Südkalifornien mit San Diego

Erster Tag – Historisches San Diego

San Diego ist die Geburtsstadt Kaliforniens und eine schöne Art sie kennen zu lernen, ist ein Spaziergang durch die historische Altstadt. Im Old Town State Historic Park sieht man die alte Heimat der ersten spanischen Siedler in einem Museum, das das Leben der damaligen Zeit zeigt. Man geht durch original restaurierte Gebäude des 19. Jahrhunderts, einschließlich eines Restaurants und einer Schule. Kostümierte Schauspieler und ein Schmied erwecken hier die Vergangenheit zum Leben.

Anschließend geht es entlang der San Diego Avenue, die gesäumt ist von Kunstgalerien, Restaurants, Souvenirläden und Ständen die mexikanisches Kunsthandwerk anbieten. Von hier aus sind es 15 Minuten mit dem Auto zum Embarcadero, dem maritimen Herz der Stadt. Bei einer einstündigen Bootstour durch die San Diego Bay hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt von der Meerseite. Zurück an Land kann man im Maritime Museum eine Auswahl von Segelschiffen und U-Booten im Hafen besichtigen. dazu gehört auch das U-Boot USS Dolphin, das man sich auch von innen ansehen kann. Das Highlight dieser Sammlung ist jedoch die Star of India, ein Segelschiff das 1863 gebaut wurde und 21 Reisen rund um die Welt hinter sich gebracht hat. Danach geht es entlang der Hafenpromenade zum Flugzeugträger USS Midway. Im Anschluss daran kommt man zum Einkaufs- und Restaurantviertel zu einer Shopping Tour. Das schicke und historische Gaslampenviertel (Gaslamp Quarter) ist ein vortrefflicher Ort für einen schönen Abend. 1872 wurde ein Großteil dieser Gegend von einem Feuer zerstört. Nach dem Wiederaufbau im späten 19. Jahrhundert haben sich viele Bars und Spielcasinos hier angesiedelt und bilden heute das Herzstück von San Diegos Nachtleben. Hier sieht man auch viele viktorianische Häuser, wie man sie von San Francisco kennt. Außerdem gibt es hier jede Menge Geschäfte und Restaurants, wo man sich zu einem Abendessen gemütlich niederlassen kann. Wenn dann bei Einbruch der Dunkelheit die alten Gaslaternen angehen, verleihen sie der Gegend eine wunderschöne Abendstimmung.

FOTO: Andrea Damm, pixelio

Gaslampen-Viertel in San Diego
Gateway Arch, Gaslamp Quarter, San ...

Gateway Arch, Gaslamp Quarter, San Diego, California, USA (Bild: Peter Bennett / AllPosters)

Zweiter Tag – Balboa Park

Die berühmteste Sehenswürdigkeit von San Diego ist zweifellos der Balboa Park. Er umfasst schöne Gärten, fantastische Museen, historische Theater und vor allen Dingen zählt er zu den schönsten der USA. Von der Cabrillo Bridge hat man dann einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline der Stadt. Im Park empfiehlt es sich die Balboa Parkbahn zu nehmen, um zu den Top Sehenswürdigkeiten zu fahren. Der Park hat insgesamt 15 Museen inklusive eines Kunstmuseums, eines Naturkundemuseums und des Luft- und Raumfahrtmuseums. Die Auswahl ist also riesig und man könnte hier spielend einen ganzen Tag verbringen. Sehenswert ist in jedem Falle der San Diego Zoo mit etwa 3800 Tieren und 660 verschiedenen Arten. An Bord der Skyfari, einer Gondelbahn, kommt man über den Baumwipfel hinweg zur anderen Seite des Zoos. Hier befindet sich eine Forschungsstation für Pandabären. An anderer Stelle kommt man zum australischen Outback, wo man Koala Bären beobachten kann. Im Sydney's Grill kann man sich zwischendurch auf einen Snack niederlassen, bevor man die Tour durch das weitläufige Gelände fortsetzt. Im Reptilienhaus sieht man einige der gefährlichsten Tiere, wie zum Beispiel Pythons Kobras und Klapperschlangen.

