Rauchmelderpflicht eingeführt wurde.

Zuletzt kam eine Pflicht in Nordrhein Westfalen am 1.4.2013 hinzu. In einigen neuen Bundesländern ist eine Rauchwarnmelder­pflicht immer noch überfällig.

Die Überlebenschancen bei einem ...

Die Überlebenschancen bei einem Brandausbruch im Schlaf wären gering (Bild: eigen)

Verschiedene Testverfahren - verschiedene Testsieger

Nachzulesen, welche Geräte Testsieger geworden sind, kann man unter anderem bei der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest (test.de) und der Fachzeitschrift Heimwerker Praxis (www.heimwerker-praxis.de). Auch das Schweizer Konsumentenmagazin Kassensturz des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) hat in einer Sendung Rauchmelder behandelt. Neben einem informativen Beitrag über die Gefahren des Feuers gingen die Redakteure auch auf einen Test der Westschweizer Konsumentenzeitschrift FRC ein. Die Geräte mussten sich bei Rauch von vier verschiedenen Brandursachen behaupten. Als Testsieger in der Sendung ging das Meldesystem Ei 605-D hervor.

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Auch die Wirtschaftssendung des ZDF "WISO" strahlte Anfang 2013 einen Beitrag über Rauchmelder aus. Bei der Anschaffung sollte man auf folgende wichtige Details achten. Geräte müssen der Norm entsprechen und einen Aufdruck DIN IN 14604 aufweisen. Auch das CE Zeichen muss aufgedruckt sein. Der Test bei Stiftung Warentest ergab, dass zwar alle Rauchmelder Rauch erkannten und ein Signal abgaben, hinsichtlich der Lebensdauer der Batterien gab es jedoch deutliche Unterschiede. Bei preiswerten Geräten ist ein Wechsel mitunter schon nach 1-2 Jahren erforderlich. Empfehlenswert sind auf jeden Fall Geräte mit einer 10-jährigen Lebensdauer. Wer auf Qualität setzen möchte, achtet auf ein aufgedrucktes "Q” auf der Packung. Hiermit kennzeichnet der Hersteller, dass der Brandmelder mit einer festeingeschweißten Batterie ausgestattet ist, die eben diese 10 jährige Lebensdauer garantieren. Testsieger war hier der FireAngel ST-620 DE Thermoptek, der die Note 1,9 erhielt.

 

Heimwerker Praxis hat für die Heftausgabe 6/2012 sechs Geräte (ABUS RM10, Bavaria BARM2, Daitem Rauchmelder 158-21X, ELRO RM214, Kidde Q, Secudo B10) einem Test unterzogen. Testsieger wurde der Rauchmelder Secudo B10. Dieser Warnmelder verfügt ebenfalls über eine fest eingebaute Lithium-Batterie die 10 Jahre Sicherheit gewähren soll.

Text © Edelgard Kleefisch

Elli, am 14.01.2014
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Amazon.de (Rauchmelder retten Leben - Rauchmelderpflicht?)
eigen (Heizlüfter Test - Geräte mit geringem Stromverbrauch sind gefragt)

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