Der Sonnenbrand Grad 1 bis Grad 3

Kurzfristige Folge bei Überschreitung der individuellen Toleranzschwelle ist die vom Betroffenen zunächst meist nicht bemerkte Ausbildung eines Sonnenbrands ersten bis dritten Grades.

Der Sonnenbrand ersten Grades zeigt sich durch eine berührungsempfindliche Hautrötung, während es beim Sonnenbrand zweiten Grades bereits zu schmerzhaften Blasenbildungen kommt.

Beim Sonnenbrand dritten Grades sind die oberen Hautschichten zerstört, und es kommt zu äußerst schmerzhaften großflächigen Blasenbildungen.

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Die Folgen vieler Sonnenbäder: Sonnenbrand, Sonnenstich – und eventuell Hautkrebs

Langfristig kumulieren die Folgen häufiger Sonnenbrände und äußern sich auf jeden Fall durch vorzeitige Alterung der Haut (aktinische Elaktose).

Es handelt sich dabei um einen jahrelangen schleichenden Prozess, der hauptsächlich durch den UV-A-Anteil im Sonnenlicht ausgelöst wird, weil UV-A-Strahlung in die unteren Schichten der Oberhaut eindringt und Schäden an der DNA der hautbildenden Zellen verursacht.

Als weitere langfristige Folge zu vieler Sonnenbäder kann die Ausbildung von Hautkrebs sein. Es wird hierbei zwischen Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und Melanom unterschieden.

Was schützt vor einem Sonnenbrand?

Selbstredend besteht der beste Schutz vor einem Sonnenbrand in zeitlich begrenzten Sonnenbädern und einer erst allmählichen Gewöhnung der Haut an das Sonnenlicht bei zusätzlicher Nutzung eines Sonnenschutzmittels. Sie werden mit definierten Lichtschutzfaktoren von 6 bis 50+ angeboten.

Beachtenswert ist, dass leichte Bekleidung die UV-Strahlung nur zu einem Teil abschirmt, es sei denn, es handelt sich explizit um Stoffe, die UV-B/A-Strahlung absorbieren können!

Auch Wasser absorbiert UV-Strahlung nur zu einem geringen Teil, sodass z. B. "Schnorcheln" zu gefährlichen Sonnenbränden führen kann, wenn die Haut nicht geschützt wird.

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Sonnenbrand Grad 1: Kühlung, Kühlung, Kühlung!

Die wichtigsten Maßnahmen zur Behandlung eines Sonnenbrandes ersten Grades bestehen darin, die direkte Sonneneinstrahlung auf die betroffenen Hautpartien zu unterbrechen und den "Sonnenbrand" zu kühlen.

das geschieht am ehesten mit feuchten Tüchern, kalten Kompressen oder mittels Hydrogelen, die entweder direkt auf die Hautpartie aufgetragen oder als Kompresse aufgelegt werden.

Empfehlenswert ist die zusätzliche Anwendung von Hautpflegemitteln, die eine Austrocknung verhindern.

Behandlung bei Blasen nach einem Sonnebrand

Falls Blasenbildungen zu erkennen sind – etwa bei einem Sonnenbrand zweiten Grades –, ist die Versorgung mittels Brandwundenpflaster geeignet. Im Falle starker Schmerzen können nicht-steroidale Entzündungshemmer wie Diclofenac oder Ibuprofen eingenommen werden.

Eine weitere Therapiemöglichkeit zur direkten Versorgung der betroffenen Hautpartien besteht durch Anwendung eines Gels, das nicht-steroidale Entzündungshemmer enthält (z. B. Diclofenac). Die Direktversorgung mit hydrocortisonhaltigen "Schmerzsalben" oder mit lokal wirkenden Antihistaminika ist momentan umstritten, da unerwünschte Nebenwirkungen wie photoallergische Reaktionen beobachtet wurden.

Die hier erwähnten Tipps können und sollen keinesfalls den Rat eines Experten ersetzen. Bei Beschwerden oder weiteren Fragen wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt oder Apotheker.

Autor: Johannes Flörsch

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jofl, am 22.07.2014
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