FOTO: HKVJ, pixelio

Botanischer Garten im Balboa Park, San Diego
Botanisches Gebäude, Balboa-Park ...

Botanisches Gebäude, Balboa-Park, San Diego, Kalifornien (Bild: AllPosters)

Flamingo im San Diego Zoo

Greater Flamingo (Phoenicopterus Ruber) Portrait, San Diego Zoo, California (Bild: Tom Vezo/Minden Pictures / AllPosters)

Dritter Tag – La Jolla

Mit seinen 112 km Küstenlinie ist San Diego natürlich ein idealer Ort für Sonnenanbeter, Surfer und Naturfreunde. Einer der schönsten Fleckchen hier ist zweifellos das wohlhabende Viertel von La Jolla, das wegen seines glitzernden Wassers und der herrlich weißen Strände auch das "Juwel" genannt wird. Ein Deutscher names Gustav Schultz gab La Jolla eine seiner berühmtesten Attraktionen, die Sunny Jim Cave. 1902 heuerte er zwei Arbeiter an, die einen Tunnel zu der Höhle gruben, die heute die einzige an Kaliforniens Küstenlinie ist, die man von der Landseite erreichen kann. Man betritt den Tunnel durch den Cave Store und klettert dann 145 Stufen hinunter auf eine felsige Plattform, von wo man den Ozean sehen kann. Von dem Laden aus kommt man auch zu La Jolla's Cove; die kleine Bucht ist ein Teil der San Diego-La Jolla Underwater Park, der 6000 ha Ozeanlandschaft umfasst mit zwei künstlichen Riffs, Kelpwäldern und tiefen Canyons. Die Gewässer sind voll von maritimen Leben und daher sehr beliebt bei Schnorchlern und Tauchern. FOTO: Clara J., pixelio

Der Torrey Pines Gliderport ist ein beliebter Startpunkt zum Hang Gliding, Paragliding und Segelfliegen. Am Torrey Pines Natural Reserve, das sich die Küste entlang streckt, findet man ideale Plätzchen für ein Picknick. Die Wege hier sind von den Torrey Pines gesäumt, die dem Park seinen Namen gegeben haben. Diese Nadelbäume gehören zu den seltensten in Kalifornien. Sie wachsen nur an zwei Orten in der Welt hier in San Diego und 300 km weiter auf Kaliforniens Santa Rosa Island. Wenn man von hier aus die Küste weiter runter fährt, kommt man nach Pacific Beach, wo man einen schönen Spaziergang entlang der Strandpromenade zum Chrystal Pier unternehmen kann. Hier gibt es auch ein Hotel, wo die Gäste direkt über dem Wasser schlafen können. Ein paar Straßen weiter ins Landesinnere erreicht man das authentisch spanische Restaurant Costa Brava. Hier kann man vorzüglich spanische Spezialitäten wie Tapas und Sangria genießen und so den Tag mit einem schönen Essen abschließen.

Eine weitere Sehnesürdigleit ist natürlich auch Sea World San Diego & California Theme Park, wo man zahlreiche Meeresbewohner des Pazifiks, zum Teil auch bei ihren Kunsttsücken in den Shows aus nächster Nähe beobachten kann.

Durch die Nähe zu Mexico kann man von San Diego auch gut einen Abstecher über die mexikanische Grenze nach Tijuana unternehmen.

Wegen des milden Klimas das ganze Jahr hindurch, kann man eigentlich immer hier hinfahren. Deshalb ist es in den Wintermonaten auch bei vielen Amerikanern als Urlaubsziel sehr beliebt.

Hasta la Vista San Diego

Ocean Beach, San Diego
The Beach at Ocean Beach, San ...

The Beach at Ocean Beach, San Diego, California, United States of America (U.S.A.), North America (Bild: Fraser Hall / AllPosters)

Mission Bay, San Diego
Mission Bay at Sunset, San Diego ...

Mission Bay at Sunset, San Diego, California (Bild: Richard Cummins / AllPosters)

Autor seit 4 Jahren
65 Seiten
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