Was ist Streetsurfing mit dem Waveboard

Erst die Rollschuhe, dann das Skateboard, jetzt das Waveboard

Streetsurfing mit dem Waveboard ist der aktuelle Funsport, der, wie könnte es anders sein, aus den USA kommt und inzwischen auch in Deutschland immer mehr Anhänger aller Altersklassen findet. Für Streetsurfing, wörtlich übersetzt "Auf-der-Straße-surfen" braucht es, wie gesagt, ein so genanntes Waveboard. Entwickelt wurde die Form eigentlich von einem Koreaner, der letzen Endes das gute alte Skateboard her nahm und sich daran machte einige Veränderungen vorzunehmen und so das Waveboard kreierte. Wie beim Skateboard gleitet man mit dem Waveboard auf Rollen über den Boden, jedoch gibt es auch grundlegende Unterschiede. Hatte das Skateboard mindestens vier Rollen besitzt das Waveboard lediglich nur noch zwei, die wiederum wie bei Inlineskates mittig hintereinander angebracht sind. Auch wurde das Board selbst flexibler und lässt sich in zwei Hälften gegeneinander um eine eingebaute Längsachse bewegen. Und genau hierin liegt die größte Neuerung. Schwung wird beim Waveboard nicht mehr nur durch Abstoßen vom Boden geholt oder durch seitliches Kippen des Brettes, sondern durch eine wellenförmige Kreisbewegung des Unterkörpers, und einer stetigen Verlagerung des Schwerpunkts, woher der Name Waveboard auch kommt. Mit etwas Übung und Kondition lassen sich somit sogar Steigungen bewältigen. Die Rollen lassen sich um 360 Grad schwenken, so dass es mit dem Waveboard möglich ist, in alle Richtungen zu fahren, also auch seitwärts, was mit dem Skateboard so nicht möglich war.

Der positive Effekt neben dem Spaß liegt darin, dass das Waveboard durchaus auch als Fitnessgerät betrachtet werden kann und das beste daran ist, man quält sich nicht mit dem Bewusstsein etwas für seine Fitness zu tun, sondern geht seinem Spaß nach und hält sich ganz nebenbei fit. Mit Streetsurfing werden zahlreiche Muskeln durch dreidimensionale Bewegungen gestärkt und Koordination sowie Gleichgewichtssinn trainiert.

Streetsurfing mit dem Waveboard - Videobeispiel
Waveboard für Kinder - Ideales Geschenk zu Weihnachten, Ostern oder Geburtstag
Waveboard mit Leuchtrollen

Wie überall, ist aller Anfang schwer und die ersten Versuche auf dem Waveboard Enden nicht selten auf dem "Hosenboden". Daher empfiehlt es sich auch zumindest am Anfang Helm und Protektoren wie beim Inlineskaten anzulegen. Doch in der Regel reichen schon eine Viertel oder halbe Stunde aus, um einige Meter unfallfrei zurückzulegen. Und schon nach kurzer Zeit scheint das Waveboard durch die Sanften Bewegungen und das schnelle Dahingleiten ein Teil von einem zu sein.

Wer Waveboard fährt muss auch mal bremsen

Wer bremsen kann fährt besser

In der Tat ist Waveboard fahren ein Riesenspaß, doch sollte man nicht nur Waveboard "fahren" sondern auch "bremsen" lernen. Inlineskates haben extra Bremsgummis an der Ferse, mit denen vorsichtig gebremst werden kann. Waveboards haben ein solches Hilfsmittel hingegen nicht. Hier hilft zunächst nur das Abspringen. Doch wer schon etwas geübter mit dem "Fahrzeug" umgehen kann, der erreicht durch enge Schwünge oder Schwenkbewegungen eine Reduzierung der Geschwindigkeit, was ohne Zweifel auch deutlich eleganter aussieht, als Abzuspringen …

Hat man einmal gebremst und ist abgestiegen bleibt das Waveboard auch am Berg liegen, da es seitlich kippt, was natürlich ein großer Vorteil darstellt. Preislich gibt es große unterschiede und manche Märkte bieten schon sehr günstige Waveboards an. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Es muss zwar nicht unbedingt das Originalwaveboard sein, doch ärgert man sich mit Billigangeboten sehr schnell, einerseits was die Verarbeitung angeht, andererseits aber insbesondere was das Erlernen betrifft. Gute Boards lassen sich auch verstellen, so dass tatsächlich sowohl für den Anfänger als auch den fortgeschrittenen Fahrer ein und dasselbe Waveboard genügt.

Autor seit 6 Jahren
359 Seiten
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