Textauftrag - Texter-Job zu vergeben

Wer einen Textauftrag zu vergeben hat, sucht nach Textern, die den Auftrag vortrefflich ausführen können. Unique Content ist gefragt. Dies bedarf eigentlich nicht einer Extraformulierung im Textauftrag. Manchmal ist es jedoch ganz gut, wenn Auftraggeber explizit darauf hinweisen. Es gibt tatsächlich Menschen, die sich Texter nennen und nicht wissen, was UNIQUE CONTENT ist. Nicht selten sind es Hausfrauen oder Arbeitssuchende, die sich mit dem Schreiben von Texten ein kleines Nebeneinkommen aufbauen möchten.

Auftraggeber, welche Textaufträge in Arbeit geben, suchen jedoch in erster Linie nach freiberuflichen Textern, die eine ordentliche Rechnung ausstellen können und zudem in der Lage sind, hervorragende Texte zu verfassen, die gerne gelesen werden, weil sie informativ, spannend, interessant und gehaltvoll sind. Nicht nur bei den Lesern sollen die verfassten Artikel gut ankommen. Sie müssen auch im Suchmaschinenranking einen hohen Stellenwert einnehmen. Ergo müssen sie SEO-optimiert sein. Für erfahrene SEO-Texter ist dies kein Problem.

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Unique Content und SEO-Texte erwünscht

Bei Google ranken nur Texte, die ebenso den Panda-Kriterien entsprechen, die also gehaltvoll sind, vor allem einmalig - UNIQUE CONTENT - und SEO-optimiert. Genau solche Texte wünschen sich Auftraggeber, die Textaufträge zu vergeben haben und aus diesem Grund Texter und Autoren suchen, die sie mit dem Verfassen von Texten beauftragen können.

Wer ABSCHREIBT ist raus - dass wissen wir nicht erst seit der Plagiats-Affäre des Herrn zu Guttenberg.

SEO-optimierte Texte sind nicht schwer zu schreiben

Wer dies glaubt, irrt!

Diesbezüglich sind einige Kriterien zu beachten. SEO-Text ist nicht gleich SEO-Text und wer mit der Materie nicht vertraut ist, wird schnell feststellen, dass seine geschriebenen Texte im Ranking gar nicht auf der ersten Seite stehen, weil die Keywords entweder nicht ausreichend im Text eingebaut waren oder einfach zu oft im Artikel vorkamen.

Letzteres wird abgestraft. Spam-Verdacht!

Kurz zusammengefasst:

Nicht nur einmaliger Content ist erwünscht, wenn Textaufträge ausgeschrieben werden, die SEO-Regeln sollten ebenfalls bekannt sein. Überdies muss alles andere stimmen, wie Stil, Orthografie, Grammatik und Interpunktion.

Ab und an passieren kleine Fehler selbst einem erfahrenen  Autor, dies ist nicht verwerflich. Wir alle sind nur Menschen und keine Maschinen. Einen Text, in dem es vor Fehlern nur so wimmelt, wird kein Auftraggeber mit Kusshand annehmen. Es sei dem, er kennt sich selbst nicht aus mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift.

Texter liefert gehaltvolle Texte für wenig Geld

Auftraggeber wünschen sich gute Texte und fleißige Autoren, nur teuer sollte es nicht werden. Da gibt es genügend Texter - auch hier spiele ich gern wieder auf die o.g. an - die sich ein Zubrot mit dem Schreiben verdienen möchten und daher für wenig Geld schreiben. Textschrubber oder Text-Prostituierte werden jene Autoren in der Branche genannt, die ihre Arbeit für weniger als einen Cent pro Wort oder einen Cent pro Wort anbieten.

Auftraggeber, die gezielt nach preiswerten Textern suchen, werden schnell fündig. Die Artikel, welche sie von den Billig-Textern erhalten, sind auch dementsprechend schlecht, bedürfen fast immer einer intensiven Nacharbeitung. Manchmal sind die billigen Texte auch ganz gut, doch der Texter hat unter dem Strich nichts daran verdient.

Wer neu in der Branche ist, nimmt - in der Hoffnung auf eine langfristige Zusammenarbeit - am Anfang auch Textaufträge an, die sich finanziell gar nicht rentieren. Lehrgeld zahlt jeder einmal. Anderen Textern hingegen ist es egal, ob Sie weniger als einen Cent pro Wort verdienen, solange das Texten nicht die Haupteinnahmequelle ist.

Warum gute Texte auch gutes Geld kosten

Texte lassen sich nicht einfach mal eben schnell aus dem Handgelenk schütteln. Zum Verfassen von Artikeln jeglicher Art ist Fantasie gefragt, Kreativität sollte vorhanden sein. Auch müssen viele Themen recherchiert werden, und zwar sehr umfangreich, wenn man sich selbst nicht mit der Thematik auskennt. Diesbezüglich reicht es nicht, im Internet schnell mal eine Seite aufzurufen, die das vom Auftraggeber gewünschte Thema beinhaltet.

