So wie wir von romantischen "White Christmas" träumen, wünschen wir uns auch ein "Light Christmas": Ein Weihnachstfest ohne kneifende Hosen oder Rockbünde. "Das ist gar nicht so schwer", sagt Diplom-Psychologin und Diät-Expertin Susanne Ploog. 100 Schlank-Tipps für Advent und Weihnachten hat sie zusammengstellt. Also 100mal Verzicht? "Nein. Auf keinen Fall! Jeder der Tipps enthält das schöne Wort 'statt'. Das heißt: Man verzichtet nicht auf den Genuss, man wählt nur clever aus. Und man nutzt einige Psycho-Tricks, um wirklich exzessives und unnötiges Naschen oder Schlemmen in den Griff zu kriegen."

"Light Christmas?" So klappt es!

Auch Silvester passt das Lieblingskleid noch! (Bild: DAK)

Kluge Wege aus weihnachtlichen Kalorienfallen

• Aroma-Tee statt Lebkuchen

In der Adventszeit haben viele einen bunten Lebkuchen-Vorrat in Schreibtisch- und Küchenschubladen. Legen Sie aber unbedingt auch eine bunte Mischung von Aroma-Tees an. Wann immer der Heißhunger auf Süßes kommt, kochen Sie dann einen Karamell-, Marzipan-, oder Gebrannte-Mandel-Tee. Das ist Advents-Genuss mit null Kalorien!

• Halbfett statt Butter

Weil Halbfett-Margarine und - Butter viel Wasser enthalten, spritzen diese Fette in der Pfanne, sind deshalb zum Braten nicht geeignet. Aber beim Backen kann nichts spritzen. Halbfette funktionieren deshalb zum Beispiel in Rührteigen wunderbar, reduzieren den Fettgehalt um fast 50 Prozent. Noch leichter: Ersetzen Sie die Fettmenge im Original-Rezept durch 75 Prozent Halbfett und die restlichen 25 Prozent durch Magerquark. Den Quark zum Schluss löffelweise unterrühren, bis der Teig die richtige Konsistenz hat.

• Flocken statt Nüsse

Reichlich Nüsse im Teig bringen herrliches Plätzchen-Aroma - aber leider auch viele Kalorien. Nehmen Sie darum nur ein Drittel der angegebenen Nussmenge und retten Sie sich mit Haferflocken als Ersatz. Natürlich soll der Teig trotz der reduzierten Nussmenge genug Geschmack bekommen. Der einfache Trick: Verstärken Sie das Nuss-Aroma einfach durch Rösten. Geben Sie die gehackten Nüsse ohne Fett in eine beschichtete Pfanne und rösten Sie sie kurz. Dann lassen Sie sie abkühlen und heben sie unter den Teig. Die restlichen zwei Drittel der Nüsse ersetzen Sie durch kernige Haferflocken (ebenfalls rösten).

• Puderzucker statt Zuckerguss

Damit Plätzchen und Kuchen extra appetitlich aussehen, werden sie nach dem Backen verziert. Am besten streuen Sie Puderzucker darüber, denn der hat pro gehäuftem Esslöffel nur 40 Kalorien, reicht aber für einen ganzen Kuchen oder das gesamte Plätzchenblech. Für Zuckerguss brauchen Sie mindestens die doppelte Menge.

Psycho-Tipps gegen Heißhunger & Co.

• Blau statt Weiß

Die Tellerfarbe beeinflusst die Essmenge. Das haben amerikanische Farbtherapeuten genau untersucht. Danach essen Menschen am wenigsten von blauen Tellern, weil Blau appetithemmend wirkt. Der Grund: Gesundes blaues Essen kommt in der Natur so gut wir gar nicht vor. Diese Farbe assoziert das Gehirn eher mit Verdorbenem und sagt deshalb "Stopp". Besonders im Kampf gegen nachmittägliche Kalorienbomben empfiehlt sich der Trick. Investieren Sie in ein Kaffee-Geschirr mit blauen Kuchentellern.

• Ordnen statt naschen

Wer seine Vorräte richtig verstaut, verhindert spontanes und überflüssiges Naschen. Bringen Sie Ihre Lebensmittel nach dem Einkauf je nach Gefahren-Potential unter: 

  • Außer Sichtweite verstauen Sie Plätzchen, Süßigkeiten, Säfte.
  • In Sichtweise lagern Sie frisches Obst.
  • Immer griffbereit stellen Sie Mineralwasser und Aroma-Tee.

• Solo statt Mix

Sie haben die Wahl, ob Sie eine bunte Gebäckmischung oder eine einfache Tüte mit Lebkuchenherzen kaufen. Nehmen Sie immer die Variante mit nur einer Sorte! Denn Tests haben gezeigt: Je vielfältiger das Angebot, desto häufiger greifen wir zu. Die unangenehme Folge: Von der bunten Keksmischung essen wir viel mehr als von einem Solo-Plätzchenteller.

• Hoch statt bauchig

Die Form des Glases bestimmt, wie viele flüssige Kalorien in Ihrem Magen landen. Aus hohen schmalen Gläsern trinken Versuchspersonen 34 Prozent weniger als aus bauchigen flachen Gläsern. Der Grund: Die Flüssigkeitsmenge wirkt in hohen Gläsern optisch größer, das Gehirn meldet schneller, "es reicht".

• Das eBook gegen Weihnachtspfunde

 

 

 

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