Verwöhnprogramm für gestresste Beine - Nicht nur steigende Temperaturen eine Herausforderung für Venen

Die meisten Menschen denken, Krampfadern und geschwollene Beine seien nur ein Thema bei steigenden Temperaturen im Frühling oder Sommer.

Aber auch bei Kälte in den  Wintermonaten werden unsere Venen einer ziemlichen Beanspruchung ausgesetzt.

 

Gründe dafür sind:

Um die Kälte abzuhalten schützen wir unsere Beine mit langen Hosen, dicken Strümpfen, hohe Stiefel oder gefütterten Schuhen. Dabei führt jede Überwärmung zur Erschlaffung der Venenwände.

Folge davon ist, dass der Rückfluss des Blutes zum Herzen nicht mehr mit der nötigen Kraft vorangetrieben werden kann. Es kommt zu Blutstauungen. Ein Schweregefühl in den Beinen stellt sich ein und führt teilweise zu Schwellungen. Das Ende davon ist, wir empfinden Schmerzen.

 

Starke Beanspruchung durch Sitzen 

Da die Kälte uns dazu verleitet, dass wir uns lieber in der warmen Stube aufhalten oder unsere Mittagspause auch lieber drin verbringen, fördern wir damit das Erschlaffen unseres Bindegewebes.

Die Probleme verstärken sich, und die Entstehung von Krampfadern hat freie Fahrt.

 

Den Beschwerden entgegenwirken

Egal, ob wir auf dem Sofa oder im Büro sitzen. Zwischendurch sollte man währenddessen die Gelegenheit  nutzen, mit den Füßen Wörter zu zeichnen oder Kreise zu ziehen.

 

Einwirkung von Hitze vermeiden

Bei Fahrten mit dem Auto sollte die warme Luft des Gebläses nicht direkt auf die Füße gerichtet werden. Auch ist es besser auf Wärmflaschen oder kleine Heizöfen zu verzichten. Durch die direkte Wärmezufuhr weiten sich die Venen, und das Blut hat die Möglichkeit in ihnen zu versacken.

 

Auch Kälte strapaziert die Venen

Beim Warten in der Kälte, z. B. auf den Bus, vertreibt man das eisige Gefühl, indem man möglichst von einem Fuß auf den anderen tritt, oder mit den Zehen wippt.

 

Schuhe wechseln

Winterstiefel sollte man möglichst gegen leichtere Schuhe auswechseln, wenn man am Arbeitsplatz angekommen ist, da der hohe Schnitt des Stiefels auf Dauer den Blutfluss der Waden behindert.

 

Kühles Nass am Morgen im Winter - Oh no   -   Wasser marsch - und go

Auch wenn es im Winter Überwindung kostet, sorgen kühle Wadengüsse am Morgen dafür, dass das Bindegewebe gestrafft,  und der Rückfluss des Blutes gefördert werden kann. Regelmäßige Wechselduschen sind vorteilhafter, als ein heißes Bad in der Wanne, da das heiße Wasser den Venen schadet.

 

Pflanzenextrakte zur Unterstützung der Venen

Kastanien- sowie Weinlaubextrakte schützen die Beine vor Schwellungen. Diese Präparate, sowohl als Salbe oder als Kapsel sind in der Apotheke erhältlich.

 

Autor seit 6 Jahren
129 Seiten
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