Gerade dann, wenn Zahlen und Fakten eine Rolle spielen, muss intensiver gesucht werden. Da sollten also durchaus mehrere Seiten aufgerufen oder Bücher zum Thema gelesen werden, um Hintergrundinformationen zu erhalten, den Wahrheitsgehalt von Aussagen zu finden oder Jahreszahlen abzugleichen. Jeder, der schon einmal einen Text zu einem bestimmten Thema verfasst und ins Internet gestellt hat, weiß sehr genau, dass ein kleiner Zahlendreher schon zum Desaster führen kann.

Was erwarten Auftraggeber von ihren Textern?

Wer einen Textauftrag annehmen möchte, zu einem Thema, was ihm nicht vertraut ist, sollte schon sehr gut recherchieren können und in der Lage sein, das Gelesene in eigenen Worten wiederzugeben. Der Auftraggeber, der einen Textauftrag zu vergeben hat, mag keinen Plunder angeboten bekommen, sondern 1A-Texte, die frei von allen möglichen und unmöglichen Fehlern sind. Er bevorzugt Artikel, die lesenswert, einmalig und gut recherchiert sind.

Viele Auftraggeber verlassen sich ganz und gar auf ihren Texter, der die Textaufträge angenommen und bearbeitet hat. Sie vertrauen ihm blind, meinen oft, er kennt sich aus mit der Thematik und liefert deswegen absolut einwandfreie Ergebnisse. Selten hat ein Auftraggeber die Zeit, sich mit der inhaltlichen und sachlichen Richtigkeit der Artikel zu befassen, die er in Auftrag gegeben hat. Er geht durchaus ein Risiko ein, wenn er dem Texter blind vertraut, der am Ende vielleicht absolut keine Ahnung von der Materie hat und für wenig Geld einfach so nieder schreibt, was ihn gerade in den Sinn kommt.

Gut bezahlte Textaufträge gesucht

Freiberufliche Texter, Autoren und Online-Journalisten leben von ihrem Job und möchten bzw. müssen daher auch ein Einkommen erzielen mit dem sie ein ordentliches Auskommen haben. Aus diesem Grund suchen sie gezielt nach Texter-Jobs und Textaufträgen, die gut bezahlt werden.

Dort beginnt schon die Irrfahrt. Auftraggeber haben zwar spezielle Vorstellungen und sie liefern nicht selten ein endlos langes Briefing, doch haben sie ebenso wenig Ahnung davon, welch hervorragende Arbeit ein Texter wirklich leistet. Ein Mensch, der mit Leib und Seele Autor ist, gerne Texte verfasst und Herzblut in seine Artikel steckt, kann nicht mit einem Hungerlohn von unter einem Cent pro Wort oder einem Cent pro Wort abgespeist werden. 

Da es allerdings auch noch die Text-Schrubber gibt, wie oben im Text bereits erwähnt, verschmähen Auftraggeber schnell jene Autoren, die sich um den Texter-Job bemühen, jedoch mehr als einen Cent pro Wort verlangen. Auftraggeber, die nicht bereit sind, ordentlich zu zahlen, werden ebenso bestraft, wie Texter, die sich erniedrigen lassen und Texte für wenig Geld verfassen.

Die einen zahlen drauf, weil sie die Artikel komplett neu überarbeiten und umschreiben müssen oder einfach im Suchmaschinenranking an letzter Stelle stehen, die anderen, weil sie eine Heidenarbeit hatten und die Kasse dennoch leer bleibt. Noch schlimmer sind die Texter, die für unter einen Cent pro Wort Artikel liefern, die von Kindern aus der Grundschule stammen könnten. Solche Texte wünsche ich persönlich all jenen Auftraggebern, die nicht bereit sind, mehr als einen Cent pro Wort zu zahlen.

Hervorragende Artikel kosten Zeit - Zeit ist Geld

Was Texter verdienen

Ich verdiene mit dem Schreiben meinen Lebensunterhalt und deshalb weiß ich, wie viel Mühe und Zeit in jedem einzelnen Text steckt, mit dem der Auftraggeber zufrieden ist. Recherche ist zeitaufreibend, hinzu kommt das Formulieren. Worte purzeln nicht einfach so in den Text, sie müssen passen und genau dort eingesetzt werden, an der Stelle, wo sie Wirkung erzielen. Sicherlich ist es möglich, einen Text schnell zu verfassen. Allerdings wird dieser - mir geht es oft so - im Nachhinein wieder umformuliert, weil er einfach nicht perfekt ist.

Bevor ein Artikel an den Auftraggeber ausgeliefert wird, wird er auf Herz und Nieren geprüft, wenn es sein muss, mehr als nur einmal. Ein kleiner Artikel - je nachdem, welches Thema er beinhaltet - kann durchaus in 10 Minuten geschrieben sein, die vorangestellte Recherche kann dafür schon eine halbe Stunde beanspruchen. Das Nachkorrigieren und Umformulieren, wie auch das Überprüfen von Rechtschreibung und Grammatik nimmt ebenfalls viel Zeit in Anspruch. So kann es also möglich sein, dass der Texter für seinen Artikel insgesamt eine Stunde Zeit benötigt hat.

