Farbige Flügel

Farbige Flügel (Bild: http://www.swartkijken.nl/)

Farbige Flügel und viele Farbschuppen

Schmetterlinge sind zu erkennen an einen kleinen, dünnen Körper mit vier Flügeln. Die größten Schmetterlinge erreichen Flügelspannweiten von 25 bis 30 Zentimetern und die kleinsten nur 1,5 bis 2 Millimetern. Die Flügel sind oft sehr farbig und haben feine Farbschuppen. Es gibt Schmetterlinge mit rund eine Million Farbschuppen auf ihren Flügeln. Die verschiedenen Arten kann man voneinander unterscheiden durch Muster der Farbschuppen. Die oft sehr auffällige Färbung entsteht durch Pigmente und durch spezielle Oberflächenstrukturen die Lichtbrechungseffekte verursachen. Die einzelnen Schuppen sind nur einfarbig, aber wo die Schuppen überlappen, wird die Farbe auch durch die Kombination der Farben der Schuppen bestimmt. Licht und Reflexion von Licht können die Farbe auch beeinflussen.

auch Schwarze

auch Schwarze (Bild: http://www.swartkijken.nl/)

Wind als Transportmittel

Man kann mehrere Flugformen unterscheiden, vom schnellen Schwirrflug zum langsamen Flattern und Gleiten. Die schnellsten Schmetterlinge können sich mit bis zu 50 km/h fortbewegen. Der Wind ist ein wichtiges Transportmittel und die ganz kleinen Arten können sich durch den Wind tragen lassen und schweben in der Luft.

Zweitreichste Insekten-Ordnung

Schmetterlinge sind, außer in sehr kalten Gebieten wie Antarktis, auf der ganzen Erde verbreitet und können fast überall leben wo Pflanzen wachsen. Aber die meisten Schmetterlinge sind in tropischen und subtropischen Gebieten gefunden. Meistens kommen sie vor auf Wiesen und Feldern, an Büschen und Waldrändern und in Wäldern. Sie bilden, zusammen mit Nachtfalter, Schwärmer, Spanner, Spinner und Motten, innerhalb der Insekten, mehr als 180.000 beschriebenen Arten. Jährlich werden etwa 700 neue Arten entdeckt womit sie die zweitreichste Insekten-Ordnung sind. In Mitteleuropa sind sie mit etwa 4000 Arten vertreten.

Viele Arten

Viele Arten (Bild: http://www.Swartkijken.nl/)

Leben nur kurz

Viele Schmetterlinge werden nicht älter als zwei Wochen und es gibt Arten die nur so kurz leben, dass sie gar nicht zu fressen brauchen. Doch manche Schmetterlinge können an geschützten Orten überwintern, oder fliegen im Winter in das warme Südeuropa und im Frühjahr wieder nach Mitteleuropa zurück.

Entwickelung der Schmetterlinge

Das erste Stadium eines Schmetterlings ist ein Ei. Zweites Stadium ist eine Raupe mit wurmartiger Erscheinungsform. Raupen können durch permanentes Fressen große Schäden verursachen und vernichten mitunter ganze Felder, Wälder oder auch Kleider. Nach Einspinnen mit langen Seidenfäden ist die Larve zur Puppe geworden und wird die Seidenhülle als Kokon bezeichnet. Dann geschieht eine Gestaltwandlung und sprengt der fertige Schmetterling unter großen Anstrengungen die Puppenhülle. Das Sprengen kann mehrere Stunden dauern. Wenn der Schmetterling sich ans Tageslicht gekämpft hat ist er zunächst noch weich und feucht. Alles trocknet aber rasch. Als er sein endgültiges Aussehen erreicht hat fliegt er in sein kurzes Leben.

endgühltiges Aussehen erreicht (Bild: http://www.swartkijken.nl/)

Feinde der Schmetterlinge

Schmetterlinge haben nicht viele menschliche Feinde. Die meisten Naturliebhaber respektieren die Tiere. Aber die Raupe hat viele Feinde und nicht nur die Raupe. Schließlich geändert in Schmetterlinge haben sie auch eine Reihe von Feinden wie Fledermäuse, Vögel, Säugetiere, Reptilien und Spinnen.

wenig menschliche Feinde

wenig menschliche Feinde (Bild: http://www.swartkijken.nl/)

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