Wie ein Fernglas die Ferne in die Nähe holt

Wenn etwas durch ein Fernglas angeschaut wird, reflektiert dieses Objekt Lichtstrahlen, welche auf das Objektiv des Fernglases treffen. Dann gelangt das Licht durch das Objektiv auf das Prisma des Fernglases. An dieser Stelle wird es reguliert, sodass aus einem verschwommenen Blick, ein klarer wird. Letztlich erfährt der Nutzer das Bild schließlich über das Okular auf dem Auge. Insgesamt geht es bei einem Fernglas also um drei Dinge, das Objektiv, das Prismensystem und das Okular. Für ein gutes Fernglas sind daher letztlich diese drei Bestandteile entscheidend.

Das richtige Fernglas finden

Es existieren so viele unterschiedliche Ferngläser aus allen Ländern der Welt auf dem Markt, dass es nicht einfach ist, das Richtige für sich auszuwählen. Anhand des Fernglas Vergleich auf sport-und-abenteuer.de können Sie eine gute Kaufentscheidung treffen und auch die Tests der einzelnen Ferngläser bei Stiftung Warentest und anderen Magazinen mit einbeziehen. 

Hinweise zum Objektiv

Bei dem Objektiv handelt es sich um eine Linse, welche dem zu sehenden Objekt zugewandt ist. Durch diese fällt das Licht hinein. Bei guten Ferngläsern gibt es bis zu fünf Objektive. Das durch die Linse entstehende Bild ist erst einmal Spiegelverkehrt und muss also noch umgedreht werden.

Auch die Prismen ist sind wichtig

Das System der Prismen ist dann dafür zuständig, dass das Bild in seine korrekte Position gebracht wird und für den Nutzer richtig herum erscheint. Ein Prisma besteht dabei aus Glas, welches das Licht-Bild umlenkt und somit das Endbild erzeugen kann. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Prismen, welche das Bild beispielsweise aus einer seiten- oder höhenverkehrten Position in die Korrekt bringen.

Ein hochwertiges Okular

Beim Okular handelt es sich um eine Lupe, welche aus bis zu sechs Linsen besteht. Dabei ist es entscheidend, das Okular scharfzustellen. Denn dadurch kommt das Licht exakt parallel durch das Okular und der Benutzer erhält ein klares Bild. Wichtig ist hier für Brillenträger zu wissen, dass diese eine spezielles Okular nutzen sollten, um ein gutes Bild sehen zu können.

  • Das Objektiv nimmt das Licht auf.
  • Die Prismen drehen es in die richtige Position.
  • Das Okular vergrößert das Bild und sorgt für Schärfe.

 Das digitale Fernglas

Bei einem digitalen Fernglas sind ebenfalls die bereits genannten Komponenten verbaut, welche allerdings zusätzlich erweitert werden. Dies sorgt dann für die Umwandlung ins Digitale.

Geschehen tut dies durch Sensoren, welche mithilfe von elektrischen Impulsen diese Aufgabe erledigen. Im nächsten Schritt folgt die automatische Bearbeitung des Bildes. Über zwei Sucher wird das Bild dem Anwender schließlich angezeigt. Daher sieht jemand mit einem elektronischen Fernglas gar nicht mehr das entsprechende Objekt, sondern nur noch ein digitales Bild von diesem. Auch für die Vogelbeobachtung werden inzwischen digitale Ferngläser verwendet wie man auf diesem Blog nachlesen kann. 

Ein digitales Fernglas benötigt natürlich Energie, welche durch eine Akkumulator erzeugt wird. Dies wird auch für Extras, wie beispielsweise digitale Foto- und Videofunktionen oder einen Bildstabilisator genutzt.

Fazit – Ein Fernglas ist brillant

Es gibt heutzutage zwar auch eine elektrische Variante, jedoch setzt selbst diese auf die mechanische Funktionalität, mit welcher auch bereits vor 100 Jahren Ferngläser funktionierte. Einfach Anhand von drei Bauteilen, in Kombination mit einem Rahmengerüst, kann ein Fernglas kilometerweite Entfernung überbrücken und das Bild direkt vor die Augen projizieren.

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