3,00 Euro Stundenlohn für einen Texter

Lieber Auftraggeber, stellen Sie sich bitte einmal vor, was der von Ihnen auserwählte Texter bzw. Autor in einer Stunde verdient hat, der Ihren Textauftrag angenommen hat, für den Sie einen lächerlichen Cent pro Wort zahlen. Angenommen, Sie möchten einen Artikel mit 300 Wörtern geschrieben, der Texter erhält von Ihnen dafür schlappe 3,00 Euro für den Text. An diesem hat er er eventuell eine Stunde gefeilt.

Würden Sie für einen Stundenlohn von 3,00 Euro auch nur einen Finger rühren?

Wohl kaum, lieber Auftraggeber. Deswegen sollten Sie die Arbeit eines Autors und Texters zu würdigen wissen und bereit sein, mehr als nur einen Cent pro Wort zu zahlen. Erst recht dann, wenn Sie keinen "Schund" erhalten wollen, sondern gut formulierte Artikel, die gerne gelesen werden, von denen Sie im Endeffekt selbst profitieren wollen.

Textaufträge bei machdudas

 

Warum Texter mitunter ganz leer ausgehen?

Bei machdudas stellen sich Billigschreiber und "Textschlampen" in Mass vor. Also wählt ein Aufträggeber eben den Schreiberling aus, der gerade einmal einen Cent pro Wort verlangt. Der bzw. die Auserwählte muss dann die Vermittlungsgebühr zahlen, die bei machdudas 3,00 Euro beträgt. Der Texter zahlt brav. Schließlich wird ihm eine langfristige Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. Er schreibt seinen ersten Text - 300 Wörter. Der Auftraggeber ist damit nicht zufrieden, hatte er doch mehr erwartet. Er zahlt zwar die 3,00 Euro für den Artikel, stellt dem Texter, den er bei machdudas angenommen hat, jedoch keine weiteren Aufträge mehr in Aussicht. Somit hat jener unter dem Strich gar nichts verdient, da er die 3,00 Euro machdudas-Gebühr entrichtet hat und keine Folgeaufträge zu erwarten sind.

In diesem Fall haben sowohl Autor als auch Auftraggeber das Nachsehen. Hätte der Texter mehr als einen Cent verlangt, wäre er vielleicht nicht angenommen worden und hätte auch die 3,00 Euro machdudas Gebühr nicht zahlen müssen. Oder aber, er hätte sich mehr Mühe beim Verfassen des Textes geben müssen, um den Auftraggeber von seinen Qualitäten zu überzeugen, dann wären auch Folgeaufträge drin gewesen und er hätte nicht umsonst gearbeitet, nur halt für viel zu wenig Geld.

Wäre der Auftraggeber, der sich bei machdudas für den billigsten Texter entschieden hat, nicht so geizig gewesen, hätte er einen Autor ausgewählt, der zwar mehr Cent pro Wort verlangt, dafür allerdings hochwertigen Content verfasst. Einer langfristigen Zusammenarbeit hätte dann sicherlich nichts im Weg gestanden. So aber muss der geizige Auftraggeber erneut nach einem Texter suchen, mit dessen Artikeln er zufrieden ist.

Was lernen Sie daraus?

Textaufträge zu vergeben - Nachtrag in eigener Sache

Als ich angefangen habe als freie Autorin & Texterin zu arbeiten, habe ich ebenfalls Textaufträge angenommen, die mir weniger als einen Cent pro Wort einbrachten. Es waren am Anfang Aufträge, die aus weit über 100 Texten bestanden. Ich habe eifrig geschrieben. Manchmal mehr als 10 Stunden pro Tag gearbeitet und musste schnell feststellen, ich schaffe das Pensum nicht. Diesbezüglich rede ich nicht von einem Textauftrag, sondern mehreren.

Was habe ich getan? Natürlich nach Textern gesucht, die mich ein wenig unterstützen.

Was konnte ich zahlen? Ebenfalls weniger als einen Cent pro Wort, ich bekam ja selbst nicht mehr.

Was habe ich für Texte bekommen? Einige, die unter aller Sau waren, die ich selbst komplett umformulieren musste oder gar keine Texte, weil die Texter - verständlicherweise - am Ende doch keine Lust hatten, die Deadline einzuhalten für diesen minimalen Lohn.

Was habe ich daraus gelernt? Keine Textaufträge mehr anzunehmen, die unter 3 Cent pro Wort liegen und die ich vom Pensum her selbst schaffe, damit ich keine Texter mehr suchen muss.Schließlich weiß ich unterdessen sehr genau, wie viel Zeit ein perfekter Artikel in Anspruch nimmt, wie viel Herzblut mitunter darin steckt und was er tatsächlich wert ist.

Viele Auftraggeber haben es noch immer nicht begriffen, dass Texter von Ihrer Arbeit auch leben müssen. Aus diesem Grund habe ich jenen Artikel hier verfasst.

KreativeSchreibfee, am 16.02.2012
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