1. Versicherungspolice auf andere Personen laufen lassen:

Eine gute Möglichkeit als Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung zu sparen ist, die Versicherung nicht auf eigenen Namen laufen zu lassen, sondern als Zweitwagen bei einem Verwandten mit zu versichern. Dies hat den Vorteil, dass man von einer günstigeren Schadenfreiheitsklasse profitieren kann und somit deutlich weniger für die Autoversicherung zahlen muss. Zudem gibt es bei den meisten Kfz-Versicherern auch die Möglichkeit, sich später die Schadenfreiheitsklasse von dem Verwandten übertragen zu lassen.

2. Programm zum begleiteten Fahren:

Wer als Anfänger an eine günstige Kfz-Versicherung kommen will, sollte sich überlegen, an dam Programm zum begleiteten Fahren teilzunehmen. Bei dem Programm zum begleiteten Fahren darf ein Jugendlicher bereits im Alter von 17 Jahren, hinter dem Steuer eines PKW Platz nehmen, solange eine eingetragene Begleitperson mit im Auto sitzt. Auf diese Weise kann der Anfänger frühzeitig Fahrerfahrung sammeln. Das wiederum spiegelt sich auch in der Unfallstatistik wieder. Aus diesem Grund belohnen viele Kfz-Versicherer die Teilnahme am begleiteten Fahren mit einem Preisnachlass.

3. Fahranfänger können Rabatte durch Eltern bekommen:

Von dem nächsten Spartipp können Fahranfänger profitieren, wenn ihre Eltern ebenfalls eine Kfz-Versicherung unterhalten. An eine vergleichsweise günstige Kfz-Versicherung können Anfänger nämlich dann kommen, wenn sie eine Versicherungspolice bei derselben Gesellschaft abschließen, bei der auch ihre Eltern versichert sind. Denn viele Kfz-Versicherer gewähren dem Fahranfänger in diesem Fall direkt beim Einstieg einen höheren Schadenfreiheitsrabatt.

4. Der richtige Zeitpunkt für den Vertragsabschluss:

Die Kosten für die Autoversicherung kann ein Fahranfänger auch dadurch niedrig halten, dass er die Kfz-Versicherung zum richtigen Zeitpunkt abschließt. Unter dem Aspekt die Kosten für die Autoversicherung niedrig zu halten, ist es sinnvoll den Vertrag gegen Ende des ersten Halbjahres abzuschließen. Dies sorgt dafür, dass der Anfänger den teuren Versicherungsbeitrag nicht für das ganze Jahr, sondern nur anteilig bezahlen muss. Trotzdem hat er noch die Chance eine Schadenfreiheitsklasse aufzusteigen, so dass die Kfz-Versicherung im folgenden Jahr günstiger wird. Dafür ist es nämlich notwendig, dass er im laufenden Jahr mindestens sechs Monate versichert war.

5. Absolvieren eines Fahrsicherheitstrainings:

Fahranfängern, die eine günstige Kfz-Versicherung suchen, geben wir den Tipp, freiwillig an einem Fahrsicherheitstraining teilzunehmen. Denn es gibt eine ganze Reihe von Versicherungsgesellschaften, die die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining mit einer günstigeren Versicherungsprämie honorieren.

6. Die Typklasse in die Kaufentscheidung einbeziehen:

Unser letzter Spartipp für Fahranfänger setzt bereits beim Kauf des Autos an. Der Fahranfänger kann die Kosten für die Autoversicherung niedrig halten, indem er schon beim Kauf des Autos auf die Typklasseneinstufung des Wagens achtet. Denn die Typklasse ist neben der Regionalklasse ein ganz wichtiger Faktor, wenn darum geht, wie hoch die zu zahlende Versicherungsprämie letztlich ausfällt. Je höher die Typklasse ist, desto mehr muss der Fahranfänger für die Versicherung bezahlen. Ein Anfänger, der sich vor dem Kauf eines Autos darüber informieren will, in welche Typklasse das jeweilige Fahrzeugmodell eingestuft wird, sollte auf das Typklassenverzeichnis des GDV zurückgreifen.

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