Petersilie liefert wertvolle Inhaltsstoffe

In der Küche gehört die Petersilie seit eh und je zu den Klassikern unter den Würzkräutern. Ihre Verwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. So wird sie zur geschmacklichen Verfeinerung von Speisen genau so genutzt wie zum optischen Augenschmaus (wer kann schon mit Petersilie bestreuten Salzkartoffeln widerstehen?). Für den charakteristischen Geruch und den Geschmack des beliebten Würzkrautes ist das ätherische Öl Apiol verantwortlich. Die Petersilie hat aber noch jede Menge andere bemerkenswerte Inhaltsstoffe zu bieten. So enthält sie neben Eiweiß, Calcium, Folsäure und Eisen auch das Provitamin A und die Vitamine B1, B2, C und E. Bereits der Verzehr von 5 Gramm Petersilie deckt den täglichen Bedarf eines Menschen an Provitamin A, während 30 Gramm den Vitamin-C-Bedarf ausgleichen.

Petersilie als Heilpflanze

In der überlieferten Volksmedizin hat die Petersilie ihren festen Platz. So gilt sie nicht nur als appetit- und verdauungsanregend, sondern auch als schleimlösend und harntreibend. Das Kauen von Petersilie wirkt sich zudem günstig auf die Beseitigung von Mundgeruch aus. Auch Husten und Asthma soll das beliebte Küchenkraut lindern. Äußerlich angewandt kommt Petersilie bei Verstauchungen und Insektenstichen zum Einsatz.

Schnittlauch als schmackhaftes Universalkraut

Seinen typischen Geschmack verdankt der Schnittlauch dem hohen Lauch- und Senfölanteil. Darüber hinaus verfügt er über Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Karotin, Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen und viel Natrium. Er ist Lieferant der Vitamine B1, B2, Niacin und C. In der Küche ist Schnittlauch zum Würzen von Speisen ein dankbarer Tausendsassa und bereichert Suppen, Soßen und Salate genau so wie zum Beispiel Quark und Mayonaise. Auch zum Garnieren findet er in der Küche nicht selten Verwendung.

Schnittlauch ist gesund

Im gesundheitlichen Bereich soll sich Schnittlauch vor allem verdauungsfördernd und harntreibend auswirken. Ähnlich wie auch die Petersilie regt er aber auch den Appetit an.

Quellen:

  • "Exotenvielfalt - Eine kleine Warenkunde", herausgegeben von HIT Handelsgruppe
  • Bild: istockphoto.com/kamil

 

Gemüse, Petersilie, Schnittlauch

Gemüse, Gartenkräuter (Bild: iStockphoto.com/kamil)

Küchenkräuter sollen frisch sein

Die Verwendung frischer Küchenkräuter ist den getrockneten vorzuziehen. Wer einen kleinen Kräutergarten sein eigen nennen kann, hat den Vorteil, schnell auf seinen selbstgezogenen grünen Vorrat zurückgreifen zu können. Auf dem Balkon lässt sich in Sachen Kräuter auch einiges ausrichten. Was aber, wenn man weder Garten noch Balkon hat? In Blumentöpfen auf der Fensterbank halten sich Küchenkräuter ebenfalls eine Weile wunderbar und stehen beim Kochen schnell zur Verfügung. Fertige Töpfe findet man in den Gemüseabteilungen der Supermärkte. 

Tipp: Von frischer Petersilie lässt sich gut ein Vorrat im Tiefkühlfach anlegen. Sie kann entweder ganz oder gehackt eingefroren werden, so dass man jederzeit darauf zurückgreifen kann. Die Blätter bleiben grün, allerdings geht die Würzkraft etwas verloren.

Tipp: Schnittlauch sollte am gleichen Tag verwendet werden. Er bleibt auch bei kühler Lagerung nicht lange frisch. Im Topf an einem hellen Standort, hält er sich jedoch lange, wenn man ihn feucht hält. Meistens wächst er sogar nach!

 

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